Arbeitsblatt: Praktische Herleitung einer Redoxtabelle

Material-Details

Versuchsbeschreibung zur Herleitung einer eigenen Redoxtabelle für 5 Metalle
Chemie
Reduktion / Oxidation
11. Schuljahr
2 Seiten

Statistik

151954
443
1
01.10.2015

Autor/in

Claudia Ginsburg
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Anorganische Chemie Redox-Reaktionen: Erstellen einer Tabelle von Redoxpotentialen Bei diesem Versuch geht es um die Messung des Reduktionspotentials  eines Metalls im Vergleich zu einem anderen (Bestreben eines Stoffes  Elektronen abzugeben resp aufzunehmen). Das Messprinzip beruht auf der Messung des Spannungsunterschieds zwischen zwei Halbzellen. Aufgrund der Messresultate soll eine Tabelle der Reduktionspotentiale der  aufgeführten Metalle erstellt werden. Diese Sektoren  werden aus dem  Filterpapier  herausgeschnitten. Filterpapier Die entsprechenden  Metallplättchen werden auf die  jeweiligen Lösungen gegeben Hier werden die Lösungen, die die  Metallionen enthalten aufgetropft. Zwei solche Halbzellen  werden nun über ein  Kabel (/ Pol)  miteinander verbunden. Chemie Auf diese gepunkteten Linien wird nun  NatriumnitratLösung getropft 1) Nehmen Sie ein Filterpapier und bereiten Sie es wie links  dargestellt vor. Notieren Sie neben den kleinen Kreisen die  Elementsymbole für die zu untersuchenden Metalle (Cu, Zn, Mg,  Ag und Fe). 2) Nehmen Sie sich ein Plättchen jeder Metallsorte und reinigen Sie  Plättchen bei Bedarf beidseitig mit Schmirgelpapier. 3) Geben 1 Tropfen Lösung auf den entsprechend markierten Punkt  auf dem Filterpapier (CuSO4 bei Cu, ZnSO4 bei Zn, MgCl2 bei Mg, AgNO3 bei Ag und FeSO4 bei Fe). Danach legen Sie das  dazugehörige Metallplättchen darauf. 4) Befeuchten Sie das Filterpapier entlang der gestrichelten Linien  mit NaNO3Lösung. (Achten Sie während der Messung darauf,  dass das Filterpapier nie austrocknet). 5) Verbinden Sie nun jeweils die CuHalbzelle mit einer anderen  Halbzelle indem Sie den Pol (rot) des Spannungsmessgerätes  auf das CuMetallplättchen und den  Pol auf das andere  Metallplättchen drücken. Achten Sie auf einen guten Kontakt  zwischen dem Messfühler und dem Plättchen. Notieren Sie den  Seite 1 Anorganische Chemie Redox-Reaktionen: Erstellen einer Tabelle von Redoxpotentialen Messwert. Messen Sie die Spannung zwischen der CuHalbzelle  und jeder anderen Halbzelle. Auswertung der Messresultate: Die KupferHalbzelle ist die Vergleichszelle (ReferenzHalbzelle). Deshalb können keine absoluten Werte angeben werden. Es ist jedoch ein  relativer Wert (im Vergleich zur KupferHalbzelle) ermittelbar. Hierfür wird das Reduktionspotential der ReferenzHalbzelle wird gleich Null  gesetzt. Der Wert für die einzelnen Metalle ergibt sich nun aus der Differenz des Reduktionspotentials der ReferenzHalbzelle und dem  Reduktionspotential der Halbzelle des jeweiligen Metalles (0 Messwert). Nun sind Sie in der Lage eine Tabelle der Reduktionspotentiale Ihrer fünf Metalle zu erstellen. Ordnen Sie die Metalle so in einer Tabelle an,  dass Sie das Metall mit dem tiefsten Reduktionspotential (kleinste Zahl) an die erste Stelle (oben), dasjenige mit dem höchsten  Reduktionspotential (grösste Zahl) an die letzte Stelle (unten) setzen. Jetzt ist es möglich für eine beliebige Kombination von diesen 5 Halbzellen die Spannung, die bei Verbinden der beiden Halbzellen gemessen  wird, vorherzusagen. Zusatzaufgabe: Was für eine Spannung erwarten Sie wenn Sie z.B. eine ZnHalbzelle mit einer AgHalbzelle kombinieren? Was resultiert bei einer Messung  zwischen einer MgHalbzelle und einer AuHalbzelle? (Kontrollieren Sie Ihre Vorhersage mit einer Messung) Chemie Seite 2 Anorganische Chemie Theoretische Spannung (Zn/Zn2 // Ag/Ag) Gemessene Spannung (Zn/Zn2 // Ag/Ag) Abweichung (in %) Chemie Redox-Reaktionen: Erstellen einer Tabelle von Redoxpotentialen Theoretische Spannung (Mg/Mg2 // Au3/Au) Gemessene Spannung (Mg/Mg2 // Au3/Au Abweichung (in %) Seite 3