Arbeitsblatt: Fortpflanzung 2

Material-Details

Geschlechtsorgane
Biologie
Fortpflanzung / Entwicklung
7. Schuljahr
3 Seiten

Statistik

163298
411
5
19.07.2016

Autor/in

Andreas Mantel
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Thema Fortpflanzung und Entwicklung 2 Lernziele Ich kenne die Funktionen der einzelnen männlichen und weiblichen Geschlechtsorgane. Ich kann primäre und sekundäre Geschlechtsmerkmale unterscheiden. 1. weiblichen Geschlechtsorgane Die Man unterscheidet äußere und innere Geschlechtsorgane. Zu den äußeren Geschlechtsorganen gehören die großen und kleinen Schamlippen, die Vestibulardrüsen, sowie der Kitzler (die Klitoris). Nur die Schamlippen sind äusserlich sichtbar. Sie umschliessen die Scheide, die Harnröhrenöffnung und die Klitoris. Sie schützen die tiefer gelegenen Organe und enthalten Schwellkörpergewebe und viele Nerven. In den grossen Schamlippen befinden sich die Vestibulardrüsen, die den Scheidenvorhof befeuchten. Die Klitoris ist ein kleines, ebenfalls von Schwellkörpergewebe gebildetes Organ, welches stark mit Nervenendungen versorgt wird und daher besonders berührungsempfindlich ist. Zu den inneren Geschlechtsorganen, die alle im kleinen Becken liegen, zählt man die beiden Eierstöcke, die beiden Eileiter, die Gebärmutter und die Scheide. Scheide Schamlippen Sie verbindet die äusseren Geschlechtsmerkmale mit der Gebärmutter. Sie ist ein muskulöser Schlauch. Dort tritt während der Periode das Blut aus; sie kann den Penis während dem Geschlechtsverkehr aufnehmen und durch sie verlassen bei der Geburt die Babies den Körper. Zwei schützende Hautfalten (kleine und grosse), die die Öffnungen zur Harnröhre und zum Kitzler bedecken; die Schamhaare entwickeln sich zuerst auf den Grossen. Kitzler Klitoris Harnröhre Ein empfindliches, schwellfähiges, ungefähr erbsengrosses Organ; seine Stimulation löst bei der Frau starke Lustgefühle aus, die bis zum Orgasmus führen können. Eine Röhre, die von der Harnblase nach aussen führt, über die der Urin ausgeschieden wird. Gebärmutter Ein starkes, muskulöses, birnenförmiges Hohlorgan, in dem sich der Fetus entwickelt. In die Gebärmutterschleimhaut kann sich ein Keimling einnisten und entwickeln. Die Gebärmutter ist oben mit den beiden Eileitern verbunden. Die Verbindung zur Scheide ist der Muttermund. Eileiter Zwei dünne Röhren, die von den Eierstöcken zur Gebärmutter führen; weibliche Eizellen wandern durch diese Röhren. Sie leiten die gereifte Eizelle zur Gebärmutter. Im Eileiter findet die Verschmelzung der Eizelle mit einem Spermium statt. Eierstöcke In den Eierstöcken reifen die weiblichen Keimzellen, die Eizellen. Sie sind walnussgross und produzieren die weiblichen Eier und auch das weibliche Geschlechtshormon (Östrogen). Gebärmutterhals Die enge Öffnung oben an der Scheide, die zur Gebärmutter führt. Östrogen Weibliches Geschlechtshormon, das für die Veränderungen während der Pubertät mitverantwortlich ist. 2. Die männlichen Geschlechtsorgane Die folgende Auflistung orientiert sich am Weg, den die Samen gehen müssen, von ihrem Produktionsort in den Hoden, bis sie schliesslich den Penis verlassen. Samenleiter Nebenhoden Die Hoden Die beiden Hoden sind die männlichen Fortpflanzungsdrüsen. Sie hängen in einem , dem Hodensack, zwischen den Beinen. Der linke Hoden ist normalerweise etwas grösser und hängt etwas tiefer. Die Hoden liegen ausserhalb des Körpers, weil sie eine um 2 4 Temperatur brauchen als die