Arbeitsblatt: Medien allgemein

Material-Details

Dossier zur allgemeinen Erarbeitung von Medien, Medientagebuch,...
Lebenskunde
Kommunikation / Medien
6. Schuljahr
30 Seiten

Statistik

167288
472
32
29.12.2016

Autor/in

Laura Schwitter
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Medien Ich Name_ Lernziele Du weisst, was Medien sind Du kennst wichtige Medien aus deinem Alltag Du kannst vier wichtige Rubriken aus einer Zeitung aufzählen Nachrichten, Kultur, Sport, Ratgeber Wetter Du weisst, welche Informationen in welchen Rubriken einer Zeitung vorkommen Du kannst verschiedene Fachbegriffe einer Zeitung verwenden Schlagzeile, Einleitungstext, Kommentar, Anzeigen Werbung Du kannst 5 verschiedene Teile der Hardware eines Computers nennen und deren Funktion erklären Du kannst je drei Vor- und Nachteile vom Computer nennen Du erkennst, welche Informationen in sozialen Netzwerken geteilt werden können und welche besser nicht Du kannst Chancen und Gefahren vom Internet nennen Du kannst verschiedene Sendungsformate vom Fernsehen nennen und Beispiele dazu nennen Du kannst deine Traumfernsehsendung vorstellen Du kannst die wichtigsten Formatierungsfunktionen von WORD anwenden Schriftart Schriftgrösse fett/kursiv/unterstrichen Textposition Cliparts einfügen Du kannst einen Text richtig formatieren 2 Mein Medienverhalten Hausaufgabe: Trage von Montag bis Freitag wie viel Zeit du am Computer (inkl. dem Fernseher, bei Games (Spielkonsolen), jeweils ein, Internet), vor verbringst. Medien Computer Tablet Fernsehen Montag Dienstag Mittwoch Zeitung Bücher Radio MP3, Ipod Smartphone 3 Donnerstag Freitag Total Medien – Was ist das? Wir leben in einem Medienzeitalter und sind umgeben von Massenmedien. Das hört man immer öfters. Aber was sind denn Medien überhaupt? Medien, das klingt doch nach etwas neuem und modernen. Aber Medien gibt es schon so lange wie es Menschen gibt. Ein Medium dient dazu, Informationen zu vermitteln. Also kann ein Medium eine Wand sein, auf die ein Mensch malt, oder ein Stück Papier, auf das ein Mensch schreibt. Denn dadurch vermittelt er Informationen. Neuere Medien sind zum Beispiel das Fernsehen, das Radio, das Handy, der Computer oder das Internet. All diese Medien tun nichts anderes als Informationen zu vermitteln. Damit sind alle Informationen gemeint, die ein Mensch einem oder vielen anderen Menschen mitteilen möchte. Medien dienen dem Austausch zwischen den Menschen. Wichtige Medien Radio Fernsehen Computer Internet Zeitung 4 Teile einer Zeitung Nachrichten Kultur Sport Ratgeber Wetter 5 Zeitungsseite 1 2 3 4 5 6 7 8 Name der Datum Anzeigen Nachrichten Schlagzeile Einleitungstext Kommentar Inhaltsverzeichnis Zeitung Werbung 6 Hardware Was du von einem Computer siehst, ist das Gehäuse. Es ist meist grau und aus Metall und Plastik. Darin verbergen sich viele Bauteile. Neben diesen Bauteilen gibt es auch zahlreiche Zusatzgeräte. Was bedeutet das Wort Hardware? Recherchiere! 1. Beschrifte die Bilder (Spalte zwei). Schreibe in die dritte Spalte, wozu diese Hardware gebraucht wird. 2. Sortierte nun die Hardware danach, ob sie zur Eingabe von Daten genutzt wird oder ob sie zur Ausgabe von Texten, Bildern, Ton usw. dient. Schreibe in der dafür vorgesehenen Tabellenspalte ein für Eingabegerät oder ein für Ausgabegerät. 