Arbeitsblatt: Ruth

Material-Details

Ruth
Lebenskunde
Religionslehre / Bibel
3. Schuljahr
5 Seiten

Statistik

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919
4
29.09.2015

Autor/in

Alois Summermatter
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Noomi in der Fremde N: D: Als eine Dürre über das Land Juda kam und die Menschen Hunger leiden mussten, beschloss Elimelech mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen auszuwandern. Im Lande Moab fanden sie eine neue Heimat. Aber bald nach ihrer Ankunft wurde Elimelech krank und starb. Noomi, seine Frau, wäre gerne nach Juda zurückgekehrt, aber ihre Söhne baten sie, in Moab zu bleiben. Die beiden Söhne, Machlon und Kiljon fanden Arbeit und viele neue Freunde. Das grüne fruchtbare Land gefiel ihnen. Unter ihren Freunden lernten sie zwei Mädchen kennen, Orpa und Ruth. Es fiel den Eltern schwer, ihre Töchter den Fremden zur Frau zu geben. Auch Noomi wäre es lieber gewesen, Machlon und Kiljon hätten zwei Mädchen aus Juda geheiratet. Aber die Liebe der jungen Leute war stärker als die Vorurteile ihrer Eltern. Auf die Hochzeit folgten für Noomi, ihre Söhne und ihre Schwiegertöchter zehn glückliche Jahre. Dann aber breitete sich im Land Moab eine schwere Krankheit aus. Viele Menschen starben daran, auch Machlon und Kiljon. Noomi beschloss in ihre Heimatstadt Bethlehem zurückzukehren. Ruth zieht mit Noomi in ihr Heimatland zurück Orpa und Ruth wollten Noomi nicht allein den langen Weg ziehen lassen, und sie gingen mit ihr. Aber als sie an die Grenze zum Lande Juda kamen, wollte Noomi die beiden Frauen wieder zurückzuschicken. Orpa und Ruth weinten, aber Noomi sagte zu ihnen: „Kehrt doch beide heim zu euren Müttern. Der Herr erweise euch Liebe, wie ihr sie den Toten und mir erwiesen habt. Der Herr lasse jede von euch Geborgenheit finden bei einem neuen Mann. Orpa liess sich von Noomis Worten überzeugen und kehrte um. Aber Ruth sagte: „Wo du hingehst, will ich auch hingehen, und wo du bleibst, will ich auch bleiben. Dein Volk ist mein Volk und dein Gott ist mein Gott. Als Noomi und Ruth in Bethlehem ankamen, redete die ganze Stadt davon. Alle fragten Noomi nach Elimelech und ihren beiden Söhnen. Noomi verstand ihre Neugier und antwortete ihnen: „Viel Trauriges hat Gott mir getan. Reich bin ich ausgezogen, aber mit leeren Händen hat der Herr mich heimkehren lassen. Ruth sammelt Ähren auf Boas Feldern N: D: Noomi war froh, wieder in ihr altes Haus einzuziehen. Auch ein Acker vor den Toren der Stadt gehörte dazu. Aber in ihrer Not blieb ihr nichts anderes übrig, als ihn zu verkaufen. Es war der Beginn der Weizenernte. Da ging Ruth hinaus, um Ähren aufzulesen. Sie kam auf ein Feld, das Boas gehörte. Boas war mit der Familie Elimelechs verwandt und hatte von der Heimkehr Noomis gehört. Als ein Aufseher ihm erzählte, dass eine junge Frau Ähren sammle, wusste er, dass es Noomis Schwiegertochter war. Er sprach zu ihr: „Geh auf kein anderes Feld um Ähren aufzulesen. Ich werde meinen Dienern befehlen, dich nicht anzurühren. Hast du Durst, so sollen sie dir Wasser geben. Boas wusste, was Ruth für Noomi getan hatte um mit ihr nach Juda zu kommen. Und er fuhr fort: „Der Herr, der Gott Israels, zu dem du gekommen bist, möge dich reich belohnen. Ruth dankte ihm und wunderte sich über seine Freundlichkeit, da sie doch nur eine Fremde war. Als es Zeit zum Essen war, rief Boas Ruth von neuem und bat