Arbeitsblatt: Verwitterung von Gesteinen

Material-Details

Verwitterung und Verwitterungsarten inkl. Lösung
Geographie
Geologie / Tektonik / Vulkanismus
9. Schuljahr
3 Seiten

Statistik

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1477
26
16.07.2016

Autor/in

Stefanie Ziegler
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Verwitterung 1.4 5 Was ist Verwitterung? Drei grundlegende Vorgänge wirken bei der Umgestaltung der Erdoberfläche zusammen: 1. Verwitterung 2. Erosion 3. Akkumulation Zerstörung des Gesteinsgefüges Abtragung und Abtransport des verwitterten Gesteins Ablagerung des Gesteinsmaterials Unter Verwitterung versteht man die Zerrüttung und Zerstörung von Gestein durch physikalische und chemische Einflüsse. Dadurch entstehen neue Risse im Gestein oder bereits vorhandene Risse werden erweitert. Das verwitterte Gesteinsmaterial wird dann meistens durch Wasser, Wind oder Gletscher (exogene Kräfte) abtransportiert. 6 Verwitterungsarten physikalische oder mechanische Verwitterung Chemische Verwitterung Biologische Verwitterung Gesteinszertrümmerung und Gesteinszerfall bezeichnet man als mechanische physikalische Verwitterung. Das Ausgangsmaterial behält ihre chemische Struktur. Hauptsächlich Lösungsverwitterung Kombination von chemischer und physikalischer Verwitterung Physikalische mechanische Verwitterung a) Temperaturverwitter ung Wenn sich das Gestein bei Tag erwärmt und deshalb ausdehnt und nachts abkühlt und darum schrumpft, können im Gestein Risse entstehen. Ursache sind die Spannungen, die durch den meist grossen Temperatur-unterschied entstanden sind. (kommt sehr oft in Wüsten vor) b) Frostverwitterung (ähnlich auch Salzverwitterung) Tagsüber dringt Wasser in Spalten und Risse. Sobald die Temperatur unter den Gefrierpunkt sinkt, gefriert das Wasser. Beim Übergang von Wasser zu Eis nimmt das Volumen zu, was zur Sprengung des Gesteins führt. (kommt oft in Gebirgen und im Polargebiet vor) c)Sprengwirkung durch Gletschereis Die schweren Eismassen eines Gletschers können durch den Gewichtsdruck Gesteinsbrocken vom Untergrund wegsprengen. Zeichne die Verwitterungsvorgänge in die Kasten. a) b) c) Chemische Verwitterung Mineralien und Gesteine können mit Wasser oder anderen Substanzen (Säuren, Sauerstoff) chemisch reagieren und gelöst werden. Während lösliche Mineralien mit dem Wasser wegfliessen, bleibt ein unlöslicher Verwitterungsrest zurück. Auf diese Art und Weise entstehen unter anderem Höhlen. Die chemische Verwitterung wirkt besonders stark in feuchtheissen Klimazonen (trop. Regenwald) und Kalkgebieten (z.B. Jura). Biologische Verwitterung Die biologische Verwitterung ist eine Kombination von physikalischen und chemischen Verwitterungsvorgängen. Sie wird von lebenden Organismen verursacht. So können Wurzeln in Risse eindringen, wachsen und das Gestein sprengen. Ebenso können Bakterien, Algen, Flechten Pilze und höhere Pflanzen (Wurzeln) durch die abgegebenen Stoffe das Gestein chemisch lösen. LÖSUNG Physikalische mechanische Verwitterung d) Temperaturverwitter ung Wenn sich das Gestein bei Tag erwärmt und deshalb ausdehnt und nachts abkühlt und darum schrumpft, können im Gestein Risse entstehen. Ursache sind die Spannungen, die durch den meist grossen Temperatur-unterschied entstanden sind. (kommt sehr oft in Wüsten vor) e) Frostverwitterung (ähnlich auch Salzverwitterung) Tagsüber dringt Wasser in Spalten und Risse. Sobald die Temperatur unter den Gefrierpunkt sinkt, gefriert das Wasser. Beim Übergang von Wasser zu Eis nimmt das Volumen zu, was zur Sprengung des Gesteins führt. (kommt oft in Gebirgen und im Polargebiet vor) f) Sprengwirkung durch Gletschereis Die schweren Eismassen eines Gletschers können durch den Gewichtsdruck Gesteinsbrocken vom Untergrund wegsprengen. Zeichne die drei oben erklärten Verwitterungsvorgänge. a) b) c) Chemische Verwitterung Mineralien und Gesteine können mit Wasser oder anderen Substanzen (Säuren, Sauerstoff) chemisch reagieren und gelöst werden. Während lösliche Mineralien mit dem Wasser wegfliessen, bleibt ein unlöslicher Verwitterungsrest zurück. Auf diese Art und Weise entstehen unter anderem Höhlen. Die chemische Verwitterung wirkt besonders stark in feuchtheissen Klimazonen (trop. Regenwald) und Kalkgebieten (z.B. Jura). Biologische Verwitterung Die biologische Verwitterung ist eine Kombination von physikalischen und chemischen Verwitterungsvorgängen. Sie wird von lebenden Organismen verursacht. So können Wurzeln in Risse eindringen, wachsen und das Gestein sprengen. Ebenso können Bakterien, Algen, Flechten Pilze und höhere Pflanzen (Wurzeln) durch die abgegebenen Stoffe das Gestein chemisch lösen.