Arbeitsblatt: We wird Seife hergestellt

Material-Details

Herstellung erklärt.
Chemie
Elemente / Periodensystem
8. Schuljahr
2 Seiten

Statistik

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24.07.2016

Autor/in

Markus von Siebenthal
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

SimplyScience Naturwissenschaft für Schüler, Chemie für . Wie wird Seife hergestellt? Grundbestandteil von Seifen sind pflanzliche oder tierische Fette. Durch die Zugabe von Laugen werden die Fette in einer chemischen Reaktion zu den Alkalisalzen der Fettsäuren, der eigentlichen Seife umgewandelt. Seifen werden aus pflanzlichen oder tierischen Fetten hergestellt, beispielsweise Olivenöl, Kokosfett oder Schmalz. Diese Fette Marktstand mit Seifen aus Marseille, wo die Herstellung von parfümierten Olivenölseifen lange Tradition hat (Bild: Shutterstock). werden durch eine chemische Reaktion in Seife umgewandelt; man nennt diese Reaktion „Verseifung. Bei der Verseifung werden die Fette mit einer Lauge aufgekocht. Laugen sind alkalische (basische) wässrige Lösungen. Chemisch betrachtet heisst das, dass im Wasser viele Hydroxid-Ionen (OH-Ionen) gelöst sind. Eine sehr bekannte Lauge ist Natronlauge, die entsteht, wenn man Natriumhydroxid (NaOH) in Wasser löst. Der pH-Wert einer alkalischen Lösung ist grösser als 7. Beim Kochen der Fette mit der Lauge läuft eine Kette von chemischen Reaktionen ab. Es entstehen dabei Glycerin und die Alkalisalze der Fettsäuren. Dies ist die chemische Bezeichnung für die eigentliche Seife. Die Alkalisalze der Fettsäuren sind äusserst zähflüssig und werden deshalb „Seifenleim genannt. Erst durch die Zugabe von Kochsalz zum Seifenleim (das „Aussalzen) kann die richtige Seife gewonnen werden. Bei der Zugabe des Salzes trennt sich der Seifenleim in einen aufschwimmenden Seifenkern und in die Unterlauge, welche überschüssiges Glycerin, Lauge und gelöstes Kochsalz enthält. Anschliessend wird der Seifenkern nochmals in viel Wasser und wenig Lauge aufgekocht, um letzte Verunreinigungen herauszulösen. Durch eine erneute Zugabe von Kochsalz wird schliesslich die Kernseife gewonnen. Diese Kernseife kann mit Farbstoffen und Düften versetzt, in Formen gepresst und getrocknet werden. Seife selber machen Da bei der Seifenherstellung mit Lauge gearbeitet wird, ist der Prozess relativ gefährlich, wenn man ungeübt im Umgang mit Chemikalien ist. Laugen dürfen nicht mit Haut oder Schleimhäuten in Berührung kommen, da sie ätzend wirken (ähnlich wie starke Säuren). Die Folge sind Rötungen, Verbrennungen und Schmerzen. Deshalb sollten bei der Seifenherstellung unbedingt Schutzkleidung, Schutzhandschuhe und Schutzbrille getragen werden! Wenn du einmal selbst Seife herstellen möchtest, fragst du am besten deinen Chemielehrer, ob ihr das in einem Praktikumsraum machen könnt. Die Seifenherstellung an sich ist nicht sehr schwierig, doch benötigst du dafür ein geeignetes Labor (oder musst die Küche hinterher sehr sorgfältig putzen!) und die Hilfe von jemandem, der Erfahrung mit den benötigten Chemikalien hat. Ein gutes Grundrezept für die Seifenherstellung findest du zum Beispiel hier. Verfeinern kann 1 von 2 22.08.11 21:50 SimplyScience Naturwissenschaft für Schüler, Chemie für . man die nach dem Grundrezept hergestellte Seife mit Duftölen und Kräutern. Diese können kurz vor dem Abfüllen der Seifenmasse beigegeben werden und verleihen der selbstgemachten Seife eine persönliche Note. Noch mehr über Seife Quelle: Redaktion SimplyScience.ch Kommentar hinzufügen 2 von 2 22.08.11 21:50