Arbeitsblatt: Grobplanung Toneulen

Material-Details

Grobplanung über 6-7 Doppellektionen im Werken. Als Endprodukt hat jedes Kind seine eigene individuelle Toneule
Werken / Handarbeit
Ton / Töpfern
5. Schuljahr
13 Seiten

Statistik

144021
2091
73
04.03.2015

Autor/in

Däbby (Spitzname)
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Grobplanung Eulen aus Ton 1 Inhalt UNTERRICHTSVORHABEN PERSÖNLICHE WERKAUFGABE . 3 GESTALTERISCHES EXPERIMENT BILDER: SIEHE ANHANG . 6 GROBPLANUNG 8 GRUNDLAGENMATERIAL (ANHANG) 11 Unterrichtsvorhaben persönliche Werkaufgabe Thema: Eulen zum Aufstellen Materialsammlung in der Kiste: drei fertige Endprodukte Verknüpfung mit anderen Fachgebieten: Mensch und Umwelt (verschiedene Eulen und deren Aussehen), Deutsch (Geschichte über Eulen und ihre mystische Vergangenheit), Materialbereich: Töpferton feinschamottiert (G-Ton) Keramik Verfahren: Aufbau: Wulsttechnik (formen, zusammenbauen, modellieren) Stufe: 4. 5. Klasse Mittelstufe Oberflächengestaltung: Sgraffito, prägen, stempeln, ritzen, applizieren, polieren, engobieren und schlickern Brennen und Glasieren Im elektrischen Brennofen Fachspezifische Kompetenzen: Den Werkstoff Ton und seine Eigenschaften kennenlernen Verschiedene Verfahren kennenlernen (Modellieren, Schlickern Engobieren, Glasieren, Brennen, .) Die verschiedenen Zustände von Ton kennen (Tonkreislauf) Eigene Ideen sammeln durch Beobachtungen; formal und farbliche Umsetzung von ansprechenden Deko Eulen Sich mit einem persönlichen Werkobjekt beschäftigen und mögliche fantasievolle Vorstellungen/ Probleme selber lösen und umsetzen Persönliche Aufgabenstellung/ Vorhaben: Wusstest du, dass Eulen lange Zeit einen sehr schlechten Ruf hatten? Im Mittelalter wurden sie sogar getötet, um dann als Abwehr vor bösen Zaubern und Krankheiten an die Türe genagelt zu werden. Als Einstimmung zu unserer Werkaufgabe darfst du den Text über Eulen und Aberglaube lesen (Anhang). Such dir dann in den verschiedenen Eulenbüchern oder am Computer Bilder von vier verschiedenen Eulen, die dir gut gefallen. Jetzt darfst du dir überlegen, wie du deine Ton-Eule gestalten willst. Die verschiedenen Applikationsund Gestaltungsverfahren hast du kennengelernt. Überlege dir, welche davon du für welchen Teil des Eulenkörpers anwenden willst. Auf einer Tonplatte kannst du solche verfahren nochmals ausprobieren, damit du dir die Wirkung besser vorstellen kannst. Deine Eule muss nach den folgenden drei Kriterien gestaltet sein, ansonsten bist du in der Gestaltung völlig frei. 1. Deine Eule wurde mit der Wulsttechnik sauber aufgearbeitet 2. Du benutzt mindestens drei verschiedene Engoben 3. Die Oberflächengestaltung soll entsprechend deiner Eulenbilder umgesetzt werden. Du benutzt 2 verschiedene Gestaltungsverfahren (z.B. gravieren, ritzen, polieren, applizieren, stempeln usw.) Kriterien/Beurteilungskriterien: Handwerk: Deine Eule ist handwerklich sauber gestaltet und die Engobe wurde sorgfältig und gleichmässig aufgetragen Funktion: Deine Eule steht auf einer ebenen Fläche gerade und kann dementsprechend als Deko genutzt werden. Gestaltung: Du hast verschiedene Oberflächengestaltungsverfahren genutzt. Die Inspiration dazu kommt erkennbar von den verschiedenen Eulenbildern. Das Federkleid und die Augen der Eule wurden wirkungsvoll gestaltet, so wie das bei einer echten Eule auch der Fall ist. Zeitspanne: 8 Doppellektionen