Arbeitsblatt: Europäische Union
Material-Details
Lückentext, Europäische Union
Geographie
Europa
7. Schuljahr
4 Seiten
Statistik
16138
1576
146
23.02.2008
Autor/in
froggylu (Spitzname)
Land: Schweiz
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Geografie Die Europäische Union Die Entstehung der EU Nach dem setzten sich einige Staatsmänner für ein und Europa ein. Gleichzeitig wollten sie ihre wirtschaftliche Lage verbessern, indem sie einen gemeinsamen Markt für Kohle und Stahl (EGKS) errichteten. wurde dieser in die EWG (Europäische Wirtschaftsgemeinschaft) und 1967 in die EG ) umgewandelt. Der erfolgreichen Gemeinschaft schlossen sich nun weitere Staaten an. 1993 wurde aus der EG die Europäische Union. Diese verfolgt unter andrem das Ziel einer gemeinsamen Währung, dem am 1. Januar welcher wurde in allen EU-Staaten ausser und eingeführt. Die einheitliche Währung vereinfachte den im europäischen Binnenmarkt. 1957 1973 1981 1986 1995 2004 2007/2008 Laufende Verhandlungen: Immoos Gabriela, Luzia Müller 23.02.2008 1 Geografie Europa heute Der europäische Binnenmarkt Grundfreiheit Beispiel A: Matti K. aus Finnland besitzt ein Ferienhaus in Griechenland und eröffnet dort ein Bankkonto. Weil er es in Euro führt, sind Geldeinlagen bis zu einer bestimmten Höhe gesichert. B: Beate Z. aus Deutschland kauft ein Auto direkt in Frankreich. Dafür bezahlt sie bei der Einfuhr nach Deutschland keine Zollgebühren. Die obligatorische Haftpflichtversicherung schliesst sie in einem EU-Land ihrer Wahl ab. Immoos Gabriela, Luzia Müller 23.02.2008 2 Geografie C: Karin M. aus Österreich ist arbeitslos und interessiert sich für Italien. Sie informiert sich beim europäischen Netzwerk über freie Stellen. Es ist ihr erlaubt, ohne Formalitäten für drei Monate in Italien zu weilen, um auf Stellensuche zu gehen. Dort hat sie Anspruch auf gleiche Hilfe wie inländische Arbeitnehmer. D: Joop V. aus Holland transportiert oft Güter nach Spanien. Um nicht immer mit leerem Lastwagen zurückzufahren, bietet er seine Transportdienste auch in Spanien an. Schweiz – EU: Die Bilateralen Abkommen Die ersten bilateralen Verträge zwischen der Schweiz und der EU traten 2002 in Kraft. 1 Mehr Freiheit in der Arbeitsplatz- und Stellenwahl; Einreise in ein anderes Land mit beruflicher Tätigkeit 2 Gegenseitige Anerkennung von technischen Zertifikaten, um Verkauf von Maschinen und Geräten zu erleichtern 3 Gegenseitige Öffnung bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen 4 Koordination der europäischen Verkehrspolitik unter Berücksichtigung des Alpenraums 5 (Fast) freier Zugang der Schweizer Fluggesellschaften zum EU-Raum und umgekehrt 6 Gegenseitige Marktöffnung für landwirtschaftliche Produkte 7 Freier Zutritt zu allen europäischen Forschungsprojekten Immoos Gabriela, Luzia Müller 23.02.2008 3 Geografie Die zweiten bilateralen Verträge wurden von den Bundesräten Deiss und Calmy-Rey unterschrieben. Sie treten nach und nach in Kraft. 1 Zinsbesteuerung: Grenzüberschreitende Besteuerung von Zinserträgen 2 Betrugsbekämpfung: Verstärkte Zusammenarbeit gegen Delikte im Bereich indirekter Steuern 3 Schengen/Dublin: Erleichterter Reiseverkehr, Gewährleistung der inneren Sicherheit, Entlastung des Asylwesens, Stärkung des Asylrechts 4 Verarbeitete Landwirtschaftsprodukte: Abbau der Zölle und Exportsubventionen auf Produkte der Nahrungsmittelindustrie 5 Umwelt: Teilnahme an der Europäischen Umweltagentur (EUA); umweltpolitische Zusammenarbeit 6 Statistik: Zusammenarbeit mit Statistischem Amt der EU (EUROSTAT); sammelt, analysiert, publiziert Daten 7 Bildung, Berufsbildung, Jugend: Teilnahme an EU-Bildungsprogrammen, Sokrates, Erasmus, Leonardo da Vinci, 8 Media-Programme: Förderung des europäischen Films 9 Ruhegehälter: Aufhebung der Doppelbesteuerung von pensionierten EU-Beamten Immoos Gabriela, Luzia Müller 23.02.2008 4