Arbeitsblatt: Piraten

Material-Details

Das Leben der Piraten mit einem Lückentext
Geschichte
Anderes Thema
6. Schuljahr
2 Seiten

Statistik

161020
740
5
19.05.2016

Autor/in

Michèle Grimm
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Posten 4b – Das Leben der Piraten Name: Datum: Zeitaufwand: Die Seeräuberei wird oft als glanzvolles, ja romantisches Leben angesehen, doch in Wirklichkeit war das Leben auf See alles andere als angenehm. Es herrschten grässliche Zustände und raue Sitten. Viele Piraten starben an Krankheiten und Wunden. Schlechtes Essen, fürchterliche Lebensbedingungen und ständige Gefahren sorgten dafür, dass das Piratenleben alles andere als lustig war! Die Besatzung war je nach Schiffsgrösse zwischen 20 und 300 Mann stark. Das Essen und Trinken an Bord Die Dauer einer Seereise wurde vor allem durch die Menge an Nahrungsmitteln begrenzt, die man mitführen konnte. Der Speiseplan war ziemlich eintönig. Hauptnahrungsmittel eines Seemanns waren Schiffszwieback aus Mehl und Wasser und gesalzenem Fleisch. Manchmal wurden Hühner auf dem Schiff gehalten oder die Mannschaft fing Fische und ass Schildkröten. Das Hauptproblem war das Aufbewahren der Lebensmittel, da sie oft von Insekten, Brotkäfern oder anderen Larven befallen wurden. Vitamine in Form von Obst oder Gemüse gab es deshalb nur zu speziellen Anlässen oder gleich nach dem Verlassen von festem Land. Dieser akute Vitaminmangel verursachte die Krankheit Skorbut, welche die Piraten schwach, fiebrig und erschöpft machte. Fässer mit Bier, Rum und Apfelwein bildeten einen wesentlichen Teil der Vorräte. Auf einem einzigen Schiff wurden bis zum 50‘000 Liter Bier mitgeführt – aber nur 15‘000 Liter Wasser!! Das vielleicht bekannteste Getränk der Seeleute, beschrieben in zahlreichen Piratengeschichten, ist der GROG, der hauptsächlich aus Rum mit verschiedenen Gewürzen bestand. Hygiene an Bord Die hygienischen Zustände waren so katastrophal, dass die Seeleute häufig unter Krankheiten litten und selbst kleine Wunden lebensbedrohlich werden konnten. Zwar gab es meist einen Wundarzt an Bord, aber der hatte oft keinerlei medizinische Ausbildung. Verletzte Gliedmassen wurden häufig amputiert. Das einzige Betäubungsmittel war Alkohol. Ebenfalls litten viele Seeleute unter Skorbut, einer Krankheit, die durch ein Mangel an Obst und Gemüse verursacht wird. Ihre Zähne verfaulten und ihre Haut war mit offenen Wunden übersäht. Der Piratenkodex Auf den meisten Piratenschiffen gab es strenge Verhaltensvorschriften, die in Form einer Satzung niedergeschrieben wurde und von jedem Mitglied der Crew unterschrieben werden musste. Festgehalten war darin z.Bsp. wie die Beute aufzuteilen war, welche Strafen auf Regelverstösse standen, aber auch welche Entschädigungen für im Kampf erlittene Verwundungen und Verstümmelungen zu zahlen waren. Lückentext: Das Essen an Bord war nicht . Meistens ernährten sich die Piraten von und . Selten gab es oder . Deshalb erkrankten viele Piraten an, weil sie zu wenig zu sich nahmen. Die Piraten tranken lieber als, weil dies in den Holzfässern schnell. Piratengesetze: Piraten hatten Gesetze, damit das Zusammenleben klappte. Schreibe die drei Gesetze auf, die für dich am wichtigsten sind. (Die Gesetze findest du im Mäppchen von diesem Posten.)