Materialien: Töpferton (feinschamottiert) Schlicker Engoben in verschiedene Farben Glasur niederbrennend Werkzeuge Hilfsmittel: Verschiedene Eulenbilder (Fotos und oder Illustrationen) Schreibzeug, Bleistift und Farbstifte Beispielobjekte (Experimente) Schneidedraht Saugfähige Unterlage Klebeband (Bsp. Malerklebeband) Plastiksäcke Holzplatten Messer, Modellierhölzer, Modellierschlingen, Wallholz Verschiedene Utensilien für die Gestaltung der Oberfläche Diverse Pinsel Plastikbecher Mischpalette Zeitungspapier/ Papier Schwamm/ Lumpen Elektrischer Brennofen Bild- und Literaturquellen für das thematische Grundlagenmaterial Medien: Mein thematisches Grundlagenmaterial bildet das Sachwissen zum Thema Eulen und Aberglaube. Die Schülerinnen und Schüler lesen zuerst dieses Blatt und gehen dann auf die Suche nach verschiedenen Bildern von Eulen. Sie achten dabei auf verschiedene Arten von Körperteilen: Schnäbel, Augen, Federohren. Vorgehen (stichwortartig): Einstieg mit Geschichte ,materialspezifischer Einstieg, Alltagsbezug (Vorkommen), Werkaufgabe mit Beurteilungskriterien erläutern, recherchieren, skizzieren, Machbarkeit überprüfen, Material praktisch kennenlernen, Wulsttechnik üben, Ideen ausprobieren, experimentieren, verbessern, erweitern, planen, Auswertung der Experimente (selbstständig und in der Gruppe) Eulen herstellen, Oberfläche gestalten, schlickern, engobieren, trocknen, brennen, glasieren, Präsentation, Ausstellung Autorin/Autor: Dahbia Boukadoum Gestalterisches Experiment Bilder: siehe Anhang Beschreibung des gestalterischen Teilproblems: Die Schülerinnen und Schüler lernen Zeit und Geschick auf ein Gesamtbild zu verwenden darin zu investieren. Die Eule hat grundsätzlich nur wenige Applikationen (Augen, Schnabel.) die wesentlichen Details werden also engobiert oder eingeritzt, in diesem Fall das Federkleid. Gestalterische Kompetenzen: Hantieren mit dem Werkmaterial Ton und dessen Bearbeitung mit versch. Werkzeugen und Hilfsmittel Neue Utensilien für die Bearbeitung des Tones und das Verzieren der Oberfläche und des Schriftzuges ausprobieren Aufgabe: Richte als erstes deinen Arbeitsplatz so ein, wie wir es in der ersten Lektion gelernt haben. Stelle nun drei etwa gleich grosse Tonplatten her. Diese sollten etwa 12 8 cm lang und breit und ca. 1 cm dick sein. Diese Platten lässt du nun etwas antrocknen, damit sie nicht mehr ganz so weich sind. Nimm nun deine Bilder von den Eulen zur Hand und schau dir die verschiedenen Federn und Federmuster der Eulen an. Überlege dir mit welchen Werkzeugen du die verschiedenen Federmuster wirkungsvoll gestalten könntest. Mach dich im Schulzimmer auf die Suche nach Objekten, die du allenfalls zum Prägen verwenden kannst. Nimm nun deine Tonplatten und verwende drei verschiedene Muster für die Federn. Du kannst diese Ritzen oder Prägen. Vielleicht kommen dir ja auch noch andere Möglichkeiten in den Sinn. Deine fertigen Experimente verpackst du luftdicht mit den bereitliegenden Plastiksäcken und markierst sie mit einem Stück Malerklebeband mit deinem Namen drauf. Merke dir, welche Werkzeuge du gebraucht hast, damit du sie für deine Eule allenfalls wiederverwenden kannst. Kriterien: Drei verschiedene Versionen von einem Federkleid Arbeit mit verschiedenen Hilfsmittel und Werkzeugen (Stempel, Bleistift, Rüstmesser, Modellierhölzer.) Experimentiermaterial: Bilder, Skizzen und Notizen Verschiedene