Arbeitsblatt: Evolution - Was ist das?

Material-Details

Das Arbeitsblatt (mit Lösungen) liefert einen ersten Überblick und liefert Gründe für die Evolutionstheorie.
Biologie
Evolution
7. Schuljahr
4 Seiten

Statistik

155568
894
9
04.01.2016

Autor/in

Stefan Tobler
Imbodenstrasse 23
9016 / St. Gallen
071 288 07 32
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Bio Was ist Evolution? 4 Evolution ist ein Fremdwort. Auf Deutsch bedeutet es. Die Evolutionstheorie (Entwicklungstheorie) erklärt, warum es auf der Erde so viel verschiedene Lebewesen gibt, und wie sich diese aus gebildet haben. Die Evolutionstheorie geht davon aus, dass alle Lebewesen aus vor ca. 4,6 Mia Jahren entstanden sind. Sie gilt als eine der Theorien in der Wissenschaft, das heisst: Wissenschaftler aus verschiedenen Fachgebieten finden für die Evolution. Hier ein paar Beispiele: Alle Lebewesen durchlaufen als die der Evolution. Menschliche Embryonen haben zum Beispiel, die mit der Weiterentwicklung wieder verschwinden. Das erste Leben ist im Wasser entstanden. Alle Lebewesen entwickeln sich im Wasser (Säugetiere:, Ab_0). Durch den Fund von kann die Stammesentwicklung nahtlos aufgezeigt werden (Ab_1). Man kann Evolution künstlich beschleunigen, so dass man mitverfolgen kann (z.B. , Ab_2). Verwandte Tiere haben den gleichen (Analogie, Ab_3). Man kann heute das Erbgut der Lebewesen „lesen (DNA, Gene). Verwandtschaft muss also nicht mehr durch Beobachtung hergeleitet werden, sondern kann direkt durch werden (z.B. Vaterschaftstest). Ab_0 Bio Ab 1 Ab_2 Was ist Evolution? Ab_3 4 film8248 vQK8_FCrNuTg Evolution ist ein Fremdwort. Auf Deutsch bedeutet es Entwicklung. Die Evolutionstheorie (Entwicklungstheorie) erklärt, warum es auf der Erde so viel verschiedene Lebewesen gibt, und wie sich diese aus gemeinsamen Vorfahren gebildet haben. Die Evolutionstheorie geht davon aus, dass alle Lebewesen aus Einzellern vor ca. 4,6 Mia Jahren entstanden sind. Sie gilt als eine der gesichertsten Theorien in der Wissenschaft, das heisst: Wissenschaftler aus verschiedenen Fachgebieten finden immer wieder neue Hinweise für die Evolution. Hier ein paar Beispiele: Alle Lebewesen durchlaufen als Embryo die Entwicklungsstadien der Evolution. Menschliche Embryonen haben zum Beispiel Kiemenbögen, die mit der Weiterentwicklung wieder verschwinden. Das erste Leben ist im Wasser entstanden. Alle Lebewesen entwickeln sich im Wasser (Säugetiere: Fruchtwasser, Ab_0). Durch den Fund von Fossilien kann die Stammesentwicklung nahtlos aufgezeigt werden (Ab_1). Man kann Evolution künstlich beschleunigen, so dass man mitverfolgen kann (z.B. Hundezüchtung, Ab_2). Verwandte Tiere haben den gleichen Bauplan (Analogie, Ab_3). Man kann heute das Erbgut der Lebewesen „lesen (DNA, Gene). Verwandtschaft muss also nicht mehr durch Beobachtung hergeleitet werden, sondern kann direkt durch Untersuchung von Körperzellen bestimmt werden (z.B. Vaterschaftstest). Ab_0 Ab 1 Ab_2 Ab_3 Belege für die Evolutionstheorie So gesehen bewiesen ist die Evolutiontheorie nicht (sonst würde sie nicht Theorie heißen) aber kein ernstzunehmender Wissenschaftler würde die Evolution anzweifeln (was nicht heißt das das nicht getan wird). Verschiedene Belege der Hinweise der Evolution sind hier aufgeführt. Serum – Präzipitin Reaktion • Verwandtschaftsgrad zweier Spezies bestimmen • mit dem Immunsystem von Kaninchen hergestelltes Anti-human Serum mit dem Blut einer anderen Tierart kombiniert. • Ausfällung entsteht je nach Ähnlichkeit der Antigene (Präzipitation) Wenn nun ein Schimpanse 86 Ausfällung verursacht, dann bedeutet dies eine 86 Übereinstimmung mit dem menschlichen Serum. Somit ist eine nahe Verwandtschaft mit dem Schimpansen wahrscheinlich, was ein Indiz für die Evolution ist. Belege aus der Paläontologie Fossilien - ausgestorbene Lebewesen, diese sind der Nachwelt erhalten Lebende Fossilien - Endemische Arten, die als ausgestorben galten, aber rezent sind. DNA Analyse • Vergleich Unterschiedlicher Genome • Adenin und Thymin sind komplementäre Basenpaare • Bei Erwärmung der DNA findet Denaturierung statt, der Doppelstrang trennt sich in 2 Stränge und geht in den Knäulzustand über. • Bei der Abkühlung lagern sich die beiden Stränge wieder passend zueinander an. • Bei einer Vermischung zweier unterschiedlicher Stränge bilden sich beim abkühlen Hybrid-Schlaufen an den Stellen, die nicht gleich sind. • Je mehr Schlaufen sich bilden, je weniger verwandt sind die beiden verglichenen Stränge Belege aus dem Parasitismus Gemeinsame spezifische Parasiten können Aufschluss über Verwandtschaftsverhältnisse geben. Belege aus der Biogeographie • Kontinentalverschiebung • Plattentektonik Züchtung Künstliche Evolution ist bei Züchtung im Prinzip vorhanden, gezielt kann ein Allel vom Menschen als bevorzugt an die Nachkommen weitergegeben werden. Homologie, Konvergenz und Analogie Analogie: Verwandte Formen Konvergenz: Ähnliche Selektionsdrücke, nicht verwandt Homologie: verwandt, nicht ähnlich aussehend a) Kriterium der Lage -Übereinstimmung der Anzahl und Verknüpfung der Teilstrukturen b) Kriterium der spezifischen Qualität - Übereinstimmung charakteristischer Merkmale c) Kriterium der Stetigkeit-Organe sind dann homolog, wenn sie sich durch Zwischenformen verbinden lassen Rudimentäre Organe und Atavismen Rudimentäre Organe: Zurückbildung bestimmter Organe aufgrund veränderter Selektionsdrücke Atavismus: Auftreten eines Merkmals, das an sich rudimentär ist und es auftritt obwohl es eigentlich evolutionsgeschichtlich schon weg ist. Belege aus der Entwicklungsbiologie Biogenetische Grundregel: Phylogenese: Stammesgeschichtliche Entwicklung Ontogenese: Embryonalentwicklung In der Ontogenese wird die Phylogenese wiederholt. Endosymbiontentheorie • Mitochondrien und Plastiden aus Prokaryoten entwickelt, nachdem diese eine Symbiose eingingen • Beide Partner dieser Symbiose können nach einem langen Prozess der CoEvolution nicht mehr ohne den anderen überleben. Indizien für die Endosymbiontentheorie sind: Mitochondrien und Plastiden teilen sich unabhängig von der Wirtszelle haben ein eigenes ringförmiges Genom entsprechen ungefähr der Größe von Bakterien werden von einer doppelten Membranhülle umhüllt, die innere ähnelt der Membran von Bakterien, die Äußere der der Zelle.