Arbeitsblatt: Leseverstehen

Material-Details

Textverständnis
Deutsch
Textverständnis
8. Schuljahr
4 Seiten

Statistik

163082
625
32
12.07.2016

Autor/in

Krispin Müller
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Textverständnis Test vom Name: Teil 1 (12P.) Für die Fragen 1–12 lies die unten stehenden Texte und entscheide, welche Antwort (A, B, oder D) am besten in die Lücke passt. Umkreise die jeweils richtige Antwort. Rosenlauigletscher (Quelle: Wikipedia) Der Rosenlauigletscher (1) . am Nordostende der Berner Alpen, im Kanton Bern. Er hat eine Länge von 4.5 km bei einer durchschnittlichen Breite von 1 km und (2) . eine Fläche von ungefähr 6 km. Seinen Ausgangspunkt (3) . der Gletscher im Wetterkessel an der Nordostflanke der Wetterhorngruppe auf einer Höhe von etwa 2800–3500 ü. M Gegen Süden ist der Gletscher über firnbedeckte Kämme einerseits mit dem Gauligletscher, andererseits mit dem Oberen Grindelwaldgletscher verbunden. Der Rosenlauigletscher (4) . in einem etwa 600 hohen Eisfall aus dem Wetterkessel nach Nordnordosten. Im Westen wird er vom Felsgrat des Wellhorns flankiert. Die (5) . befindet sich derzeit auf einer Höhe von 2000 ü. M Hier entspringt der Weissenbach, der steil ins Tal fällt und nach der Rosenlauischlucht in den Reichenbach (6) Dieser führt das Wasser zur Aare. 1 2 3 4 5 6 A A A steht enthält hat fliesst Gletscherzunge kommt B B B liegt bekleidet nimmt wandert Stelle dirigiert C C C besteht bedeckt findet schmilzt Eiskrone schwemmt D D D wurzelt umgibt beginnt klettert Beendigung mündet Lichtwecker ermöglichen ein sanftes Aufstehen. (Quelle: Migrosmagazin) Wer hat im Winter nicht (7) mit dem Aufstehen, wenn es draussen noch dunkel ist? Dies könnte nun ein Ende haben. (8) einen Siebenschläfer mit schrillem Lärm aus dem Reich der Träume zu reissen, lässt der Lichtwecker im Schlafzimmer ganz ruhig und langsam die Sonne aufgehen. Innerhalb von dreissig Minuten oder mehr – je nach eingestelltem (9) – findet der Wechsel vom Tiefschlaf in ein leichtes (10) statt. Mit seinem Licht sendet der neuartige Wecker über die (offenen und geschlossenen) Augen ein (11) an das Gehirn aus. Dieses merkt, dass es Zeit ist zum Aufstehen. Das zunehmende Licht des Weckers weist den Hypothalamus, einen (12) Bereich des Gehirns, darauf hin, dass er die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin einstellen kann. 7 8 9 10 11 12 A A A Kopfzerbrechen Gegen System Dösen Alarm mächtigen B B B Differenzen Durch Intervall Schnarchen Hinweis lichtempfindlichen Schularena C C C Ärger Statt Ton Aufstehen Signal aktiven D D D Mühe Für Schlaf Träumen Symbol zufälligen Textverständnis Test vom Teil 2 (8P.) Du wirst den unten stehenden Text lesen und dann für die Fragen 13–16 aus den Antworten (A, B, oder D) diejenigen auswählen, welche am besten passen. Umkreise die jeweils richtige Antwort. Ein Missstand – noch lange? (Quelle: Tagesanzeiger) Ein 43- jähriger Mann aus dem Kanton Luzern erschiesst drei Menschen, verletzt einen vierten schwer und tötet sich dann selbst. Sechs Kinder im Alter von 7 Monaten bis 15 Jahren bleiben als Vollwaisen zurück. Die Frage liegt nahe: Wie konnte das geschehen? Dann erfahren wir noch, dass der Mann im letzten Herbst vor seiner Verhaftung wegen angeblichen Missbrauchs von zwei seiner fünf Kinder Drohungen gegenüber seiner Frau äusserte, und dass er aus der Untersuchungshaft entlassen wurde, weil der Psychiater « keine Hinweise für spontane fremdschädigende Handlungen » feststellte. Da drängt sich unweigerlich die nächste Frage auf: Wurde einmal mehr) die Gefährlichkeit eines Mannes falsch eingeschätzt? Dies lässt sich auf Grund der bislang bekannten Fakten nicht zuverlässig beantworten. Klar ist nur: Menschliches Verhalten zu prognostizieren, ist äusserst anspruchsvoll. Wir kennen nicht alle Faktoren, die