Arbeitsblatt: Sterben im alten Ägypten

Material-Details

Ablauf des Sterbens im alten Ägypten
Lebenskunde
Feste / Traditionen
5. Schuljahr
1 Seiten

Statistik

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334
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12.07.2016

Autor/in

Rene Mauchle
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Ägyptischer Totenkult Die Ägypter glaubten an ein Leben nach dem Tod. Aber nicht nur das: Sie glaubten auch, dass der Verstorbene seinen Körper im Jenseits benötigen würde. Deshalb war es ein Ritual, die Toten einzubalsamieren und in Bandagen zu wickeln. Das Ritual lief folgendermassen ab: 1.) Den Inhalt des Hirns wurde durch die Nase entfernt. 2.) Das Gehirn wurde mit einem heissen Gemisch aus Öl, Harz und Wachs auf- gefüllt. 3.) Man entnahm den Verstorbenen die Organe 4.) Man trocknete ihren Leib mit Hilfe von Salz 5.) Man umwickelte die Leiche mit Leinentüchern, die mit Harz behandelt wurden. Dadurch entstanden die berühmten Mumien, die zum Teil über Tausende von Jahren erhalten blieben. Das Ganze lief nach strengen Ritualen ab, zum Beispiel trugen die Priester, welche die diese Riten durchführten, Anubis-Masken. Das taten sie symbolisch, weil Anubis als Gott der Totenriten die Einbalsamierung überwachen sollte. Durch die Rituale sollte der Weg des Verstorbenen ins Jenseits erleichtert werden. Zusätzlich versuchten die Ägypter, ihren Verwandten durch Grabbeigaben das Leben nach dem Tod angenehmer zu gestalten. Das konnten Gegenstände des täglichen Lebens sein, Waffen, Arbeitsgeräte sowie Schmuck. Es wurden auch regelmässig Speisen und Getränke geopfert, schliesslich sollte es dem Verstorbenen auf seiner Reise an nichts fehlen. Bei den ägyptischen Pharaonen betrieb man einen besonders aufwändigen Totenkult und begrub sie mit grossen Reichtümern in mächtigen Grabanlagen.