Arbeitsblatt: Helle Köpfe fördern

Material-Details

ZSF aus Lichtblick für helle Köpfe von J. Huser
Pädagogik und Psychologie
Individuum und Persönlichkeit
klassenübergreifend
5 Seiten

Statistik

141430
549
4
12.01.2015

Autor/in

Ray (Spitzname)
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

Downloads Arbeitsblätter / Lösungen / Zusatzmaterial

Die Download-Funktion steht nur registrierten, eingeloggten Benutzern/Benutzerinnen zur Verfügung.

Textauszüge aus dem Inhalt:

Lichtblick für helle Köpfe Es ist schwierig Prognosen über begabte Kinder zu machen, da sich ihre Leistungen je nach Charakter, Motivation und Ausdauer unterscheiden. Gardners 9 Intelligenzen und ihre Merkmale Sprachliche Intelligenz • Spezieller Wortschatz • Grammatikalisch korrekte Aussprache • Kann zusammenhängend und fliessend sprechen • Rechtschreibung überdurchschnittlich gut Materialien und Fördervorschläge: siehe S. 63-71 Musikalische Intelligenz und Körperlich-kinästhetische Intelligenz • Denken in Musik • Musikalische Rhythmen und Muster wahrnehmen • Eigene Kompositionen • Hände und Finger geschickt einsetzen • Kann gut tanzen Materialien und Fördervorschläge: siehe S. 73-78 Logisch-mathematische Intelligenz • Fähigkeit mit Zahlen, Mengen und mentalen Operationen umzugehen • Erkennen mathematischer Strukturen • Umgehen mit abstrakten Sachverhalten Materialien und Fördervorschläge: siehe S. 79-87 Räumliche Intelligenz • Gutes bildliches Vorstellungsvermögen • Sind oft im bildnerischen Umsetzen unzufrieden, da Bild nicht mit dem perfekten inneren Bild übereinstimmt • Zeichnen früher als andere perspektivisch • Machen schwierige Puzzles, konstruieren mit Lego oder Bauklötzen • Guter Orientierungssinn • Welt wird räumlich vorgestellt Materialien und Fördervorschläge: siehe S. 88-92 Intrapersonale Intelligenz und • Kennen eigene Grenzen • Gehen mit den eigenen Gefühlen klug um Interpersonale Intelligenz sozial-emotionale Intelligenz • Ist nach aussen gerichtet • Zwischenmenschlicher Umgang Materialien und Fördervorschläge: siehe S. 93-102 Naturalistische Intelligenz • Fähigkeit Lebendiges zu beobachten, unterscheiden und erkennen • Sensibilität für Naturphänomene Materialien und Fördervorschläge: siehe S. 103-107 Existenzielle Intelligenz • Fähigkeit die wesentlichen Fragen unseres Daseins zu erkennen und Antworten zu suchen Erfolgsintelligenz nach Sternberg Menschen mit Erfolgsintelligenz können auf verschiedene Weisen gut denken: analytisch, kreativ und praktisch Schulen sollten auch kreatives und praktisches Denken fördern und unterrichten. Drei Ringe-Konzept von Renzulli Stufe 1: Neue Interessen bei den Kindern zu wecken. Z.B. durch: Experten, die in die Schule kommen und von ihrem Wissensgebiet erzählen (Detektiv, Polizist etc.) Stufe 2: Es werden Methoden und Arbeitstechniken angeeignet, die für die Umsetzung des Projektes notwendig sind. Eigene Kompetenz in Grundfertigkeiten und Methodik sowie Lerntechnik verbessern. Stufe 3: Es wird auf das Projekt bezogen individuelle oder in Gruppen gearbeitet. Das Endprodukt soll einem echten Publikum vorgestellt werden. Drehtürenmodell Symptome bei schulischer Unterforderung Physisch und psychisch • Nägel kauen • Ungeduldig und wütende Reaktionen • Bauch- und Kopfschmerzen • Tiefe Depressionen • Häufig krank, oft hohes, unerklärliches Fieber • Einschlafstörungen • Weint fast täglich • Starkes Hungergefühl Schulisch • Lern- und Arbeitsmotivation lässt nach • Leisten nur noch das Minimum • Konzentrationsfähigkeit nimmt ab • Flüchtigkeitsfehler • Meinungsverschiedenheiten lösen heftige Gefühlsreaktionen aus • Fliehen in eine Traumwelt Unterforderung kann schwerwiegende psychische Folgen haben. Stress als Folge von Überforderung Als Folge von Anpassung (machen bewusst Fehler um nicht ausgeschlissen zu werden) und perfektionistische Tendenzen geringe Frustrationstoleranz (daher werden auch keine schwierigen Aufgaben gelöst, weil sie Angst haben etwas falsch zu machen). Die Eltern haben zu hohe Erwartungen an ihre Kinder. Beschäftigung mit sozialen Problemen, weil Kinder mit hohen Fähigkeiten meistens sehr sensibel sind. Stress als Folge von Unterforderung Sinnlose Wiederholungen werden als Zeitverschwendung angesehen und ersticken die Motivation. Denkprozesse werden in kleine Schritte aufgeteilt Frustration, weil sie schneller vorwärts gehen möchten und auf eigenen Pfaden. Warten müssen und in den Aktivitäten gebremst werden. Veralten bei Unterforderung • Clown spielen • Fühlt sich unverstanden • Depression • Aggression • Rückzug Vorsicht: Kinder mit intellektuellem Vorsprung sind in der Regel auch im sozial- emotionalen Bereich den anderen Kindern voraus. Minderleister • Soziale Anpassung – nicht auffallen • Unter- oder auch Überforderung • Perfektionismus, der bremst • Fehlende Lern- und Arbeitstechniken Typische Profile: a) Die Ängstlichen b) Die Depressiven c) Die coolen Kneifenden d) Die Risikosurfenden e) Die Ich-Suchenden f) Die Rebellierenden Merkmale: siehe S. 25 ff Umgang mit Minderleister • Vorkenntnisse überprüfen • Brauchen viel Zeit um sich zu ändern • Haben perfektionistische Arbeitsweisen an die sie sich klammern • Hoch und Tiefs – Schwankungen • Sehr geduldiger Umgang ist wichtig Tipps gegen minderleistendes Verhalten • Erkennen zu welchem Profil ein Kind gehört • Aufmerksamkeit auf das Positive wenden • Diskretion in der Klasse bewahren • Werkzeuge mitgeben • Das Interesse des Kindes wecken • Gute Beziehung aufbauen • Abwechslungsreicher Unterricht • Individuell angepasster Lernstoff