Arbeitsblatt: rap

Material-Details

unterrichtsdossier
Musik
Gemischte Themen
6. Schuljahr
6 Seiten

Statistik

160423
357
7
01.05.2016

Autor/in

muriel locher
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Arbeitsauftrag Höre verschiedene Raps von einigen Musikern: Knackeboul, Wurzel 5, Bligg, Sektion Kuchikäschtli, Sido, Cro evtl. weitere dir bekannte. Welche Themen kommen in den jeweiligen Raps vor? Nenne mindestens fünf. Notiere einige Zeilen, die du gehört hast, die dir gefallen. Arbeitsblatt Brainstorming Aufgaben in Gruppenarbeit oder Einzelarbeit 1. Fertigt in mindestens fünf Minuten ein Cluster zu dem Thema an, über das ihr einen Rap schreiben wollt. Schreibt alle Ideen auf, auch die, die euch unbrauchbar erscheinen. ThemaT Überlegt euch und diskutiert nun, welche Ideen aus dem Brainstorming euch brauchbar erscheinen und markiert sie. Hat euch das Brainstorming auf neue Ideen gebracht? Fällt euch z.B. eine kleine Geschichte zu dem Thema ein? An dieser Stelle solltet ihr einfach zusammen „herum spinnen, um ein Konzept für euren Rap zu finden. Textideen „ordnen Ihr habt euch bereits Gedanken zu eurem Thema gemacht und ein Konzept für euren Text im Kopf? Dann solltet ihr es jetzt möglichst präzise in Worte fassen. Dies erleichtert danach das Übertragen in Reimform. Aufgaben: Fertigt nun eine Gliederung (Reihenfolge) für euren Text an. Schreibt sie in möglichst einfachen und klaren Sätzen (jeder Satz steht für einen Abschnitt in eurem Rap) untereinander. 1. 2. 3. 4. 5. 6. . Sucht nun Schlüsselwörter aus eurer Gliederung. Findet Synonyme, das heisst Wörter mit gleicher oder ähnlicher Bedeutung für diese Schlüsselwörter. Ausserdem solltet ihr euch griffige Redewendungen und Vergleiche notieren, die euch zu den einzelnen Punkten der Gliederung einfallen. (Diese Wörter sollten möglichst vielsagend und ungewöhnlich sein, da ihr auf diese Wörter später Reime suchen sollt. 1. 2. 3. 4. 5. 6. . „Precisely the right rhymes – Reime finden: Ihr habt nun eine Gliederung erstellt und Schlüsselwärter und Redewendungen notiert, auf die ihr gerne reimen möchtet. Nun ist es an der Zeit, auf die Reimsuche zu gehen. Wie beim Brainstorming ist es hierbei wichtig, möglichst viele Vorschläge zu sammeln, damit ihr nachher die passendsten auswählen könnt. Aufgabe: Nun solltet ihr Reime auf eure Schlüsselwörter usw. finden. Versucht nun einen oder mehrere Reime für eines eurer Schlüsselwörter zu finden. (Wäre das Schlüsselwort „schmieren dann wären mögliche Reime z.B: „Bieren, „proBieren, „blonDieren, „kanDieren, „kandiDieren .). Verfasst so mit allen Schlüsselwörtern und vergesst nicht, alle Reime zu notieren. www.reimemaschine.de Den Text in Reimform aufschreiben Ihr habt bereits Reime zu eurer Gliederung gesucht und eurer Text muss nur noch in Reimform und auf den Rhythmus passend aufgeschrieben werden. Die Tabelle wird euch dabei helfen. Aufgabe: Sucht euch die passendsten Reime aus und formuliert nun, was ihr inhaltlich in der Gliederung festgelegt habt, in Reimform aus. Dabei entspricht jede Zeile einem musikalischen Takt. (Tipp: Teilt euch die Punkte der Gliederung in der Gruppe auf!) Ein Hook (auch Refrain genannt) ist der Abschnitt, welcher sich in jedem Raplied immer wiederholt. Manche Raplieder sind auch ohne Hook, doch gerade dieser Bereich prägt sich bei dem Hörer am besten ein uns sollte daher immer genutzt werden. Auch sollte man in der Hook die Hauptmessage des Themas packen, damit auch jeder versteht, was du ihm in deinem Song mitteilen möchtest. Ein Part ist der Bereich, indem du über irgendetwas genauer erzählst/rappst. Achtet dabei auf Folgendes: Jede Zeile sollte ungefähr zwölf Silben (/- 2 Silben) bestehen. Am Ende jeder Zeile sollte ein Reim stehen. Bsp. Ich bin Workaholic, und rappe immer wieder Du bist nur ein Bengel, rappst deine Kinderlieder Ich bin ein Idol, mache guten Rap Weil ich Tag für Tag, in meiner Bude text. siehe beiliegendes Arbeitsblatt Querformat. Rap überarbeiten und Vortrag einüben Aufgabe: 1. Sucht euch nun Hip-Hop-Instrument (möglichst gleichförmig, ohne Refrains.) aus und rappt den Text fünfmal darüber. 2. Falls ihr immer wieder an einer oder mehreren Stellen ins Stocken geratet, nehmt euch eine Problemstelle nach der anderen vor. Überlegt, ob euch noch Silben fehlen, um im Takt zu bleiben oder ob ihr Silben streichen müsst. Versucht den Satzbau umzustellen und prüft, ob es nun besser klappt. 3. Damit der Text sich besser einprägen kann, solltet ihr ihn abtippen, so dass ihr ihn in sauberer Form vorliegen habt. Tipp: Dabei könnt ihr kleine Atempausen etc. mit Querstrichen „/ kennzeichnen. 4. Rappt nun den Text so oft, wie nur irgend möglich. Artikuliert die Worte deutlich, damit man euch auch bei schlechten akustischen Bedingungen versehen kann. Achtet auf die sinngemässe Betonung (ruhig übertreiben!) Versucht den Vortrag durch Mimik und Gestik zu unterstützen. Rappt den Text vor Familien und Freunden. Seht ihnen dabei in die Augen. Wenn euch das nicht aus dem Konzept bringt, seid ihr bereit für die Bühne. 5. Wenn die Zeit noch reicht, könnt ihr auf Garageband mit einem 4/4 Takt einen eigenen ‚Beat kreieren.