Werkzeuge und Hilfsmittel (Rüstmesser, Löffel, Stempel- Die SuS sollen selber nach weiteren Möglichkeiten suchen) Malerklebeband und Schreibzeug Plastiksäcke Saugfähige Unterlage Bereits portionierter Ton Werkzeug: Besteck (Messer, Gabeln, Löffel) Stempel Modellierhölzer Schneidedraht Bleistift Die SuS sollen selber nach weiteren Möglichkeiten suchen zB.: Nägel, Tannzapfen, altes Küchenbesteck, Schrauben, Stricknadeln, Kämme etc. Auswertungsform: Diesen ersten Teil wertest du mit deinen Schulkameradinnen Schulkameraden selbst aus. Gehe dazu folgendermassen vor: und Was gefällt dir gut? Was kannst du noch verbessern? Wo hattest du Probleme? Gibt es etwas, was dich überrascht hat? Bespreche deine Erkenntnisse mit deinem Banknachbar, deiner Banknachbarin. Wo gibt es ähnliche Probleme oder Erkenntnisse, was nimmt ihr mit? Tauscht aus, was ihr für das weitere Vorgehen wichtig findet. Grobplanung Doppel -lektion Thema Inhalt 1 Einführung in den Materialbereich Ton Um überhaupt mit Ton arbeiten zu können, ist es wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler Ton kennenlernen. Dazu befragt die LP die SuS, wo sie Ton in ihrem Alltag überall begegnen und ob jemand weiss, woraus Ton besteht. Danach Erläuterung des Tonkreislaufs anhand richtiger Beispiele, die auf Tellern liegen. Diese kann man mit der Klasse zusammen am Tisch ordnen. Die Schülerinnen und Schüler füllen ein Blatt zum Tonkreislauf aus. Werkaufgabe mit Beurteilungskriterien erläutern Deine Eule muss nach den folgenden drei Kriterien gestaltet sein, ansonsten bist du in der Gestaltung völlig frei. 1. Deine Eule wurde mit der Wulsttechnik sauber aufgearbeitet 2. Du benutzt mindestens drei verschiedene Engoben 3. Die Oberflächengestaltung soll entsprechend deiner Eulenbilder umgesetzt werden. Du benutzt 2 verschiedene Gestaltungsverfahren (z.B. gravieren, ritzen, polieren, applizieren, stempeln usw.) Ideenfindung Die SuS suchen verschiedene Bilder von Eulen, aus verschiedenen Quellen und legen eine Sammlung an. 8 Beschreibung/ Anmerkung Material Aktivierung des Vorwissens der Schülerinnen und Schüler, sowie Vermittlung von neuem Wissen auf interaktive Art und Weise. Festigen des Gelernten mithilfe des Arbeitsblatts. Die Werkaufgabe wird schriftlich in einer Dossierform abgegeben und Schritt für Schritt zusammen mit den SuS besprochen. Ebenfalls erklärt die LP wie die SuS ihren Arbeitsplatz herrichten sollten, damit sie angemessen an den Objekten arbeiten können. Für die Recherche stehen den SuS die Schülercomputer im Klassenzimmer sowie diverse Zeitschriften und Bücher zur Verfügung (vorgängig von LP organisiert). Tonkreislauf am Boden auslegen (Visualisierung mit Kärtchen) und Beispielobjekte in verschiedene Tonarten und in verschiedenen Zuständen WT mit Diagramm für Rätsel Rätselkarten und portionierter H-Ton fürs Formen der Spezialkarten Dossier Beispielobjekte Schreibzeug Planungsskizze und Mindmap Verschiedene Bücher und Zeitschriften Schülercomputer Im Anhang: Bilder von Eulen 2 Ausprobieren der eigenen Ideen Gestalterisches Experiment Die Schülerinnen und Schüler fertigen nun verschiedene Skizzen zu den Eulen an. Nach diesen farbigen und schön ausgearbeiteten Skizzen geht es an das erste Erfühlen des Materials Ton. Dazu richten die Schülerinnen und Schüler ihren Platz ein und beginnen mit dem Gestalterischen Experiment. 