Arbeitsblatt: Flimmerpause

Material-Details

Alternativen zum Fernsehen. Spiele, Bastel-, Koch- und Backideen. Abwechslungen im (Schul)alltag, wenn die digitalen Medien mal weggelassen werden sollen. Zusätzlich kann ein Diplom heruntergeladen werden für die Kinder, die während der Flimmerpause tatsächlich aufs "Flimmern" verzichtet haben.
Lebenskunde
Kommunikation / Medien
1. Schuljahr
5 Seiten

Statistik

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24.12.2016

Autor/in

Corina Ryf
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Alternativen zum Fernsehen Schiffbau Man braucht: gebrauchte Kartonagen leere Plastikflaschen Isolierband So geht es: Sammelt einigen Abfall, zum Beispiel Eierkartons, Klopapierrollen, leere Schachteln und bastelt daraus ein Boot. Um die verschiedenen Teile aneinander zu befestigen, verwendet am besten Isolierband. Grosse PET-Flaschen eignen sich als Schiffsrumpf, weil sie gut schwimmen. Überlegt euch, mit welchen Teilen ihr aus dem Boot ein Segelschiff oder ein Dampfschiff machen könnt. Tauft das Schiff, wenn es fertig ist, und schickt es auf Jungfernfahrt in der Badewanne, dem Waschbecken oder auf dem kleinen Teich in der Nähe. Kochen mit Müsli Man braucht: Müsli, Cornflakes oder Pops Kochzubehör Die Hilfe eines Erwachsenen So geht es: Denkt euch ein neues Gericht aus, das ihr aus Müsli, Cornflakes oder Pops zubereiten könnt; zum Beispiel Schokohäufchen aus flüssiger Schokolade und Cornflakes, geschichtete Nachspeisen aus Müsli, Fürchten und Joghurt oder mit Müsli gebackene Kuchen. Bittet einen Erwachsenen, mit euch alle Zutaten zusammenzusuchen und das neue Rezept auszuprobieren. Wenn euer neues Gericht gut gelingt, bekommt es einen Namen und das Rezept wird an Freunde weitergegeben. Selbstporträt Man braucht: Klebeband Papier Handspiegel Stift So geht es: Befestigt ein Blatt Papier mit Klebeband auf dem Schreibtisch, damit es nicht verrutschen kann. Nehmt in die Hand, mit der ihr normalerweise schreibt, einen Spiegel und in die andere einen Stift. Dann betrachtet euch im Spiegel und versucht ein Selbstporträt zu malen. Signieren nicht vergessen, wenn ihr fertig seid. Reise im Dunkeln Man braucht: Eine Augenbinde Einen Reisebegleiter So geht es: Bittet jemanden, euch die Augen zu verbinden und mehrmals Kreis zu drehen, bis ihr die Orientierung verloren habt. Danach führt euch euer Reisebegleiter durchs Haus und zu Dingen, die ihr durch Betasten, Hören oder Riechen identifizieren müsst. Danach tauscht ihr. Dieses Spiel kann man natürlich auch draussen spielen. Schatzsuche Man braucht: Einen „Schatz Papier Stift So geht es: Zuerst versteckt ihr den Schatz (zum Beispiel eine Tafel Schokolade) irgendwo im Haus oder, wenn das Wetter schön ist, draussen. Dann schreibt ihr einen Zettel mit einer Aufgabe, die eine Spur zum Schatz legt. Dieser Zettel wird an einem anderen Ort versteckt. Dann schreibt ihr einen weiteren Zettel, der eine Spur zu diesem anderen Ort legt und versteckt diesen wiederum woanders. Schreibt insgesamt etwa zehn Zettel. Wenn das alles vorbereitet ist, kann die Schatzsuche losgehen. Dafür bekommen die Schatzsucher, den letzten Zettel, den ihr geschrieben habt, ausgehändigt. Der Tag in Pantomime So geht es: Bereitet eine Pantomime vor, in der ihr eurer Familie euren Tag beschreibt. Eine Pantomime ist eine Theateraufführung ohne Worte, nur mit Bewegungen, Gesten und Gesichtsausdrücken. Führt vor, was ihr in der Schule