Arbeitsblatt: Lerntipps

Material-Details

Wie kann ich lernen?
Administration / Methodik
Lehr- und Lernformen
7. Schuljahr
2 Seiten

Statistik

163421
237
8
24.07.2016

Autor/in

Markus von Siebenthal
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Tipps Lerngruppen zum Lernen auf die Prüfung Überblick: Wir sollten bis Freitag in 2 Wochen auf jeden Fall die ersten 3 Themen im Skript behandelt haben. Ich habe euch einen Vorschlag für einen Arbeits- und Terminplan mitgebracht! Stoffumfang Kohlensäure Lernplan: Erstelle einen Lernplan! Trage ein, wann du sicher nicht zum Lernen kommst, denke auch an andere Klausuren! Lernmethoden Salpetersäure Phosphorsäure MindMaps: Halte deine Gedanken und Assoziationen zu einem Thema bildlich auf einem (großen) Bogen Papier fest! Wiederhole nach: 1 Std., 1 Tag, 1 Woche, 4 Wochen Sei aktiv: Führe laut Selbstgespräche, schreibe Kurzzusammenfassungen, fertige MindMaps, Diagramme an! Die LociMethode: Ort .Prima! Können wir dann wieder ein Exzerpt und eine Zusammenfassung von dir bekommen? Simulieren wir jetzt einmal die Prüfung. Ich teile die Prüfungsaufgaben aus. Stoffmenge: Was musst du dir völlig neu aneignen? Was kannst du bereits? Besonders Kurzlehrbücher helfen, die Stoffmenge zu organisieren. Auch Inhaltsverzeichnisse von Lehrbüchern zeigen dir, wie die einzelnen Themen gewichtet sind. Mündliche oder schriftliche Prüfung? Wie viel zählt die Prüfung? Stellt die Prüfung eine ernsthafte Hürde dar?- Wenn ja, dann unbedingt früh genug mit der Prüfungsvorbereitung anfangen! Nimm die Prüfungsprotokolle, Altklausuren, Skripten, Mitschriften zur Vorlesung zur Hand, um den Umfang der Prüfungsvorbereitung einzuschätzen. Schau auf der Unihomepage nach, schau bei deiner Fachschaft vorbei. Frag deine Kommilitonen. Wichtige Tipps geben auch Tutoren und höhere Semester! Zu Thema 4 könnte ich ein MindMap entwickeln. Ich bereite bis Das kann ich ganz gut. nächste Woche das komplizierte Thema 5 vor und erzähle euch dann davon. Ort Ort P R copyright by Wissenschaftdesign Verlag Christian Kornherr, 2008 Sie war schon in der Antike aktuell. Bestimmte Lerninhalte werden mit Örtlichkeiten verknüpft. Mache einen Lernspaziergang und probiere es selbst aus! Mit der PQ4R-Methode Texte besser verstehen und länger behalten: Preview: Überfliege den Text und markiere logische Abschnitte! Überfliege erneut die Abschnitte Questions: Formuliere Fragen zu jedem Abschnitt! Read: Lies jeden Abschnitt konzentriert durch! Beantworte deine Fragen! Reflect: Denke über den Textabschnitt nach, versuche ihn zu verstehen! Recite: Gib den Inhalt eines Textabschnittes in eigenen Worten wieder! Review: Fasse die wesentlichen Punkte des Textes gedanklich zusammen! an! Lernort Motivation Was sind deine Ziele? Was willst du erreichen? Klar: störende Geräusche, ein unordentlicher Wenn du weißt, wofür du arbeitest, Arbeitsplatz, mangelhafte technische Ausrüstung wie fällt die Arbeit leichter! schlechtes Licht oder unvollständige Arbeitsmaterialien sind sicher nicht von Vorteil für euch. Was mir besonders Erfolgserlebnisse motivieren! wichtig ist, das ist eine schöne Lernumgebung und ausreiFang mit einer machbaren Aufgabe chend Frischluft. Beim Lernen braucht man 15 mehr an und nimm dir zum Schluss nochmals Frischluft als sonst! ein Thema vor, das bereits sitzt! Verjage nervige Gedanken, die dich entmutigen! Prinzip: Nicht überfordern, Nicht unterfordern! Belohne dich nach getaner Arbeit! Konzentration Obst und Nüsse sind eine ideale Lernnahrung! Versuche, zwischenmenschliche Probleme zu lösen, damit du dich ganz auf das Lernen konzentrieren kannst! Lege Pausen ein! Übermüdet lernenGewissensberuhigung! Vorschlag: ein kleiner Spaziergang nach 90 Minuten Arbeitszeit, eine längere Pause nach 4 Stunden Arbeitszeit. Vermeide Zeitdruck! Erstelle einen Lernplan! effektives Lernen Was passiert beim Lernen? Informationen fließen als elektrische Ströme über Nervenleitungen. Wie bei einem Trampelpfad, der ausgetreten wird, wenn wir ihn öfter benutzen, verstärken sich auch die Verbindungen zwischen unseren Nervenzellen durch Wiederholungen des Lernstoffes. Benutzen wir Wege lange Zeit nicht mehr, wuchern sie zu. Wir vergessen etwas wieder. Lernen wir neuen Stoff, werden neue Verbindungen zwischen den Nervenzellen aktiviert! Wenden wir eine ähnliche Strategie an wie unsere Nervenzellen und verknüpfen bereits gelernte Informationen mit neuem Lernstoff. Mit den Wissenskarten steht schon eine solide Verknüpfungskarte zum Lernen bereit! Nutze beide Gehirnhälften beim Lernen! Ein Beispiel: Du kannst deinen Lernerfolg optimieren, indem du einen Lernstoff sowohl mit Bildern und Mustern erschließt als auch auf rein logische, analytische Weise. links analytisch arithmetisch strukturell verbal rechts Bilder und Muster musikalisch unbewusst nicht verbal Unter www.wissenschaftdesign.de findest du Infos über die aktuellen Wissenskarten und eine kommentierte Lnksammlung! WissenschaftdesignVerlag Christian Kornherr