Arbeitsblatt: Power Point - Tipps und Tricks

Material-Details

12 Tipps für eine bessere Präsentation
Informatik
Präsentationen
klassenübergreifend
2 Seiten

Statistik

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663
12
05.05.2015

Autor/in

Cornel Suter
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Power Point – Tipps und Tricks Die Präsentationssoftware Power Point wird überall angewandt, doch gibt es viele User, Kinder wie auch Erwachsene, welche gewisse Prinzipien nicht einhalten. Um eine möglichst hohe Qualität zu erzielen, sind hier die wichtigsten Tipps und Tricks aufgelistet. 1. Die wichtigste Regel überhaupt: Lese nie von deiner Power Point ab. Power Point ist eine visuelle Unterstützung fürs Publikum und die können alle selber lesen. Das ist der häufigste Fehler überhaupt, auch Erwachsene machen das viel zu oft falsch. 2. Der Mittelpunkt des Vortrages ist der Redner bzw. die Rednerin. Power Point ist eine Vortragsunterstützung. Den besten Eindruck schafft man mit dem, was man selber sagt. Damit zieht man die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich. Wer sich hinter seinen Folien versteckt, wird scheitern, so effektvoll und technisch perfekt sie auch sein mögen. 3. Schreibe die Informationen in Stichworten auf. Informationen auf den Punkt zu bringen ist eine der grössten Herausforderungen bei Präsentationen überhaupt, egal ob mit PPP oder nicht. Stichworte sind einprägsamer, lange Text hingegen wirken schnell ermüdend für den Zuhörer. Idealerweise sehen die Zuschauer lediglich kurz auf die neu eingeblendete Folie, erfassen den Inhalt mit einem Blick und wenden sich dann wieder dir zu. 4. Keine Soundeffekte Wenn du nicht gerade das Programm für den Spielenachmittag im Kindergarten vorstellen willst, verzichte auf das Einbinden von Plopp-, Klingel-, Klirr- und sonstigen Geräuschen. In professionellen Präsentationen wirkt das unpassend bis lächerlich. 5. Übergangseffekte schlicht lassen oder gar keine verwenden Der Grund ist ganz einfach: Jede Animation, jeder Multimedia-Effekt lenkt die Zuhörer vom Redner ab, vor allem Auffällige wie z.B. wenn eine Seite ins Bild fliegt. Wie bereits oben erwähnt, bist du es, der im Mittelpunkt stehen sollte, nicht die Powerpoint-Präsentation. Die Zuschauer sollen konzentriert deinen Worten lauschen und nicht ständig mit den Augen zwischen dir und der Leinwand hin- und herwechseln. Das strengt an und lässt die Aufmerksamkeit bald schwinden. 6. Die richtige Menge Die Grundregel lautet: Auf jeder Folie sollten nicht mehr als sechs Zeilen Text stehen. Wenns weniger sind, umso besser. Jede dieser Zeilen darf maximal sechs Wörter umfassen. Mehr Text auf einer Folie lässt sie nicht nur überladen erscheinen, sondern zwingt die Zuschauer auch zu längeren Lesepausen. 7. Schriftgestaltung Die Schriftgrösse sollte mindestens 30 Punkte sein. Der Font (Schriftart, z.B. Arial) muss gut lesbar sein. Veranstalten keine Experimente bei der Wahl der Farben. Am besten lesbar ist immer noch eine dunkle Schrift auf hellem Hintergrund. Verschone deine Zuschauer mit Kombinationen wie dunkler Schrift auf kräftigem, statt farbigem Grund oder weißer Schrift auf einer dunklen Folie. 5.11.2014 Oberägeri C. Suter 8. Präsentation üben Übe deinen Vortrag mehrmals. Präge dir den Ablauf der einzelnen Punkte und Ihre Argumentation ein, so dass du weitgehend frei sprechen kannst. Damit gewinnst du an Sicherheit und bist auch weniger nervös. Sofern du eine Zeitvorgabe hast, stoppe deine Zeit. So kannst du noch eventuelle Anpassungen vornehmen. 9. Vorbereitung Speichere deinen Vortrag auf einen USB Stick. Um eventuelle Computerprobleme vorzubeugen, musst du die Infrastruktur vor Ort kennen. Wenn du nicht sicher bist, speichere deine Präsentation im Format .ppt (power point 1997-03) und auch im neuen Format .pptx (power point 07-13) ab. 10. Rechtschreibung Die meisten Fehler kannst du mit einem nützlichen Tool beseitigen. Klicke dazu auf Rubrik „Überprüfen und dann ganz links auf „ABC Rechtschreibung. 11. Frei sprechen und vortragen Stelle möglichst viel Blickkontakt zu deinem Publikum her. So wirkst du vertrauenerweckend und kannst deine Zuhörer besser überzeugen. Die Notizfunktion von Powerpoint, mit der du deinen eigenen Text unter die Folien schreiben kannst, solltest du darum nicht verwenden. Entweder du lernst deine Präsentation auswendig, oder du fertigst Karteikarten an. 12. Karteikarten Karteikarten sind deine Notizen. Sie sollten die Grösse A6 oder A7 haben, also ein Viertel oder ein Achtel einer normalen Seite. Das Ziel ist, dass du darauf wie auch auf der Power Point nur Stichworte schreibst. Diese helfen dir zu wissen, was du an deinem Vortrag erzählen willst. So kannst du nicht ablesen und erzählst frei, was deinen Vortrag wiederum publikumsnaher und spannender macht. Für Schüler und Schülerinnen, welche noch nicht viel Erfahrung damit haben, können auch zuerst die Sätze aufschreiben und so vortragen. 5.11.2014 Oberägeri C. Suter