Arbeitsblatt: Licht beleuchtet - von der Steinzeit bis heute

Material-Details

Eine Zeitleiste mit der Entwicklung von Lichtquellen
Lebenskunde
Gemischte Themen
4. Schuljahr
1 Seiten

Statistik

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548
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08.06.2014

Autor/in

Christof Wittwer
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Realien Von der Steinzeit bis Heute Feuer Wann Steinzeit 200 n. Chr.Mittelalter 1800 1818 1855 1879 1939 1960 1980 2014 Was? Kienspan Öllampen Gaslicht Stearinkerzen und Paraffinkerzen Petrollampe KohlefadenGlühlampen Leuchtstoffrö hren Halogenlampen Energiesparlamp en LED-Lampen und OLEDLampen Lange, dünne Stücke aus Nadelholz gaben das erste künstliche Licht. Ab 2000 v. Chr. bis Ende Mittelalter: Kienholz entsteht durch eine äussere Verletzung der Baumrinde; der Baum produziert, um die Wunde zu schließen, mehr Harz. Das Harz wird zur Wunde transportiert, lagert sich jedoch auch im Stamm ab. In Steingefässen, später Tongefässen wurde Tierfett oder Pflanzenöl entzündet. Der Docht schwamm darin und bestand aus Pflanzenfasern. Aus der Herstellung von Koks (Koks ist ein kohleartiger Brennstoff) ist Gas als Abfallprodukt entstanden. Schon die Römer hatten Bienenwachskerzen. Sie waren sehr kostbar. Stearin und Paraffin ist eigentlich Abfall. Es kommt aus der Industrie. Darum sind diese Kerzen günstig! Herr Edison erfand 1879 die Glühbirne! Die erste Glühbirne brannte 13 Stunden lang. Das war für die damalige Zeit sehr lange. In den Leuchtstoffröhren hat es Quecksilberdampf oder Argon, das sind Gase. Ein Blitz beim Einschalten bringt das Gas zum Leuchten. Nach einer gewissen Zeit verhärtet das Harz, wird kristallin, das Holz verkient. Fällt man dann den Baum und schneidet oder hackt man den Stamm bei allen Rindenverletzungen in kurze Stücke, die man wiederum der Länge nach in dünne, lange Späne spaltet, so erhält man den Kienspan. Auch in der Bibel kommen Öllampen vor, beispielsweise im Gleichnis der zehn Jungfrauen, die auf ihren Bräutigam warten. Matthäus 25,1-13 1807 hat man in London die ersten GasStrassenlampen angezündet. Im Christentum und auch in anderen Religionen und Kulturen symbolisiert Licht Hoffnung. Oft werden in Gottesdiensten und bei Feiern Kerzen angezündet. Die Lampe wurde mit Petroleum gefüllt. Petroleum brennt sehr schnell. Darum hat es auch viele Hausbrände gegeben, weil das die normale Beleuchtung war. 1902 konnte man erstmals eine Glühbirne mit einem Metallfaden herstellen. Dieser Draht heisst Wolframddraht. Wolfram ist eine Metallart, die einen relativ tiefen Schmelzpunkt hat. Das Gas in der Birne war Osmium. Glühlampen sind in der Herstellung günstig, haben aber eine eher kurze Lebensdauer. Sie sind dimmbar. Bezeichnung: Die OSRAM-Birne! 4. Klasse Diese Röhren geben viel Licht, z.B. in öffentlichen Gebäuden wie Schulen. Die Halogenlampen sind ähnlich wie Glühbirnen. Sie haben Jod, das ist ein Gas. Deshalb brennen sie sehr hell. Sie werden aber auch heiss! Bis kurz nach der Jahrtausendwende wurden sie in Westeuropa oft in der Architektur eingesetzt. Noch heute sind viele Halogenlampen im Einsatz, werden aber nach und nach von sparsameren Energiesparlampen und LEDLampen abgelöst. Halogenlampen sind in der Herstellung günstig und halten länger als Glühlampen. Sie sind dimmbar. Die Energie-Sparlampe braucht durchschnittlich 5 weniger Energie, als die Glühbirne. Gleichzeitig brennt sie ungefähr 8 länger! LED-Lampen brauchen im Vergleich zu Glühlampen bis zu zehn mal weniger Strom. LEDs sind ganz kleine Leuchtkörper, die sehr wenig Strom brauchen. LED-Lampen sind in der Herstellung, haben aber die grösste Lebenserwartung. Sie sind häufig dimmbar. 2050