Arbeitsblatt: AB Aggregatszustände

Material-Details

AB mit Infotext und Fragen dazu
Chemie
Aggregatzustände
9. Schuljahr
2 Seiten

Statistik

15969
2623
40
19.02.2008

Autor/in

Adrian Reuteler
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Die drei Aggregatszustände Es gibt die drei Aggregatszustände fest, flüssig und gasförmig. Je nach Temperatur befindet sich ein Stoff in einem bestimmten Aggregatszustand, und durch Temperaturänderungen können viele Stoffe in andere Aggregatszustände gebracht werden (eine Ausnahme ist z.B. Holz). Die Temperatur, die erforderlich ist, um einen Stoff vom festen in den flüssigen Zustand zu bringen, nennt man Schmelztemperatur, und diejenige, die nötig ist, um den Stoff gasförmig zu machen, wird als Siedetemperatur bezeichnet. Jeder Stoff hat andere Schmelz-, respektive Siedetemperaturen. Bei Raumtemperatur ist Wasser z.B. flüssig, währenddem Gold fest, und Sauerstoff gasförmig ist. Erklärung der Aggregatszustände auf Teilchenebene Grundsätzlich ziehen sich die kleinsten Teilchen von Stoffen gegenseitig an. Die Wärme von aussen gibt ihnen aber kinetische Energie, welche sie zum bewegen bringt. Nur wenn die Temperatur auf -273C sinkt, bleiben die Teilchen still. Es gibt keine kältere Temperatur und sie wird als absoluter Nullpunkt bezeichnet. Je wärmer es ist, desto grösser wird die kinetische Energie und desto mehr Teilchen bewegen sich. Nicht alle Teilchen erhalten gleich viel Energie von der Wärme, entscheidend ist die Summe der Energien. Die Kräfte, welche die Teilchen gegenseitig anziehen, reichen irgendwann nicht mehr aus, um sie beieinander zu halten. Dies beeinflusst nun, ob Stoffe fest, flüssig oder gasförmig sind. Bei festen Stoffen sind die Teilchen nahe beieinander und können sich nicht aneinander vorbei bewegen. Ihre Bewegungen beschränken sich auf Schwingungen. Feste Stoffe können in ihrer Form, sowie in ihrem Volumen nicht verändert werden. Bei flüssigen Stoffen sind die Teilchen auch nahe beieinander, doch sie sind nicht mehr so dicht gepackt. Sie bewegen sich zudem mehr, und können sich leicht gegeneinander verschieben. Flüssige Stoffe sind daher in ihrer Form, aber nicht in ihrem Volumen veränderbar. Bei gasförmigen Stoffen haben die Teilchen so viel kinetische Energie, dass sie sich frei bewegen können (Anziehungskräfte wurden überwunden). Sie haben kaum noch Kontakt zueinander und zwischen ihnen öffnen sich leere Räume. Gase können in ihrer Form, sowie in ihrem Volumen verändert werden. Schema zu den Aggregatszuständen FEST FLÜSSIG Vervollständige das Schema, indem du das leere Rechteck und die Pfeile beschriftest. Wie heisst der Überbegriff, welchem man die Begriffe der einzelnen Pfeile zuordnen kann? Wo gehören der Schmelz- und Siedepunkt hin? Notiere auch dies im Schema. Warum haben Stoffe unterschiedliche Schmelz-, und Siedetemperaturen? Gib eine kurze Erklärung auf Teilchenebene: . Gib mehrere Beispiele für feste, flüssige und gasförmige Stoffe: Feststoffe: . Flüssige Stoffe: Gasförmige Stoffe: