Arbeitsblatt: Ökosystem Dossier

Material-Details

Dossier zum Thema Ökosystem
Biologie
Oekologie
8. Schuljahr
7 Seiten

Statistik

160569
1045
37
03.05.2016

Autor/in

Thierry Sommer
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Biologie – Ökosysteme 1. Ziele: „Das Ökosystem in eigenen Worten erklären können. Anhand der Nahrungskette die Begriffe Produzent, Konsument (1., 2., 3. Ordnung) und Reduzent zuordnen können. Selber ein Nahrungsnetz aufstellen können. 2. Einige Definitionen Nahrungskett Nahrungsbeziehungen verschiedener Lebewesen Nahrungsnetz vielfach miteinander verknüpfte Nahrungsketten Nahrungspyra mide massenmässige Darstellung von Nahrungsbeziehungen Produzenten bilden als anzahlmässig grösste Gruppe die Grundstufe Erzeuger organischer Substanzen (Stoffe, die in der belebten Natur vorkommen, auf Kohlenstoff basierend) durch Fotosynthese, meistens grüne Pflanzen Ausgangspunkt von Nahrungsketten Verbraucher organischer Substanzen Produzenten Konsumenten Reduzenten (Destruenten) Zersetzer toter organischer Substanzen Abfallfresser (Regenwurm, Aaskäfer) und Mineralisierer (Bakterien, Pilze) 3. Theorie zum Ökosystem Ökosystem („Öko ist vom griechischen Wort „oikos Haus abgeleitet) nennt man die Gesamtheit von Pflanzen und Tieren in einem bestimmten Lebensraum und ihre wechselseitige Beziehungen. Ökosysteme sind offene Systeme, die sich ständig verändern. Oft sind Ökosysteme auch dem Einfluss der Menschen ausgesetzt. Die vielen verschiedenen Ökosysteme der Erde lassen sich alle den drei grossen Lebensbereichen Meer, Süsswasser und Festland- zuordnen. Ein Beispiel für ein Ökosystem im Lebensbereich Festland wäre der Wald. Ein Ökosystem setzt sich aus unbelebten (abiotischen) und belebten (biotischen) Komponenten zusammen. Die Gesamtheit der biotischen Thierry Sommer 15/16 Realschule Kallnach, Schuljahr Organismen – also der Tiere und Pflanzen – wird auch als Biozönose oder Lebensgemeinschaft bezeichnet. Die Biozönose besiedelt einen unbelebten Lebensraum, das Biotop. Biotop und Biozönose bilden also zusammen ein Ökosystem. Aufgabe 1 4 4. Beispiele für Nahrungskette, Nahrungsnetz und Nahrungspyramide Eine Art der Beziehungen in einem Ökosystem sind Nahrungsbeziehungen: Lebewesen fressen andere Lebewesen oder werden selbst von anderen Lebewesen gefressen. Diese Abfolge von Organismen, die bezogen auf die Ernährung direkt voneinander abhängig sind, nennt man Nahrungskette. Am Anfang der Nahrungskette steht der Produzent (Erzeuger). In fast allen Ökosystemen sind dass die grünen Pflanzen, die mit Hilfe der Sonnenenergie aus Wasser und Kohlenstoffdioxid Sauerstoff und organische Stoffe (z. B. Kohlenhydrate, Fette, Eiweisse) erzeugen. Dieses Phänomen nennt man Fotosynthese. Für Mensch und Tier sind die organischen Stoffe lebensnotwendige Nährstoffe. Da aber nur der Produzent in der Lage ist organische Substanz aufzubauen, hängen alle Folgeglieder von ihm ab. An zweiter Stelle der Nahrungskette steht der Konsument 1. Ordnung, welcher den Produzenten frisst. Es handelt sich um einen Pflanzenfresser. Der Pflanzenfresser wird von einem Fleischfresser, dem Konsumenten 2. Ordnung, gejagt. Dieser