Arbeitsblatt: 4 Fälle

Material-Details

4 Fälle der jeweils unterstrichenen Wörter bestimmen
Deutsch
Grammatik
4. Schuljahr
2 Seiten

Statistik

1562
3504
79
10.08.2006

Autor/in

Simon Kunz
Schützenhausstrasse 17
4132 Muttenz

Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Die 4 Fälle Arbeitsblatt 2 Bestimme die Fälle der unterstrichenen Satzglieder! Die Geschichte mit dem Hammer Ein Mann will ein Bild aufhängen. Den Nagel hat er, nicht aber den Hammer. Der Nachbar hat einen. Also beschliesst unser Mann, hinüberzugehen und ihn auszuborgen. Doch da kommt ihm ein Zweifel: Was, wenn der Nachbar mir den Hammer nicht leihen will? Gestern schon grüsste er mich nur so flüchtig. Vielleicht war er in Eile. Aber vielleicht war die Eile nur vorgeschützt, und er hat etwas gegen mich. Ich habe ihm nichts angetan; der bildet sich da etwas ein. Wenn jemand von mir ein Werkzeug borgen wollte, ich gäbe es sofort. Warum gibt er es mir nicht? Wie kann man einem Mitmenschen einen so einfachen Gefallen abschlagen? Leute wie dieser Kerl vergiften einem das Leben. Er bildet sich auch noch ein, ich sei auf ihn angewiesen, bloss weil er einen Hammer hat. Jetzt reicht es mir aber wirklich! So stürmt er hinüber, läutet, der Nachbar öffnet, doch noch bevor er Guten Tag stammeln kann, schreit ihn unser Mann an: Behalten Sie Ihren Hammer, Sie Kamel! Auf der Durchreise Ein Wanderer darf auf seiner Reise in einem Kloster bei Mönchen übernachten. Er ist sehr erstaunt über die kärgliche Einrichtung ihrer Zellen und fragt die Mönche: Wo habt Ihr Eure Möbel? Schlagfertig fragen die Mönche zurück: Ja, wo haben Sie denn Ihre? Meine? erwiderte darauf der Wanderer verblüfft. Ich bin ja nur auf der Durchreise hier! Eben, werfen da die Mönche ein, das sind wir auch! Die 4 Fälle Arbeitsblatt 2 Der Stuhl Ein Polstersessel und ein Stuhl standen schon lange nebeneinander. Immer wieder wählten die Menschen den Sessel, und der einfache Holzstuhl ging leer aus, dabei fühlte er sich so kernig und gesund und hätte gerne etwas getan. Wie kommt es eigentlich, dass man dich so bevorzugt? fragte er eines Tages der Sessel. Ich gebe nach, sagte verbindlich der Sessel und lächelte. Sie klopften an die Tür Es waren einmal zwei Mönche, die lasen miteinander in einem alten Buch, am Ende der Welt gäbe es einen Ort, an dem Himmel und Erde sich berührten und das Reich Gottes begänne. Sie beschlossen, ihn zu suchen und nicht umzukehren, ehe sie ihn gefunden hätten. Sie durchwanderten die Welt, bestanden unzählige Gefahren, erlitten alle Entbehrungen, die eine Wanderung durch die ganze Welt fordert, und alle Versuchungen, die einen Menschen von seinem Ziel abbringen können. Eine Tür sei dort, so hatten sie gelesen. Man brauchte nur anzuklopfen und befände sich im Reiche Gottes. Schliesslich fanden sie, was sie suchten. Sie klopften an die Tür, bebenden Herzens sahen sie, wie sie sich öffnete. Als sie eintraten, standen sie zu Hause in ihrer Klosterzelle und sahen sich gegenseitig an. Da begriffen sie: Der Ort, an dem das Reich Gottes beginnt, befindet sich auf der Erde, an der Stelle, die uns Gott zugewiesen hat.