Arbeitsblatt: Rollenspiel Tourismus
Material-Details
Kurzes Rollenspiel zum Thema Tourismus
DIe SuS diskutieren in Gruppen den Bau einer Ferienanlage und versuchen eine konkrete Planung zu erstellen. Dazu übernehmen sie verschiedene Rollen/ Interessen
Geographie
Anderes Thema
9. Schuljahr
3 Seiten
Statistik
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642
9
19.05.2016
Autor/in
Guerbe (Spitzname)
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Rollenspiel: Aufruhr in Solemar Situation In Solemar soll ein neuer, grosser Vergnügungspark inklusive grossem Restaurant gebaut werden. Es sollen ein Wasserpark mit Rutschbahnen und Süsswasserplanschbecken für Wasserraten und ein Vergnügungspark mit Achterbahnen entstehen. Vor dem Park ist der Bau eines Parkplatzes geplant. So will man mehr Touristen anlocken. Das Projekt ist jedoch umstritten, deshalb wird nun in einer Versammlung mit den verschiedenen InteressenvertreterInnen darüber diskutiert und abgestimmt. Ablauf Informiere dich zuerst im Geobuch 1 auf den Seiten 81-85 (überfliegen) über Vorund Nachteile des Tourismus. Mach dir Notizen von Argumenten, die für eure gespielte Figur wichtig sind. Besprecht danach in der Gruppe eure Argumente, sucht eventuell nach weiteren und erstellt eine Plan von eurem Ferienpark. Überlegt euch auch, wie er auf Gegenargumente reagieren könnt, so dass ihr möglichst viele eurer Pläne umsetzen könnt. Podiumsdiskussion im Gemeindesaal von Solemar Alle Interessenten aus der Solemarer Bevölkerung treffen sich im Gemeindesaal, wo Interessensvertreter auf dem Podium Platz nehmen. Du nimmst an der Diskussion teil, entweder als Vertreter deiner Gruppe auf der Bühne oder als Zuhörer im Publikum, das Fragen stellen und seine Überzeugung kundtun darf. Zusammen erstellt ihr eine Planung, die für alle Diskussionsteilnehmer stimmt. Abschliessend stellt ihr euren Plan auch der Klasse vor und erklärt, welche Überlegungen ihr euch gemacht habt. Notizen Mach dir hier Notizen zu deinen Argumenten. Liebt die mediterrane Strandlandschaft über alles. Fährt jedes Jahr im Sommer und im Winter nach Solemar in die Ferien zum Baden, Wandern und Velo fahren. Rosa Blum Touristin Braucht den neuen Vergnügungspark nicht und findet ihn sinnlos, weil Solemar sowieso ein gefährdetes Touristenziel ist. Liebt seine Region; findet, dass Wassersport und Vergnügungsmögli chkeiten einfach zur Region gehören. Will den Tourismus mit allen Mitteln fördern. Ist für das Vergnügungsparkprojekt und auch für den Bau von weiteren touristischen Anlagen, Restaurants, Bars, etc. Kennt die wunderschönen, unberührten Gebiete der Region Solemar gut. Roger Gress Tourismusdirektor Betty Feder Hotelbesitzerin Früher lief ihr Hotelbetrieb sehr gut. Sie hatte aber nun seit vier Jahren nie mehr ein ausgebuchtes Hotel. Möchte unbedingt mehr Touristen in die Region locken, z.B. mit neuen Vergnügungsmöglichkeiten und besseren Zufahrtsstrassen. Ist für den Vergnügungspark. Urs Spinner Umweltaktivist Ist gegen eine weitere Verbauung der Landschaft, um die Pflanzen und Tiere zu schützen. Sagt, dass immer mehr Touristen eine schöne Küstenlandschaft suchen, nicht verbetonierte, überbaute Strände. Ist gegen das Projekt. Alban Still Velofahrender Ortsbewohner Beklagt sich schon jetzt über den Strassenlärm, die Abgase und die grossen, hässlichen Parkplätze. Fügt an, dass der neue Vergnügungspark sicher noch mehr Autofahrer anlockt und deshalb die alte Ortsstrasse erneuert und verbreitet werden müsste, was sehr teuer wäre. Kämpft für ein autofreies Solemar, für bessere Luft und eine bessere Gesundheit, ist gegen das Projekt. Frida Trend Besitzerin einer Lifestyleboutique Ist darauf angewiesen, dass nicht nur im Sommer Touristen nach Solemar kommen. Hat als Präsidentin des Gewerbevereins von Solemar zusammen mit anderen Ladenbesitzern bereits einige Alternativen für die Touristen überlegt, wie z.B. Skatepark, Festivals, kulturelle und kulinarische Angebote, Surfschule, etc. Kriterien Gruppenarbeit Solemar Nicht erreicht Erreicht Gut Sehr gut Gestaltung mangelhaft Plan vorhanden und abgegeben, ausbaufähige Gestaltung. Plan sauber gestaltet, verschiedene Farben verwendet. Sorgfalt erkennbar. Gut gestalteter Plan, verschiedene Farben sinnvoll eingesetzt. Der Plan ist sorgfältig und schön gestaltet. Planung mangelhaft Relativ fantasieloser Plan, wenig Auseinandersetzung mit dem Thema erkennbar. Realistische Planung, welche einer Mehrheit gefallen könnte. Auseinandersetzung mit dem Thema klar erkennbar. Realistische und umsetzbare Planung. Alle nötigen Gebäude sind eingeplant und sinnvoll positioniert. Protokoll mangelhaft Forderungen knapp und in Stichworten vorhanden, eine Zuordnung ist möglich. Die wichtigsten Forderungen der einzelnen Teilnehmer sind klar und nachvollziehbar aufgelistet. Die wichtigsten Forderungen und Kompromisse klar und nachvollziehbar aufgelistet. Mündliche Präsentation mangelhaft Plan wird der Klasse präsentiert, Vorbereitung erkennbar. Dauert mehr als 3 Minuten. Die Planung wird der Klasse nach einem klaren Aufbau präsentiert. Zusätzliche Informationen sind enthalten. Die Planung wird so präsentiert, dass die einzelnen Entscheide nachvollziehbar sind. Diskussionsrunde mangelhaft Es nehmen nicht alle an der Diskussion Teil. Es findet keine wirkliche Auseinandersetzung mit dem Thema statt. Alle folgen der Diskussion und es findet eine Auseinandersetzung mit dem Thema statt. Alle beteiligen sich aktiv an der Diskussion. Auseinandersetzung mit den anderen Meinungen findet statt und es werden aktiv Lösungen gesucht. Benotung: Bei mindestens 4 Kreuzen in einer Spalte erhaltet ihr die entsprechende Note (Sehr gut 6, gut 5, erreicht 4, nicht erreicht 3) Ansonsten zählt der Durchschnitt (3 gut und 2 sehr gut 5,5). Nicht vollständig erledigte Aufgaben ergeben die Note 2.