Arbeitsblatt: Klimazonen Afrikas

Material-Details

Die versch. Zonen Afrikas (Regenwald, Savanne, Wüste, Mediterraner Wald) werden beschrieben.
Geographie
Afrika
9. Schuljahr
2 Seiten

Statistik

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900
17
13.10.2015

Autor/in

Tabea (Spitzname)
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Die Klimazonen Afrikas Durch seine Lage beiderseits des Äquators und seine kompakte Form besitzt Afrika die größte zusammenhängende Landmasse der Tropen. 75 der Fläche Afrikas liegen innerhalb der Wendekreise, die die mathematische Tropengrenze bilden. Der größte Teil Zentralund Westafrikas ist von tropischem Regenwald bedeckt; das Kongobecken ist nach Amazonien das zweitgrößte Regenwaldgebiet der Erde. Um die Wendekreise sind große Wüsten entstanden; die Sahara im Norden wird nur durch die Flussoase des Nils unterbrochen, im Süden befinden sich die Namib als Nebelwüste und die Kalahari als Trockensavanne. Südlich der Sahara (Sahelzone) und in Ostafrika bis Südafrika hinunter befinden sich riesige Savannengebiete. Südostafrika ist durch den Einfluss des Monsun und die großen Täler von Sambesi und Limpopo fruchtbarer. Die feuchte tropische Klimazone ist in Afrika beiderseits des Äquators anzutreffen. Durch die ganzjährigen Niederschläge und die relativ konstanten warmen Temperaturen konnte diese Vegetationszone einen perfekten Kreislauf entwickeln. Alle Pflanzen, die in einem Regenwald wachsen, unterstützen nach ihrem Absterben die Bodenbildung durch ihre wichtigen Nährstoffe als Biomasse. Die Sahara ist mit neun Millionen km die größte Trockenwüste der Erde. Das entspricht in etwa der Größe der gesamten USA oder der 26-fachen Größe von Deutschland. Sie erstreckt sich von der Atlantikküste bis zur Küste des Roten Meeres und bildet annähernd ein Trapez von 4.500–5.500 km westöstlicher und 1.500–2.000 km nordsüdlicher Ausdehnung. Sie gehört zu den Wendekreiswüsten. Die Sahara ist größtenteils eine Steinwüste oder Felswüste (Hammada), oder auch Kies- beziehungsweise Geröllwüste (Serir); die klischeehafte Sandwüste (Erg) macht nur einen ziemlich geringen Teil aus. Als Savanne wird im Allgemeinen ein tropischer oder subtropischer Vegetationstyp definiert, der aus einer geschlossenen Krautschicht und einer eher offenen Gehölzschicht besteht. Die Abgrenzung zu Steppen, Grasland und Trockenwäldern wird unterschiedlich gehandhabt. Außerdem ist Savanne ein Sammelbegriff für die Zone zwischen dem tropischen Regenwald und der Wüste. Savanne beziehungsweise savana/sabana bedeutet so viel wie „weite Ebene. Arten von Savannen Es gibt drei verschiedene Arten von Savannen: Feucht-, Trocken- und Dornsavanne: Dornenstrauchsavanne Die Dornenstrauchsavanne ist eine Ökologische Zone der Tropen und ist durch ihren offenen Bewuchs und die gleichmäßig verteilten Büsche zu erkennen. Man findet sie meist zwischen einer Wüste – in Afrika die Sahara – und einer Trocken- oder Feuchtsavanne. In Afrika ist sie vor allem in der Sahelzone zu entdecken. Trockensavanne Die Trockensavanne ist für ihre riesigen Grasflächen bekannt. Ein leichter Baumbestand und ein Jahresniederschlag von durchschnittlich 500 – 1000 mm ermöglichen eine abwechslungsreiche Tierwelt. Feuchtsavanne Die Pflanzen und Tiere der Feuchtsavanne sind in den unterschiedlichsten Biotopen zu finden. Das Gras wächst sehr üppig, alles ist grün und saftig. Und selbst eine Trockenperiode von 2-5 Monaten kann diese Vegetationszone nicht aus ihrem Gleichgewicht bringen. Trockenwald ist ein Oberbegriff für alle Waldformationen der Tropen und Subtropen, die während der ausgeprägten Trockenzeit das Laub abwerfen. Dazu gehören der Savannenwald, die trockene Variante des Monsunwaldes und die Dornwälder. (Kopie S.72/73 „Geografie der Kontinente)