Arbeitsblatt: die urgeschichte, steinzeit

Material-Details

Zusammenfassung zur Urgeschichte mit Steinzeit
Geschichte
Urzeit
5. Schuljahr
1 Seiten

Statistik

137956
919
3
20.09.2015

Autor/in

Iris Good
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Die Urgeschichte Die Steinzeit In den Höhlen und Grotten in Nordafrika, Spanien und Frankreich hat man Felszeichnungen gefunden, die über 30‘000 Jahre alt sind. Sie zeigen uns den grossen Tierreichtum dieser Zeit: Mammuts, Riesenhirsche, Wisente, Bären, Rentiere, Wildpferde, Urrinder, Steinböcke und Ziegen. Die Menschen stellten ihre Farben aus zerriebener Holzkohle oder zermahlenen Kalk- und Eisensteinen sowie Wasser her. Sie malten mit den Fingern, mit Haarbüscheln oder Federn. Besonderen Wert legten sie auf die Umrisse der Tiere, die meist mit starken schwarzen Strichen markiert wurden. Die Bilder bringen die religiöse Verehrung der Tiere, die ja die Lebensgrundlage der Menschen bildeten, zum Ausdruck. Gleichzeitig dürfte die Malerei auch eine Art Zauber gewesen sein, der das Erlegen des Jagdwildes begünstigen sollte. Zeichne deine eigene Höhlenmalerei! Das Rentier war für die Menschen in der Altsteinzeit ein wichtiges Nutztier. Sie stellten verschiedene Gegenstände aus dem erlegten Tier her. Ausserdem lieferte das Fleisch Nahrung für die Steinzeitmenschen. Mit dem Stichel (das ist ein Stechinstrument) töteten sie das Tier. Aus dem Geweih stellten sie Harpunen, und Nadeln her. Aus dem Fell mit Haut, das getrocknet wurde, stellten sie Kleider, Zeltplachen und Beutel her. Aus dem Magen konnten Schläuche hergestellt werden. Aus den Nerven und Sehnen stellten sie Schnüre und Zwirn her. Die Gelenke und Knochen nutzten sie für die Herstellung von Fellschabern. Rentier aus der Steinzeit Später erlernten die Steinzeitmenschen allmählich Metalle zu bearbeiten. Dies begann mit der Kupferbearbeitung. Dies gab bessere Waffen und Gegenstände als aus Stein. Das Kupfererz wurde aus dem Berg abgebaut. Die Steine wurden mit Feuer erhitzt und dann plötzlich mit Wasser abgekühlt. So bildeten sich Risse und man konnte kleine Stücke machen, welche zermahlen wurden. Das brauchbare Kupfererz wurde in einem sehr heissen Ofen aus Ton oder Stein geschmolzen. Durch das Schmelzen gab es reines Kupfer. Damit man einen Gegenstand herstellen konnte, wurde das Kupfer nochmals geschmolzen und in eine Tonform gegossen. Nach dem Abkühlen konnte man den Gegenstand fertig bearbeiten.