Arbeitsblatt: Kanton St.Gallen Entstehung

Material-Details

Von der Französischen Revolution über die Kantone Linth und Säntis bis zur Gründung des Kantons St.Gallen. Als Abschluss wird eine Zusammenfassung geschrieben.
Geographie
Schweiz
5. Schuljahr
2 Seiten

Statistik

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06.07.2016

Autor/in

Donat Fischer
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Die Entstehung des Kantons St. Gallen Die Eidgenossen und die Revolution Die Alte Eidgenossenschaft Im Jahre 1789 entflammte in Paris die Französische Revolution. Das Volk rief nach persönlicher Freiheit und nach Mitbestimmung. Die Ideen fanden bald auch in der Eidgenossenschaft Anklang. Die alte Regierungsform brach zusammen und die Helvetische Republik entstand. Jahrhundertelang bestand die Schweiz als wachsende Alte Eidgenossenschaft aus Gebieten mit unterschiedlichen Rechten. Dazu gehörten Orte (heute Kantone), zugewandte Orte mit eingeschränkten Rechten (wie Klöster und die Stadt St.Gallen) und Untertanengebiete (wie Rheintal, Werdenberg oder Sarganserland). Im St.Gallerland, das ausser der Stadt St.Gallen aus lauter Untertanenländern bestand, wurde der Freiheitsruf besonders gerne gehört. Hier gab es für kurze Zeit kleine Republiken, danach für fünf Jahre die zwei grossen Ostschweizer Kantone Linth und Säntis. orange: Kanton Säntis; grün: Kanton Linth; rot: heutige Grenze des Kantons St.Gallen In der zentral geführten Helvetischen Republik nahm die Regierung auf regionale Besonderheiten kaum Rücksicht. Das löste Krisen aus. Zudem fanden auf Schweizer Boden 1 mehrere Kriege zwischen Frankreich und Österreich statt. Das Volk litt unter Armut und Hunger. Ein neuer Kanton entsteht: St. Gallen 1803 vermittelte der französische Kaiser Napoleon der Schweiz eine neue Ordnung. Zugleich gründete er auch den Kanton St. Gallen in der Form, wie er von Karl MüllerFriedberg, dem „Gründervater des Kantons, vorgeschlagen worden war. Diese Grenzen haben noch heute Bestand. Das Gebiet des Kantons entstand aus der Verschmelzung derjenigen Gebiete, welche nach der Wiederherstellung von Glarus, Schwyz und Appenzell von den helvetischen Kantonen Linth und Säntis übrig geblieben waren. Somit wurde der junge Kanton aus Gebieten zusammengesetzt, die zuvor kaum miteinander zu tun hatten und sehr unterschiedlich waren: Weder kulturell noch wirtschaftlich oder konfessionell bildete das Gebiet eine Einheit. Auch fehlte ein politischer Mittelpunkt, wenn auch klar der ehemalige Klosterstaat mit dem Zentrum St. Gallen eine Art Kerngebiet darstellte. Das machte das Zusammenwachsen des Kantons sehr schwierig. Der Kanton St. Gallen ist also kein mit der Zeit gewachsenes Gebilde, sondern wurde am Tisch zusammengestellt. Zusammenfassung: 2