Arbeitsblatt: Die Lupe
Material-Details
Funktionsweise,Bildkonstruktion,Vergrösserungsformel,Übungen
Physik
Optik
9. Schuljahr
7 Seiten
Statistik
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2580
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09.02.2008
Autor/in
Stefan Studer
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Die Lupe Will man bei einem kleinen Objekt möglichst viele Einzelheiten erkennen, so nimmt man es nahe ans Auge. Die Augenlinse, welche im entspannten Zustand auf 8 eingestellt ist, passt ihre Krümmung an, so dass ein scharfes Bild auf der Netzhaut entsteht ( Akkommodation). Wir sehen einen Gegenstand umso grösser, je grösser der Sehwinkel ist. Der kleinste vom menschlichen Auge noch auflösbare Sehwinkel beträgt etwa 1/60 ( 1 Winkelminute). Liegt das Objekt näher als 15 – 10 cm vor dem Auge, kann man es nicht mehr scharf sehen, weil die Augenlinse dann die Grenze ihrer Verformbarkeit erreicht hat. Soll der Sehwinkel noch weiter vergrössert werden, so benötigt man eine Vorsatzlinse die Lupe. Ständiges Akkommodieren ermüdet und verursacht Augen- und Kopfschmerzen. Daher sollte man Beobachtungen durch eine Lupe grundsätzlich nur mit entspanntem Auge durchführen. Dies erreicht man, wenn das Objekt nahe der Brennweite L der Lupe platziert wird (g L). Die Lichtstrahlen von treten dann praktisch parallel in das (entspannte) Auge und dieses sieht davon ein virtuelles, aufrechtstehendes, vergrössertes Bild G. Vergrösserung vL Als Vergrösserung VL einer Lupe gilt das Verhältnis der Bildgrösse mit Lupe (BL) zur Bildgrösse beim Betrachten ohne Lupe aus 25 cm Entfernung (B0). Bo BL fL fL BL G fL Die Vergrösserungs-Formel der Lupe Vergrösserung der Lupe vL BL B0 Betrachtet man ohne Lupe aus 25 cm Entfernung, so gilt G g BL G G Für d