unser zukünftiges Verhalten beeinflussen. Und nicht einmal die Psycho- Wissenschaften liefern eine einheitliche Theorie, wenn es um die Motive geht, die Menschen zu bestimmten Handlungen veranlassen. Risikoanalysen basieren nicht auf gesichertem Wissen. Sie sind aber umso präziser, je systematischer günstige und ungünstige Faktoren in möglichst umfassender Weise beurteilt werden. Wird so vorgegangen, lässt sich die « Nichtgefährlichkeit » eines Menschen mit einer Zuverlässigkeit von 90 Prozent voraussagen. Ein Gespräch mit dem Inhaftierten und eine ärztliche Untersuchung – wie im Fall Luzern geschehen – reichen für eine zuverlässige Prognose in keinem Fall aus. Bevor nun die Luzerner Behörden an den Pranger gestellt werden, bleibt anzumerken: In praktisch allen Kantonen ist dieses Vorgehen üblich. Fundierte Kurzanalysen vor Entlassungen aus der Untersuchungshaft kennt – wenn auch nicht flächendeckend – nur der Kanton Zürich. Solche Kurzexpertisen kosten Geld, wie auch die Ausbildung weiterer qualifizierter Gutachter. Und wo in der Schweiz das Geld fehlt, fehlt oft auch der politische Wille zu Veränderung. Wie lange noch? 13 Welche der unten stehenden Aussagen ist wahr? Ein Mann tötete drei Kinder und verletzte eine vierte Person. Ein 43-Jähriger tötete sich selbst, nachdem er drei Menschen erstochen hatte. Sechs Kinder verloren durch die Tat beide Elternteile. Der Mörder bedrohte über längere Zeit seine Frau und Kinder und tötete sie. 14 Warum wurde der Mörder aus der Untersuchungshaft entlassen? Der Täter wurde wegen gutem Benehmen frühzeitig entlassen. Der Psychiater glaubte, dass der Mann mit seiner Waffe nur angeben wollte. Ein Mitarbeiter der Polizei kannte den Mann und meinte, dass er ungefährlich sei. Ein Gutachter für psychische Krankheiten schätzte den Mannes falsch ein. 15 Was bezeichnet der Autor dieses Textes als eine sehr knifflige Arbeit? Vorauszusagen, wann und wo ein Täter zuschlagen wird. Genügend Geld aufzutreiben, um die Motive der Täter besser zu erforschen. Die Ungefährlichkeit eines Menschen zuverlässig zu bestimmen. Prognosen zu stellen, wie lange ein Täter für Mord im Gefängnis bleiben soll. 16 Was meint der Autor mit der Schlussfrage Wie lange noch? Er glaubt, dass in Zukunft alle Kanton so genau abklären müssen wie Zürich. Er möchte mit diesem Schlusssatz die schlampige Arbeit der Polizei kritisieren. Es ist eine Frage der Zeit, dass Zürich diese Beurteilung nicht mehr zahlen kann. Der Autor fragt sich, wie lange die Flaute in der Schweiz noch andauern wird. Schularena Textverständnis Test vom Teil 3 (8P.) Vom unten stehenden Text sind vier Abschnitte herausgeschnitten worden. Setze die Abschnitte A-E in der richtigen Reihenfolge in die Lücken. Es gibt einen Abschnitt, der in keine Lücke passt. Schreibe die Antwort in das Rechteck. Der kluge Richter (Quelle: Projekt Gutenberg) Ein reicher Mann hatte eine beträchtliche Geldsumme, welche in ein Tuch eingenäht war, aus Unvorsichtigkeit verloren. Er zählte das Geld und dachte unterdessen geschwind nach, wie er den treuen Finder um seine versprochene Belohnung bringen könnte. Guter Freund ,sprach er hierauf, es waren eigentlich 800 Taler in dem Tuch eingenäht. Ich finde aber nur noch 700 Taler. 17 Da kam bald ein guter und ehrlicher Mann dahergegangen. Dein Geld habe ich gefunden. Dies wird wohl sein! So nimm dein Eigentum zurück. So sprach er mit dem heitern Blick eines ehrlichen Mannes und eines guten Gewissens – und das war schön. Der andere machte auch ein fröhliches Gesicht, aber nur, weil er sein verloren geschätztes Geld wieder hatte. Denn wie es um seine Ehrlichkeit aussah, das wird sich bald zeigen. 