Arbeitsblatt: Der Löwe und sein Rudel
Material-Details
fünf kurze Texte zum Löwen.
Deutsch
Textverständnis
1. Schuljahr
2 Seiten
Statistik
128773
1060
4
04.03.2014
Autor/in
Alexandra Kraft
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
DER LÖWE UND SEIN RUDEL König der Tiere Der Löwe wird „König der Tiere genannt, weil er eine stolze Haltung hat, eine Mähne trägt, und ein furchtbares Gebrüll macht. Die Weibchen sind viel leichter und schneller als der Löwe, deshalb müssen sie für den Löwen jagen. Als der Löwe satt ist, dürfen endlich die Löwinnen fressen. Das Gebrüll des Löwen Plötzlich fängt der Löwe an zu brüllen. Da bebt die Erde! Alle Tiere hören das Gebrüll, auch von weiter weg. So warnt er die andern Löwen. Sie sollen wissen: Hier lebt er mit seinem Rudel. Kein anderer darf hierher! Keiner darf ihm eine Löwin wegnehmen. Er ist der Stärkste und das Rudel gehört ihm. Das Rudel Aus dem Gras schauen die Köpfe der Löwinnen hervor. Sie alle bilden das Rudel des Löwen. Der Chef, der sich sonst abseits hält, kommt gemächlich auf sie zu. Die Löwinnen lecken sich mit der Zunge sauber. Dann reiben sie sich gegenseitig zärtlich trocken. Sie bleiben ein Leben lang zusammen und mögen sich sehr. Die Jagd Mit ihren guten Augen spüren die Löwinnen Antilopen, Gnus, Zebras oder Büffel auf. Im Schutz des hohen Grases umzingeln sie das Wild, ohne gesehen zu werden. Dann richtet sich eine Löwin auf. Vor Angst flieht das Wild in die entgegengesetzte Richtung, direkt zu den anderen Löwinnen, die sich versteckt hatten. Die Kindheit In der Regenzeit gibt es viel Wild zu erbeuten. Das Rudel wird immer satt. Die Löwenkinder spielen und werden grösser. Mit vier Monaten gehen sie mit den Löwinnen auf die Jagd und beobachten sie. Sie bekommen aber immer erst nach den Grossen etwas zu fressen. Manchmal bleibt gar nichts für sie übrig! Wenn es zu wenig Beute gibt, ist das Leben hart für sie.