Arbeitsblatt: Russland

Material-Details

Land in Daten Bevölkerung Lage Klimazonen Geschichte
Geographie
Asien
8. Schuljahr
5 Seiten

Statistik

142872
1008
11
01.02.2015

Autor/in

wikinger (Spitzname)
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Russland Das Land in Daten Fläche über 17 Millionen km2 (Weltrang: 1) CH: ca. 41000 km2 Einwohner über 142 Millionen (Weltrang: 9) CH: ca. 8 Millionen Hauptstadt Moskva (Moskau) Amtssprache Russisch Währung 1 Rubel (Rbl) 100 Kopeken Regierung Staatsoberhaupt (Präsident): Wladimir Putin Ministerpräsident: Dmitri Medwedew Aussenminister: Sergej Lawrow Religionen etwa 75 Mio. orthodoxe Christen 19-22 Mio. Muslime ca. 800.000 Katholiken 230.000 Juden Minderheiten von Buddhisten, Protestanten ca. 50 Mio. Konfessionslose 1 Lage Russland liegt nicht nur auf zwei Kontinenten, es ist auch fast so gross wie die zwei kleinsten Kontinente zusammen. Karte Kontinente Russland hat 14 Nachbarsländer: 10 europäische Nachbarn: 4 asiatische Nachbarn: Ausserdem liegt Russland auch sehr nahe von den USA (Alaska) und Japan – diese beiden Länder sind aber durch das Meer von Russland getrennt. Karte Nachbarsländer Reiche Bodenschätze, hohe Gebirge und weite Entfernungen: Die russische Geografie nimmt starken Einfluss auf das russische Leben. 47 Prozent der Landfläche sind dauerhaft gefroren und die Ernteerträge unterliegen ständigen Schwankungen. Bevölkerung Russland ist voller Unterschiede: Dicht besiedelte Gebiete stehen dem fast menschenleeren Ostsibirien gegenüber. Bevölkerungsdichte am Beamer Russland ist über das ganze Land gesehen dünn besiedelt. Aus der Umrechnung der Bevölkerungszahl ergibt sich eine durchschnittliche Bevölkerungsdichte von nur 8,31 Einwohner/km. Dabei bestehen zwischen den Regionen – von den beiden Metropolitanregionen Moskau und St. Petersburg abgesehen – Unterschiede: die Bevölkerungsdichte reicht von 74,4 Einwohner/km in Tschuwaschien bis 0,03 Einwohner/km in Krasnojarsk in Ostsibirien. (zum Vergleich: Bevölkerungsdichte der Schweiz 193 Einwohner/km) Die Russische Föderation begreift sich auch heute noch als Vielvölkerstaat. Die größte Gruppe sind die Russen, die mit 79,8 Prozent die Mehrheit der Bevölkerung stellen, doch leben nahezu 100 weitere Völker auf dem Gebiet des Landes. Karte Völker 2 Klimazonen Drei von vier Haupt-Klimazonen der Erde kommen in Russland vor 1. 2. 3. Karte Beamer Geschichte Bis 1917 wurde Russland von Zaren als obersten Herrschern regiert. Dann wurde die Bevölkerung durch verlorene Kriege und Hungersnöte immer unzufriedener und es kam 1917 zur Revolution. Der Zar wurde gezwungen, abzudanken und die Arbeiter setzten eine Übergangsregierung ein. Da es der Übergangsregierung nicht gelang, die Geldentwertung und die Hungersnot abzuwenden, kam es im Oktober 1917 erneut zu einer Revolution. Diesmal wurde die Regierung von den Bolschewiki (ein Teil der Arbeiterpartei) gestürzt. Ihr Anführer war Lenin. Danach kam es in Russland zu einem Bürgerkrieg der bis 1921 dauerte. 3 Auch in einigen Nachbarländern war es zu kommunistischen Revolutionen gekommen. So schlossen sich Russland, Weißrussland, die Ukraine und Transkaukasien am 30. Dezember 1922 zur Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken, kurz UdSSR, zusammen. Im allgemeinen Sprachgebrauch wurde dieser Staat auch Sowjetunion genannt. Die Sowjetunion umfasste nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges auch Turkmenistan, Usbekistan, Tadschikistan, Estland, Lettland, Litauen, Moldawien sowie Karelien, das war früher ein Land zwischen Finnland und Russland. Die Hauptstadt des neuen Reiches war von nun an Moskau. Über die meiste Zeit ihrer Existenz wurde die Sowjetunion wie eine Diktatur regiert. Zwar gab es demokratische Elemente wie Räte beziehungsweise ein Parlament, doch in Wirklichkeit hatten diese keine Macht. Es gab nur eine einzige, nämlich die kommunistische Partei. Die Bevölkerung wurde ständig überwacht. Wer sich gegen den Staat auflehnte, musste mit harten Strafen rechnen. Der letzte Staatschef der UdSSR, Michail Gorbatschow wollte mit seiner Politik von Glasnost (Transparenz) und Perestroika (Umgestaltung) der wirtschaftlichen und politischen Krise seines Landes begegnen und einen demokratischen Wandel herbeiführen. Immer lauter wurde nämlich die Kritik der Bevölkerung an der Staatsführung. 1991 zerfiel die UdSSR, immer mehr Teilstaaten erklärten ihre Unabhängigkeit. Am 31. Dezember 1991 wurde die Sowjetunion aufgelöst. Übrig blieben die 15 unabhängigen Staaten Armenien, Aserbaidschan, Estland, Georgien, Kasachstan, Kirgisistan, Lettland, Litauen, Moldawien, Russland, Tadschikistan, Turkmenistan, Ukraine, Usbekistan und Weißrussland. 4 Außer den drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen sowie Turkmenistan gehören heute alle Länder, die früher in die Sowjetunion integriert waren zur Gemeinschaft unabhängiger Staaten GUS, dem Zusammenschluss der Nachfolgestaaten der UdSSR. Karte am Beamer Präsident Wladimir Putin ist seit dem Sturz des Zarismus der zweite Führer nach Lenin, der Deutsch spricht. Sein politisches Credo: Ruhe und Ordnung, Reform von oben, Glauben an die Größe Russlands und an den starken Staat als Garant der Ordnung und wesentlichen Motor des Wandels . Wirtschaft Russland hat eine grosse Atom- und Rüstungsindustrie. Ansonsten sind sie vor allem als weltgrösster Gasexporteur und zweitgrösster Ölexporteur in der internationalen Wirtschaft von Bedeutung. Karte Wirtschaft 5