Konsument wird wiederum von einem anderen Fleischfresser, dem Konsumenten 3. Ordnung, erbeutet. Der letzte Konsument einer Nahrungskette wird Endverbraucher genannt und kann auch der Mensch sein. Da sich ein Konsument normalerweise von mehreren anderen Lebewesen ernährt, überlagern sich verschiedene Nahrungsketten zu einem Nahrungsnetz. Die Anzahl der Lebewesen eines jeden Kettengliedes nimmt von Glied zu Glied ab, dafür steigt die Grösse der Individuen. Stellt man die einzelnen Glieder (ausgehend von den Produzenten) aufeinander, so entsteht eine Nahrungspyramide. Die Reduzenten (Destruenten) vertreten die dritte wichtige Gruppe in einem Ökosystem. Man unterscheidet Abfallfresser (z. B. Regenwurm, Aaskäfer) und Mineralisierer (Bakterien und Pilze). Sie bauen organische Stoffe (wie tote Tiere, Kot, abgestorbene Pflanzenteile) in die anorganischen Stoffe Kohlenstoffdioxid, Wasser und Mineralstoffe unter Energiefreisetzung ab. Diese anorganischen Substanzen können wiederum von den Pflanzen als Ausgangsstoffe für die Fotosynthese verwendet werden. So entsteht ein Stoffkreislauf. Thierry Sommer 15/16 Realschule Kallnach, Schuljahr Nahrungskette: Nahrungsnetz: Nahrungspyramide: Aufgaben 5 7 Thierry Sommer 15/16 Realschule Kallnach, Schuljahr 5. Aufgaben 1. Erkläre den Begriff „Ökosystem mit eigenen Worten: 2. Im Text ist das Ökosystem „Wald erwähnt. Nenne fünf weitere Ökosysteme und bestimme für zwei davon das Biotop und die Biozönose. Ökosysteme: Ökosystem 3. Biotop Biozönose Deine Wohnung ist dein Ökosystem. Was gehört zum Biotop und zur Biozönose? Biotop: Biozönose: 4. Verschiedene Ökosysteme: Suche zu den Ökosystemen das dazugehörige Bild und schreibe die Nummer gut erkennbar ins Bild. 1 2 3 4 5 6 7 Tundra Seichtwasser Meer Flüsse Industriegebiete Seen Bäche Thierry Sommer 15/16 Realschule Kallnach, Schuljahr 8 Korallenriffe 9 Wattenmeer 10 Tropischer Regenwald 11 Bergwiesen 12 Wald 13 Wüsten 14 Steppe 15 Moore 5. Entscheide ob die folgenden Aussagen wahr oder falsch sind und setze dementsprechend die Kreuze. Aussagen wahr falsc Die Konsumenten 1. Ordnung sind Pflanzen- oder Fleischfresser. Pflanzen produzieren Kohlenhydrate, Eiweisse, Fette und Sauerstoff. Bakterien und Aaskäfer zersetzen organische Substanzen. Ökosysteme verändern sich in der Regel nicht. Je weiter oben in der Nahrungspyramide, desto kleiner die Lebewesen. 6. Beschrifte folgende Nahrungskette mit den passenden Fachbegriffen. Gib einen möglichen Endverbraucher an. Thierry Sommer 15/16 Realschule Kallnach, Schuljahr 7. Zeichne ein Nahrungsnetz mit folgenden Lebewesen: Maikäfer, Eule, Raupe, Spitzmaus, Regenwurm, Blätter, Meise. Einige Lösungen 6. Thierry Sommer 15/16 Realschule Kallnach, Schuljahr 5. Aussagen wahr Die Konsumenten 1. Ordnung sind Pflanzen- oder falsch Fleischfresser. Pflanzen produzieren Kohlenhydrate, Eiweisse, Fette und Sauerstoff. Bakterien und Aaskäfer zersetzen organische Substanzen. Ökosysteme verändern sich in der Regel nicht. Je weiter oben in der Nahrungspyramide, desto kleiner die Lebewesen. 7. Eule Spitzmaus Meis Maikäfer Raupe Blätter Thierry Sommer 15/16 Regenwurm Realschule Kallnach, Schuljahr