gemacht habt, welchen Sport oder welche Spiele ihr gespielt habt, wen ihr getroffen habt, was lustig war und was traurig, worüber ihr euch geärgert oder gewundert habt und was ihr zuhause getan habt. Nach der Vorführung müssen die Zuschauer erzählen, was sie von der Pantomime verstanden haben. Stadt Land Frucht Man braucht: Stifte Papier So geht es: Jeder Spieler zeichnet vier Spalten auf sein Blatt Papier. Darüber schreiben alle, welche Begriffe gesucht werden sollen, zum Beispiel: Vorname, Stadt, Land, Frucht, Getränk oder was euch sonst noch einfällt. Jetzt geht es los: Jeder Spieler muss möglichst schnell ein Wort, das mit dem Buchstaben „A beginnt, in jede Spalte schreiben, also: Anna – Amsterdam – Ananas – Apfelsaft. Weiter geht es mit „B. Macht alle Buchstaben des Alphabets durch. Verrückt So geht es: Alle verlassen das Zimmer bis auf eine Person, die schnell 5 Gegenstände anders hinstellt, als sie normalerweise gehören: Man kann zum Beispiel Bücher verkehrt herum ins Regal stellen, den Kalender auf den falschen Monat blättern, Tischlampen auf den Boden stellen und umgekehrt. Dann kommen die Spieler nacheinander ins Zimmer und müssen innerhalb einer Minute herausfinden, was alles verändert ist. Der erste Spieler, der alle fünf Dinge herausfindet, hat gewonnen, die anderen müssen alles wieder so hinstellen, wie es vorher war. Mini-Shop So geht es: Eröffnet zuhause ein eigenes Geschäft. Überlegt euch, was ihr gerne anbieten wollt – kleine Reparaturen, Schuhe putzen, Bilder malen, Armbänder flechten, Nägel schneiden, Haare frisieren, oder was ihr sonst so könnt. Besorgt euch die Dinge, die ihr für euren Shop benötigt. Baut alles auf einem Tisch vor euch auf und wartet auf Kundschaft, oder gebt alles in einen Beutel und bietet mobilen Service an. Wenn am Anfang die Kunden ausbleiben, schreibt eine Preisliste mit den Leistungen, die ihr anbietet. Befestigt sie am Kühlschrank, damit es alle sehen. Alphabet-Suche Man braucht: Stifte Papier So geht es: Alle schreiben die Buchstaben des Alphabets untereinander auf ihre Zettel. Dann begibt sich jeder auf eine Alphabet-Suche durch das Haus und trägt die Dinge, die er gefunden hat, unter den jeweiligen Anfangsbuchstaben in die Liste ein. Der erste, der mit einer komplett ausgefüllten Liste zurückkommt, hat gewonnen. Das Spiel wird noch schwieriger, wenn man nur bestimmte Dinge suchen darf, zum Beispiel nur Sachen zum Anziehen oder zum Essen oder nur Dinge aus Metall. Wörterkette So geht es: Der erste Spieler sagt den Namen eines Tieres. Der nächste muss den Namen eines Tieres sagen, das mit dem Buchstaben beginnt, mit dem das vorherige endete. Wenn der erste also „Elefant gesagt hat, kann der nächste „Tiger sagen, der danach „Regenewurm, der darauffolgende „Mamba usw. Spielt das Spiel reihum, ohne dass ein Tier mehrmals genannt wird. Wenn euch keine Tiernamen mehr einfallen, sucht euch einfach etwas anderes aus – zum Beispiel Länder, Namen, Berufe. Fussporträts Man braucht: Wachsmalkreiden, Filzstifte oder Farbstifte Papier So geht es: Bittet eine Person, sich barfuss auf ein Blatt Papier zu stellen. Zeichnet den Umriss seiner Füsse mit einem Stift nach. Dann malt in diese Fussumrisse ein Porträt des Freundes hinein. Ihr könnt auch in den einen Fuss ein Porträt von vorne und in den anderen eines von hinten malen, oder in den einen Fuss ein fröhliches und in den anderen ein trauriges. Wenn ihr fertig seid, kommen eure Füsse dran.