Arbeitsblatt: Die Nase

Material-Details

Arbeitsblatt für die Sekundarschule konzipiert
Biologie
Anatomie / Physiologie
7. Schuljahr
2 Seiten

Statistik

1362
1224
43
12.07.2006

Autor/in

Norman Rogger
Oberfeldstrasse 52
8408 Winterthur
052 222 18 06
078 642 64 82
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Die Nase Beim Einatmen durch die Nase strömt die Atemluft an der Riechschleimhaut entlang, die eine Oberfläche von 2,5 5 cm aufweist und etwa 30 Millionen Riechzellen enthält. Diese besitzen an ihrer Spitze Büschel von besonders feinen Sinneshärchen. In den Riechzellen reagieren Eiweiße mit den Duftmolekülen der Duftstoffe und lösen dabei einen chemischen Reiz aus. Dieser wird in ein elektrisches Signal umgewandelt. Der Riechkolben leitet das Signal weiter in den Thalamus, der Steuerzentrale für Sinneswahrnehmungen im Gehirn. Im Geruchsszentrum des Großhirns werden die Informationen über die Duftwahrnehmung gespeichert und mit bisherigen Duftmerkmalen verglichen. Der Mensch kann etwa 10000 Gerüche unterscheiden. Die geübte Nase eines Parfümeurs erkennt bis zu 30000 Düfte. In der Natur existieren etwa eine Million Düfte, die von den Lebewesen der Erde wahrgenommen werden können. Die Konzentration, bei der ein Duft gerade noch wahrgenommen wird, nennt man Reizschwelle. Die folgende Tabelle vergleicht das Duftwahrnehmungsvermögen des Menschen mit dem Hund: Mensch 30 Millionen Hund 230 Millionen Größe der Riechschleimhaut 2,5 5 cm 85 cm Riechschwelle von Buttersäure 2,4 Millionen Moleküle pro mm 9 Moleküle pro mm Zahl der Riechzellen Die Spitzkopfnatter ist eine ungiftige Kletterschlange und besitzt wie alle anderen Schlangen eine lange, zweigeteilte Zunge. Die Zungenspitzen führen dem in der Mundhöhle liegenden Jacobsonischen Sinnesorgan ständig Duftmoleküle zu. Die zweigeteilte Zunge ist für die Schlange bei der Fortbewegung und bei der Jagd von großer Bedeutung, denn nur so kann sie die Richtung genau einschätzen. Die zweigeteilte Zunge der Schlangen ist ein Geruchssorgan Die Duftwahrnehmung der Insekten erfolgt über Sinneshaare, die auch als Sensillen bezeichnet werden. Oft haben die Männchen größere Sensillen, da sie auf die Sexuallockstoffe der Weibchen reagieren. Dies ermöglicht das Finden der Weibchen über große Distanzen von vielen Kilometern. Der Nagelfleck besitzt wie viele Schmetterlinge Geruchssensillen