Arbeitsblatt: Aargau: 4 Gebiete

Material-Details

Zusammenfassung aus dem Aargaubuch. 4 Gebiete als Fehlertext mit Fragen dazu.
Geschichte
Gemischte Themen
5. Schuljahr
1 Seiten

Statistik

160860
412
6
14.05.2016

Autor/in

Daniela Freivogel
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Die 4 Regionen – Das Freiamt 1. Finde die 10 Fehler, schreibe jeweils die richtigen Wörter rechts an den Blattrand und korrigiere, bevor du Aufgabe 2 löst! Das Gebiet im Südosten des Aargaus hiess früher „freie Ämter. Der Name täuscht aber, denn die Leute waren nicht frei, sondern wurden abwechslungsweise von verschiedenen Ländern regiert. Gemeinsame Herrschaft 1415 eroberten Truppen der Kantone Zürich, Luzern, Schwyz, Unterwalden, Zug und Genf gemeinsam das Gebiet der freien Ämter. Alle fünf Jahre schickten sie einen Landvogt aus einem anderen Kanton. Freiämter in fremdem Kriegsdienst Handwerker aus dem Freiamt zogen immer wieder für fremde Herren in den Krieg. Einmal nahmen sie an einem Feldzug für Papst Julius II teil. Dieser schenkte ihnen für ihren tapferen Einsatz ein Waldstück. Der Landvogt kommt und geht In den Freien Ämtern regierte ein Landvogt, der nicht in der Gegend wohnte. Er erschien nur zwei- bis dreimal pro Woche, um die schweren Gerichtsfälle zu behandeln. Auch die regierenden Kantone kümmerten sich wenig. Sie wollten vor allem Steuern und Abgaben einziehen. Die Bewohner blieben vorwiegend junge Bauern. Kloster Muri und die Glaubenskriege Das Kloster besass viel Land und lieh es an die Bauern, damit diese das Land bepflanzen konnten. Weil das Kloster vielen Bauern half, war es für die Menschen in der Schweiz sehr wichtig. Ausserdem gab es dort seit 1032 eine Klosterschule! Als einige Kirchen z.B. im Berner Aargau reformiert wurden, begann man auch im Freiamt über eine Änderung zu diskutieren. Da sich die Leute aber nicht einigen konnten, begannen sie zu streiten und kämpften später sogar mit Fäusten gegeneinander. Beide Gruppen versuchten, die Leute auf ihre Seite zu ziehen. Schliesslich blieb das Freiamt aber überwiegend buddhistisch. 2. Schreibe den Titel und die folgenden Fragen auf ein liniertes Blatt ab und beantworte sie in ganzen Sätzen! Klebe zum Schluss das Bild dazu. a) Welche Kantone eroberten 1415 die freien Ämter? b) Was schenkte der Papst den Soldaten? c) Was wollten die regierenden Kantone vom Freiamt? d) Warum war das Kloster Muri für die Menschen damals so wichtig? e) Worüber stritten die Leute im Freiamt erbittert? Die 4 Regionen – Das Freiamt (Lösung) 2. Finde die 10 Fehler, schreibe jeweils die richtigen Wörter rechts an den Blattrand und korrigiere, bevor du Aufgabe 2 löst! Das Gebiet im Südosten des Aargaus hiess früher „freie Ämter. Der Name täuscht aber, denn die Leute waren nicht frei, sondern wurden abwechslungsweise von verschiedenen Kantonen regiert. Gemeinsame Herrschaft 1415 eroberten Truppen der Kantone Zürich, Luzern, Schwyz, Unterwalden, Zug und Glarus gemeinsam das Gebiet der freien Ämter. Alle zwei Jahre schickten sie einen Landvogt aus einem anderen Kanton. Freiämter in fremdem Kriegsdienst Soldaten aus dem Freiamt zogen immer wieder für fremde Herren in den Krieg. Einmal nahmen sie an einem Feldzug für Papst Julius II teil. Dieser schenkte ihnen für ihren tapferen Einsatz ein Wappen. Der Landvogt kommt und geht In den Freien Ämtern regierte ein Landvogt, der nicht in der Gegend wohnte. Er erschien nur zwei- bis dreimal pro Jahr, um die schweren Gerichtsfälle zu behandeln. Auch die regierenden Kantone kümmerten sich wenig. Sie wollten vor allem Steuern und Abgaben einziehen. Die Bewohner blieben vorwiegend arme Bauern. Kloster Muri und die Glaubenskriege Das Kloster besass viel Land und lieh es an die Bauern, damit diese das Land bepflanzen konnten. Weil das Kloster vielen Bauern half, war es für die Menschen in der Umgebung sehr wichtig. Ausserdem gab es dort seit 1032 eine Klosterschule! Als einige Kirchen z.B. im Berner Aargau reformiert wurden, begann man auch im Freiamt über eine Änderung zu diskutieren. Da sich die Leute aber nicht einigen konnten, begannen sie zu streiten und kämpften später sogar mit Waffen gegeneinander. Beide Gruppen versuchten, die Leute auf ihre Seite zu ziehen. Schliesslich blieb das Freiamt aber überwiegend katholisch. 2. Schreibe den Titel und die folgenden Fragen auf ein liniertes Blatt ab und beantworte sie in ganzen Sätzen! Klebe zum Schluss das Bild dazu. a) Welche Kantone eroberten 1415 die freien Ämter? (ZH, LU, SZ, UW, ZG, GL) b) Was schenkte der Papst den Soldaten? Wappen c) Was wollten die regierenden Kantone vom Freiamt? Steuern und Abgaben d) Warum war das Kloster Muri für die Menschen damals so wichtig? Landverleih, Schule e) Worüber stritten die Leute im Freiamt erbittert? Reformiert vs. katholisch