sie, sich unter seine Diener und Dienerinnen zu setzen und mit ihnen zu essen. Er selbst gab ihr eine Schale mit gerösteten Körnern. Sie bewahrte aber einen Teil davon auf, um sie Noomi mitzubringen. Wie Ruth Boas Frau wurde Noomi staunte, als Ruth ihr am Abend erzählte, was sie auf dem Feld alles erlebt hatte. Nun wanderte Ruth jeden Tag hinaus und tat, was Boas ihr geraten hatte. Sie ging auf keine andern Felder, und sie merkte bald, dass Boas seinen Knechten befohlen hatte, extra Ähren für sie liegen zu lassen. Als das Getreide gedroschen war, und das Erntedankfest gefeiert wurde, war auch Ruth dazu eingeladen. Noomi half Ruth, sich für das Fest zu schmücken. Aber sie gab ihr den Rat, sich Boas erst nach dem Fest zu zeigen. Boas wunderte sich und war traurig, als er Ruth am Fest nirgends sah. Um die Ernte vor Dieben zu schützen, ging nach dem Fest niemand nach Hause. Enttäuscht legte sich Boas zwischen den aufgeschütteten Getreidehaufen schlafen. Aber wie staunte er, als er in der Nacht erwachte und merkte, dass jemand unter seinem grossen Mantel Schutz gesucht hatte. Er fragte: „Wer bist du? Da antwortete Ruth: „Ich bin Ruth. Ich bitte dich, Noomi zu helfen und ihren Acker zu kaufen. Und breite den Saum deines Mantels auch über mich, deine Magd. Boas verstand, was Ruth ihm mit diesen Worten sagen wollte. „Gesegnet bist du vom Herrn. Morgen will ich tun, worum du mich gebeten hast, und Noomis Acker kaufen. Boas und Ruth blieben zusammen, bis der Morgen dämmerte. Aber als die Sonne aufging, schickte Boas sie nach Hause. Er wollte nicht, dass die Leute schon von ihrer Liebe erfuhren oder gar schlecht über Ruth redeten. Ruth heiratet und wird Mutter N: D: Auch Boas kehrte in die Stadt zurück. Er wusste, dass er die Angelegenheit mit allen seinen Verwandten besprechen musste. Niemand hatte etwas dagegen und so konnte Boas den Acker kaufen und Noomi zurückgeben. Es war auch niemand, der sich nicht darüber freute, dass Boas und Ruth sich liebten .Die Hochzeit wurde ein grosses Fest.Auch Noomi war sehr froh, dass sich ihr Kummer wieder in Freude verwandelt hatte. Als Ruth ihren ersten Sohn gebar, taufte sie ihn Obed. Noomi zog auch in das Haus von Boas und Ruth. Da sagten die Nachbarinnen zu ihr: „Du wirst jemanden haben, der dein Herz erfreut und dich im Alter versorgt. Deine Schwiegertochter, die dich liebt, und die mehr wert ist als sieben Söhne. Gepriesen sei der Herr. Als Obed erwachsen wurde, verheiratete er sich und nannte seinen ersten Sohn Isai. Isai ist der Vater Davids, des Hirtenjungen, der mit Goliath kämpfte und König wurde. Ruth Bibeltest N: D: 1. Noomi musste mit ihrer Familie das Land Juda verlassen, weil es zu kalt war Hungersnot herrschte es eine Überschwemmung gab 2. In welches Land zogen sie? 3. Noomis Söhne hiessen: Elimelech und Kilian Kilian und Machlon Kiljon und Machlon 4. Weshalb wollte Noomi später wieder zurück nach Bethlehem? 5. Was bedeutet diese Aussage von Ruth? Kreuze an! „Wo du hingehst, will ich auch hingehen, und wo du bleibst, will ich auch bleiben. Dein Volk ist mein Volk und dein Gott ist mein Gott Ruth mag Noomi nicht Ruth liebt Noomi Ruth ist treu Ruth denkt an Geld 6. Was tat Ruth auf den Feldern von Boas? 7. Was befahl Boas seinen Arbeitern? 8. Die Arbeiter veranstalteten ein Fest. Sie dankten für die reiche Ernte. Wofür können wir Gott danken? (4) 9. Was kaufte Boas für Noomi? 10. Was denkst du von Ruth?