3 Gestalterischen Experiment und dem benötigten Material siehe S. 5-7 Wulsttechnik der Eulenkörper Zu Anfang der Lektion lernen die Schülerinnen und Schüler wie man Schlicker herstellt und stellen zu dritt eine kleine Menge her, um ein Gefühl dafür zu bekommen. Die LP zeigt auf wozu Schlicker gebraucht wird. Bereits brauchbaren Schlicker bereitstellen, aber dennoch welchen herstellen, damit die Schülerinnen und Schüler sehen wie es geht. Nun beginnen die Schülerinnen und Schüler mit dem Bilden des Körpers, dazu erfolgen anfangs kleinere Experimente mit der Wulsttechnik um ein Gefühl dafür zu bekommen. Die Objekte der SuS nach jeder Lektion luftdicht verpacken, sodass diese nicht austrocknen und die SuS das nächste Mal daran weiterarbeiten können. Die Schülerinnen und Schüler lernen das richtige applizieren. Dies bietet sich in dieser Lektion an. 4 Weiterarbeit am Eulenkörper Die Schülerinnen und Schüler beginnen mit dem Aufbau des eigenen Eulenkörpers. In der Mitte eine kleine Repetitionsübung zum Thema Schlicker. Die Schülerinnen und Schüler betrachten den Schlicker der letzten Woche und sehen, wie sich die Tonpartikel vollgesogen haben und zu Schlicker wurden. LP bietet Hilfestellung beim Erreichen der elliptischen Form. Die Objekte der SuS nach jeder Lektion luftdicht verpacken, sodass diese nicht austrocknen und die SuS das nächste Mal daran weiterarbeiten können. Schreibzeug Ton Schlicker Saugfähige Unterlage Schneidedraht Holzplatten Messer Modellierhölzer Klebeband Plastiksäcke Ton Schlicker Saugfähige Unterlage Schneidedraht Holzplatten Messer Modellierhölzer Klebeband Plastiksäcke 5 Fertigstellung der Eulen Die Schülerinnen und Schüler gestalten ihre Eulen nach ihren Skizzen und ihren Bildern sowie dem Gestalterischen Experiment. 6 Wiederholung des gelernten. Wie appliziert man? Die LP bietet unterstützend Hilfestellung und hilft wo sie kann. Die Schülerinnen und Schüler achten auch eine sorgfältige Verarbeitung der Objekte. Nun die Eule 2 Tage vor der nächsten Lektion auspacken und lederhart trocknen lassen. 7 Engobieren und Brennen Die Eule ist nun lederhart, das heisst man kann sie engobieren. Dazu mischt mischen die Schülerinnen und Schüler in Zweiergruppen je eine Engobe neu an. So hat es am Schluss alle Farben und die SuS setzen Gelerntes aktiv um. 2 Tage vor der nächsten Lektion werden die Eulen gebrannt. 7 Falls die Objekte der SuS nicht völlig dicht verpackt wurden und bereits etwas ausgetrocknet sind, können sie mit einem Wassersprühgerät befeuchtet- und anschliessend engobiert werden. Ton Schlicker Saugfähige Unterlage Schneidedraht Holzplatten Messer Modellierhölzer Klebeband Plastiksäcke Utensilien für die Oberflächengestaltung Engoben in versch. Farben Diverse Pinsel Plastikbecher Mischpalette Elektrischer Brennofen Bevor die Objekte gebrannt werden, muss sichergestellt werden, dass sie zu 100% trocken sind. Glasieren und Brennen Nun wird der Scherben glasiert. Es wird darauf geachtet, dass dies gleichmässig geschieht und am Boden keine Glasur ist. Zu glasierende Objekte sollen sich im Ofen nicht berühren (Verschmelzungsgefahr!) Beim Glasieren muss darauf geachtet werden, nicht zu viel Glasur aufzubringen, da sie sonst milchig wird. niederbrennende Glasur (Engobenfarbe bleibt schöner) diverse Pinsel Plastikbecher Elektrischer Brennofen Grundlagenmaterial (Anhang) Beispielbilder Eulen 11 Fotos meiner drei Experimente Foto meiner drei Endprodukte: Eulen