18 Ihr werdet also wohl eine Naht aufgetrennt und Eure 100 Taler Belohnung schon herausgenommen haben. Da habt Ihr wohl daran getan. Ich danke Euch. Das war nicht schön. Aber wir sind auch noch nicht am Ende. Ehrlich währt am längsten und Unrecht schlägt seinen eigenen Herrn. Der Ehrliche Finder, dem es weniger um die 100 Taler, als um seine unbescholtene Rechtschaffenheit zu tun war, versicherte, dass er das Päcklein so gefunden habe. Was für eine unverschämte Tat, dem ehrlichen Finder den Finderlohn vorzuenthalten. Schäm dich. Zum Finder sagte er: Demnach, und wenn der eine von euch 800 Taler verloren, der andere aber nur ein Päcklein von 700 Taler gefunden hat, so kann das Geld des Letzteren nicht das nämliche sein, auf welches der Erstere ein Recht hat. Du, ehrlicher Freund, nimmst also das Geld, welches du gefunden hast, wieder zurück und behältst es in guter Verwahrung, bis der kommt, welcher nur 700 Taler verloren hat. Am Ende kamen sie vor den Richter. Beide bestanden auch hier noch auf ihrer Behauptung: der eine, dass 800 Taler seien eingenäht gewesen, der andere, dass er von dem gefundenen nichts genommen und das Päcklein nicht versehrt habe. Er machte daher seinen Verlust bekannt und bot, wie man zu tun pflegt, dem ehrlichen Finder eine Belohnung – und zwar von hundert Talern. 19 Da war guter Rat teuer. Aber der kluge Richter, der die Ehrlichkeit des einen und die schlechte Gesinnung des andern im Voraus zu kennen schien, griff die Sache so an: Er liess sich von Beiden über das, was sie aussagten, eine feste und feierliche Versicherung geben – und tat hierauf folgenden Ausspruch: 20 Und dir da weiss ich keinen Rat, als du geduldest dich, bis derjenige sich meldet, der deine 800 Taler findet. So sprach der Richter – und dabei blieb es. Schularena Textverständnis Test vom Teil 4 (8P.) Beantworte die Fragen 21–24 zum unten stehenden Text. Schreibe die Antworten auf die Linien. SET-VISIT bei Wallace and Gromit (close-up) Nicht im fernen Hollywood, sondern in Bristol entsteht zurzeit das erste Kinoabenteuer mit dem Knetmännchen Wallace und seinem Schosshund Gromit. «close-up!»-Chefredaktor Mohan Mani erlebte ein Filmset der etwas anderen Art. «Nein, Wallace sitzt gerade in der Umkleidekabine!» witzelt ein Mitarbeiter der Aardman-Studios in Bristol und winkt eine Interview-Anfrage ab. Ist ja auch klar: Denn Wallace und Gromit sind Knetfiguren aus Plastilin, welche bislang in mehreren rund 30-minütigen Kurzfilmen aufgetreten sind: Die BBC-Auftragsarbeiten «A Grand Day Out» (1991), «The Wrong Trousers» (1993) und «A Close Shave» (1995) lockten in England ein Millionenpublikum vor die Fernsehschirme, und auch hierzulande sind die Movies längst Kult: Der AardmanBoss Nick Park («Chicken Run») hat bewiesen, dass man mit genügend Knete gleich mehrere Oscars gewinnen kann. Im Aardman-Filmstudio sind die zwei Stars kaum handgross. Wo heute andere Filmemacher dicke Computertechnik auffahren, um Figuren zum Leben zu erwecken, nutzen Park und seine Mitarbeiter ihre Hände. Stück für Stück wird jede Bewegung modelliert. Eine Arbeit, die Geduld verlangt, denn eine Sekunde Film erfordert 24 Einstellungen. Sind die Szenen aufwendig, können an einem Tag gerade einmal drei Sekunden produziert werden. Dies gilt ganz besonders für den ersten Kinofilm mit den beiden Plastilin-Stars. Ihr Erfolgsgeheimnis ist einfach: Die Knete lebt. Wallace und Gromit, der liebenswürdige, unerschütterlich optimistische Erfinder und sein cleverer Hund, sind Persönlichkeiten mit eigenem Charakter. Kein Wunder, glaubt man schnell einmal, Figuren aus Fleisch und Blut vor sich zu haben. Dies belegen auch die ersten gesichteten Szenen aus «The Wallace Gromit Movie». See you soon, Guys! 21 In welches Land reiste Mohan Mani? 22 Warum gibt Wallace keine Interviews? 23 Welche Firma gab die ersten drei Filme von Wallace and Gromit in Auftrag? 24 Was war die höchste Auszeichnung, die Nik Park für seine Filme erhielt? Genügend mit der 36 möglichen Punkte. Schularena