Arbeitsblatt: Comic

Material-Details

Anleitung
Bildnerisches Gestalten
Anderes Thema
5. Schuljahr
2 Seiten

Statistik

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10.08.2016

Autor/in

Jasmin Flüeli Elzedy
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Selber einen Comic gestalten 1 Lernzie Ich le lerne verschiedene Comics kennen und vergleiche die verschiedenen Illustrationsstile (Die Illustration Bild, Zeichnung, Gestaltung). Ich lerne typische Merkmale des Comic kennen: Bildsprache Sprech- und Denkblasen Schriftgestaltung Bildzeichen Geräusch-/Soundwörter Bewegungslinien (Speedlines). Ich kann Comics mit den typischen Merkmalen untersuchen und präsentieren. Ich gestalte einen eigenen Comic und wende dabei die typischen Merkmale an. Die typischen Merkmale des Comics Die Bildsprache ist sehr einfach. Die Figuren sind auf die Umrisskontur ( Umrisslinie) und flächige Farbigkeit reduziert. Die Einzelbilder haben wechselnde Perspektiven und verschiedene Bildeinstellungen von Nahem (Großaufnahme) bis Weitem (Totale). Dem Betrachter wird so der Eindruck eines wechselnden Standortes vermittelt und er kann sich leicht in die Handlung auf dem Bild hineinversetzen. Die Sprech- und Denkblasen verbinden Bild und Text miteinander. Die unterschiedlichen Rahmen der Blasen haben verschiedene Bedeutungen. Ist der Rahmen gezackt, ist der Sprecher wütend und brüllt. Soll gezeigt werden, dass der Sprecher flüstert, ist die Umrandung der Sprechblase durchbrochen. Auch die Schriftgestaltung kann Lautstärke und Gefühl ausdrücken. Je fetter und größer die Schrift ist, desto lauter wird gesprochen. Die Bildzeichen sind Symbole, die die Sprache und den Text ersetzen. Ihre Bedeutung ist allgemein verständlich, ein Herz beispielsweise steht für Liebe und eine Glühbirne für eine gute Idee. Ein weiteres wichtiges Merkmal bei Comics sind die Geräuschwörter (auch Soundwörter genannt). Sie bringen den fehlenden Ton ins Bild und lassen so das Geschehen lebendiger werden. Ein KLLLIICK zeigt, dass etwas angeknipst wurde und bei BOOOOOOOMMM denkt jeder Leser an eine Explosion. Bewegung wird im Comic mit Bewegungslinien (Speedlines) dargestellt. Parallele Linien sollen vortäuschen, dass eine Figur einen Weg sehr schnell zurücklegt. Trifft eine Faust auf ein Kinn, sind sternförmige Striche zu sehen. Die Speedlines sind also eine Art Bewegungsspur. Hier ist Platz für Beispiele, die du in Comics findest und abzeichnen kannst oder selber erfindest: 2 Von der Idee zum fertigen Comic 1. Entwicklung der Idee Als erstes muss natürlich eine Idee her. Ohne Idee kein Comic! Ein Comicautor erzählt: „Ich möchte meist irgendetwas Bestimmtes zeichnen und überlege dann, in welchen Zusammenhang ich es bringen kann, damit daraus ein Comic wird. Manchmal erlebe ich auch etwas Interessantes, aus dem ich eine Idee zu einem Comic forme. Achte auf folgende Kriterien: Deine Comicgeschichte soll mindestens 2 A4-Seiten lang sein. Sie darf auch länger werden, aber unterschätze nicht die Arbeit, die dahinter steckt. Überlege dir eine Pointe (einen Höhepunkt) und baue deine Geschichte drum herum auf. 2. Skizzieren und Zeichnen Auf geht: Die interessanteste Aufgabe steht jetzt an: das Zeichnen! Entwickle jetzt die Figuren und Hintergründe mit einem Bleistift. Deine Figuren sollen in einer Umgebung gezeichnet werden, wie hier die Muscheln 3 auf dem Meeresboden. Die meisten Bilder deines Comics sollen Schauplätze zeigen. Wende die typischen Merkmale (Bildsprache, Sprechblasen, Soundwörter) des Comics an. Wenn du mit deinem Ergebnis zufrieden bist, zeichnest du die Bleistiftlinien mit schwarzem Fineliner nach. Lese den Text nochmals sorgfältig durch und lass ihn von deiner Lehrerin korrigieren, bevor du ihn überschreibst. 3. Comic kolorieren (anfärben, Jetzt wird eingefärbt, damit die Geschichten richtig lebendig werden. Du kannst Farb- oder Faserstifte, Neocolorfarben benutzen oder auch Wasserfarben für die Hintergründe. Entscheide selber, was am besten passt. 4. Einzelteile nachbearbeiten, eventuell Effekte verstärken Am Schluss kontrollierst du nochmals die einzelnen Bilder. Gibt es Einzelheiten, die ich nachzeichnen muss? Gibt es noch Bewegungslinien, die ich einzeichnen kann, um einen Effekt zu verstärken? Und fertig ist dein eigener Comic! Kriterien für die Bewertung Inhalt und Entwicklung der Geschichte Idee, Witz, Spannungsbogen (Entwicklung, Höhepunkt und Schluss) Entwicklung einer eigenen Comicfigur (oder mehreren Figuren). Zeichnerische Qualität: Form, Details, originell, Ausdruck Bildsprache Umsetzung der Hintergründe und Schauplätze. Darstellung des Raums, Vielfalt der Schauplätze, Details. Einsatz von typischen Comicmerkmalen.