übrigen Organe. Die normale Körpertemperatur (38C) wäre zu hoch für die . Die Hoden produzieren ab der Pubertät das männliche Geschlechtshormon Testosteron, das die pubertären Veränderungen auslöst. Im inneren der Hoden winden sich die stark aufgeknäuelten Samenkanälchen. Sie gehen alle ineinander über und sind insgesamt fast 300 Meter lang. In diesen Gängen werden ab der Pubertät die (Samen) gebildet. Die Nebenhoden Hier werden junge Spermienzellen gelagert und zu fertig entwickelten Spermien. Die Samenleiter Von beiden führen die Samenleiter, durch die das Sperma transportiert wird, zurdrüse. Die Samenleiter sind etwa 40 cm lang und reichen vom Hodensack in die Beckenhöhle. Während der sexuellen Erregung werden die Samenleiter mit Spermien aus dem Nebenhoden angefüllt. Beim sexuellen Höhepunkt ziehen sich die Samenleiter rhythmisch zusammen und treiben so die Samen aus. Die Samenblasen Kurz bevor die Samenleiter die Prostata erreichen, mischten die Samenblasen ihr Sekret zu den Spermien. Es macht den Hauptteil der aus (ca 80% des Ejakulates), und enthält , die die Spermien auf ihrem langen Weg am Leben erhalten. Die HarnSamenröhre Die Samenflüssigkeit gelangt schliesslich durch die Harn Samenröhre zum. Sie ist etwa 20 cm lang und sförmig. Durch ihre äussere Öffnung in der tritt das Ejakulat und der Urin aus der gleichen Öffnung aus dem Körper aus. Der Penis Der Penis besteht aus drei , die zum grössten Teil schwammiges Gewebe enthalten, und die sich bei sexueller Erregung verstärkt mit Blut füllen. Dadurch richtet sich das normalerweise weiche und kleine Glied auf, wird härter und grösser. Das bleibt in den Schwellkörpern, bis die Erregung abgeklungen ist. Die Grösse des Penis kann sehr unterschiedlich sein, sagt aber nichts über die Potenz des Mannes aus. Die Harnröhre tritt vom Körper aus in den Penis ein und läuft durch sein Inneres bis zur Spitze, die man Eichel nennt. Die Eichel ist der sexuell empfindsamste Körperteil des Mannes. Dort befinden sich viele sensible Nervenendungen. Geschlechtsorgan Penis Hoden Nebenhoden Schwellkörper Vorhaut Eichel Samenleiter Harn – Spermien Röhre Prostata Hodensack 3. Aufgabe Er besteht aus Wurzel, Schaft und Eichel und ist geformt wie ein Rohr. Hier werden täglich Millionen männlicher Geschlechtszellen, die Spermien, gebildet. Hier werden die Spermien gespeichert, die von den Hoden produziert wurden. Sie sind verantwortlich dafür, dass der Penis steif wird und bilden seinen Schaft. Sie schützt die Eichel. Sie ist sehr empfindlich auf Berührungen und deshalb in der Regel von der Vorhaut verdeckt. Sie leiten die Spermien weiter zur HarnSpermienRöhre.Sie sind 25 bis 30 cm lang und sehr beweglich. Von hier werden die Spermien und der Urin ausgestoßen. Hier wird Flüssigkeit für die Samen gebildet, damit sie sich besser bewegen können. Darin befinden sich zwei Hoden. Pri märe und sekundäre Geschlechtsorgane Was versteht man unter primären und sekundären Geschlechtsmerkmalen? Primäre Geschlechtsmerkmale sind alle Geschlechtsmerkmale, die von Geburt an vorhanden sind. Sie dienen direkt der Fortpflanzung. Sekundäre Geschlechtsmerkmale sind diejenigen, die sich im Verlauf der Pubertät entwickeln. Sie bilden sich durch die Einwirkung von Hormonen. Sie sind nicht direkt an der Fortpflanzung beteiligt. Aufgabe: Versuche, ein paar Beispiele von primären und sekundären Geschlechtsmerkmalen aufzulisten. Primäre Geschlechtsmerkmale Sekundäre Geschlechtsmerkmale