Arbeitsblatt: Martin Luther

Material-Details

Zusammenfassung
Geschichte
Mittelalter
5. Schuljahr
1 Seiten

Statistik

162583
244
2
27.06.2016

Autor/in

Myriam Rohrer


Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Martin Luther und die Reformation im 15. und 16. Jahrhundert befand sich die katholische Kirche, bisher die einzige Glaubens-richtung, in einer tiefen Krise. Dem Papst und den Kirchenmännern war ihre Macht wichtiger als die Betreuung ihrer Untertanen. Sie brauchten viel Geld für ihr ausschweifendes Leben und für neue Bauten (z.B. Petersdom in Rom), also führten sie neue Steuern ein. Ablassbriefe (welche die Sünden vergaben) wurden verkauft. Im Jahr 1517 verfasste ein Theologieprofessor und Mönch Martin Luther 95 Thesen, in denen er beschrieb, was ihn alles an der Kirche störte. Er schlug diese Liste an der Schlosskirche in Wittenberg an. Viele Leute lasen die Thesen, viele fanden die Ideen gut. Papst Leo X. und der Kaiser Karl V. hingegen fanden diese Thesen alles andere als gut und verfolgten Luther, sie wollten ihn dafür töten. Zum Glück „entführte ihn ein Freund auf die Wartburg. Dort überlebte er nicht nur, er konnte auch die Bibel ins Deutsche übersetzen. Die Anhänger der Reformation (Protestanten oder Reformierte) verbreiteten die neue Lehre auch in die Schweiz. In Zürich warb ein gewisser Huldrych Zwingli für die Reformation, in Genf Johannes Calvin.