Arbeitsblatt: Höhenlage bestimmt das Klima

Material-Details

AB im Thema Wetter und Klima zu der Vegetation in den verschiedenen Höhenlagen.
Geographie
Gemischte Themen
7. Schuljahr
1 Seiten

Statistik

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355
2
07.08.2016

Autor/in

Trickj (Spitzname)
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Die Höhenlage beeinflusst das Klima Die Höhenlage kann entscheidend für die Temperatur sein. Je höher man beispielsweise in einem Gebirge steigt, desto niedriger ist die Temperatur und desto mehr Niederschlag fällt. Pro 100 Höhenmeter nimmt die Temperatur um 1C ab, und es fällt mehr Niederschlag. An diese Bedingungen haben sich die Vegetation und Tierwelt angepasst. Die Vegetation und Tierwelt in den verschiedenen Höhestufen Der wärmeliebende Laub- und Mischwald reicht bis ca. 1300m. In den Wäldern lebt z.B. das Auerhuhn, ein sehr selten gewordenes scheues Waldhuhn. Das Auerhuhn frisst besonders Baumnadeln und Beeren. Ab ca. 1300m Höhe werden die Temperaturen so niedrig, dass die Laubbäume nicht mehr wachsen können. Der widerstandsfähigere und tiefere Temperaturen vertragende Nadelwald schliesst sich direkt daran an und reicht bis ca. 1700m, der Waldgrenze. Auf den Hochweiden, zwischen 1700m und 1900m, findet man noch einzelne Bäume und Latschen, die in ihrem niedrigen Wuchs meist deutliche Zeichen der eingeschränkten Wachstumsbedingungen aufweisen. Gämsen als gute Kletterer leben auf diese Wiesen bis hinunter zur Waldgrenze, im Winter auch in den tiefer gelegenen Bergwäldern. Hier äsen sie Gräser, Kräuter und Strauchspitzen. In der Zone der alpinen Matten, zwischen 1900m und 2200m bestimmen kleinere Sträucher, Gräser, Kräuter, Moose und Flechten die Vegetation. Hier lebt das Murmeltier, ein in Körperbau und Lebensweise hervorragend an die alpinen Bedingungen angepasstes Säugetier. Der Körper ist gedrungen, dicht behaart und hat unter der Haut eine Fettschicht. Diese hilft ihm, den 6 bis 7 Monate dauernden Winterschlaf zu überstehen. Wenn die Murmeltiere im Frühjahr erwachen, sind sie sehr mager und auf die Gräser und Kräuter der Hochgebirgsmatten angewiesen, wo sie in Kolonien den Sommer verbringen. Danach folgen Fels und Schutthalden bis zu einer Höhe von ca. 2500m. Darüber befindet sich nur noch Fels. In den Hochlagen lebt der Steinadler. Er legt seinen Horst auf Vorsprüngen von Felsen an und benutzt ihn oft viele Jahre. Beutetiere des Steinadlers sind Säugetiere wie Mäuse, Hasen, Murmeltiere, Lämmer, Gamskitze und Vögel wie Auerhühner, Rebhühner und Schneehühner, da diese nicht besonders schnell sind. Die Schneegrenze liegt auf einer Höhe von etwa 2700m, oberhalb dieser Grenze liegt der Schnee ganzjährig und verhindert eine Vegetationsbedeckung, darunter sind die Gebiete im Sommer schneefrei.