3. Setzt euch in der Lerngruppe zusammen und vergleicht eure Lösungen. Hardware Wie heisst sie? Wozu braucht man sie? 7 / A? Hardware Wie heisst sie? Wozu braucht man sie? 8 /A? Vor- und Nachteile des Computers Vorteile Nachteile 9 Im Internet recherchieren Willst du im Internet nach Informationen zu einem Thema suchen, benutzt du am besten eine Suchmaschine. Mit Suchmaschinen kannst du Webseiten nach bestimmten Wörtern und Themen durchsuchen. Hier sind einige Suchmaschinen für Kinder aufgelistet: www.blinde-kuh.de www.internet-abc.de www.wasistwas.ch www.kidsweb.at www.tivi.de www.helles-koepfchen.de www.kindernetz.de www.kidsville.de www.geolino.de Öffne den Internetexplorer, gib die Adresse www.blinde-kuh.de ein und drücke Enter. Die Startseite der Suchmaschine wird geladen und du kannst einen Suchbegriff eingeben. Die Schreibweise (Gross- und Kleinschreibung) ist egal. 1. Suchbegriff eingeben 5. Suche starten 3. So viele Seiten hat Blinde Kuh zu deinem Suchbegriff gefunden. 2. Ziehe den Balken, um dir weitere Inhalte der Seite anzeigen zu lassen. 3. Hier findest du die Ergebnisse als kurze Texte, zum Teil mit Bild. Mit Hyperlinks (Links) zu anderen Webseiten wechseln 10 Die Ergebnisse einer Suche sind natürlich nicht alle auf dieser ersten Webseite versteckt. Damit du zu den anderen Ergebnissen wechseln kannst, gibt es auf Webseiten sogenannte Hyperlinks, kurz auch Links genannt. So benutzt du sie: Fahre mit dem Mauszeiger über die Webseite. Wenn sich hinter dem Bild oder einem Text ein Link verbirgt, verwandelt sich der Mauszeiger in eine Hand. Klicke auf den Text oder das Bild, um eine weitere Webseite zu laden. Weitere Ergebnisse kannst du aufrufen, wenn du auf der ersten Webseite ganz nach unten scrollst. Dort findest du eine Liste mit Links, mit der du (ähnlich wie in einem Buch) zu den anderen Seiten wechseln kannst. 6. Hier findest du weitere Ergebnisse. 11 Rechercheaufgabe 1 Gib den Suchbegriff „Schweiz ein Suche folgende Informationen auf der Website Einwohnerzahl Fläche Nationalfeiertag Captain der Fussballnationalmannschaft 12 Rechercheaufgabe 2 a) Wer war Johannes Gutenberg? Suchbegriffe: Antwort: b) In welchem Jahr wurde Samuel F. B. Morse geboren? Suchbegriffe: Antwort: c) In welchen Schweizer Kantonen wird Französisch gesprochen? Suchbegriffe: Antwort: d) Wie viele chinesische Schriftzeichen gibt es ungefähr? Suchbegriffe: Antwort: e) Wo wird das Flaggenalphabet zur Verständigung eingesetzt? Suchbegriffe: Antwort: f) Wer hat die Blindenschrift erfunden? Suchbegriffe: Antwort: 13 g) Was bedeutet der Ausdruck „Kryptografie? Suchbegriffe: Antwort: h) Welche Amtssprache wird in Brasilien gesprochen? Suchbegriffe: Antwort: i) Was bedeutet das Wort „Orthografie? Suchbegriffe: Antwort: j) Schreibt das Wort „Bravo mit Morsezeichen. Suchbegriffe: Antwort: 14 Rechercheaufgabe 3 Fragen zum Computer Recherchiere nun im Internet nach geeigneten Erklärungen (Begriffsdefinitionen) für folgende Begriffe: Frage Bedeutung Erklärung (in eigenen Worten) Was ist ein trojanisches Pferd beim Computer? Was bedeutet der Begriff www? Was ist ein SPAM? Wofür steht die Abkürzung http? Was ist ein PDFDokument? Was ist ein User? 15 Ich im Internet Name FOTO Adresse Telefon E-Mail Geburtstag Über mich Schule Lieblingsfach Hobbys Lieblingsbuch Religion Musik Filme 16 Bücher Gefahren im Internet 1. Vertraue nicht jedem Fremden deine persönlichen Daten an! Eigentlich ist jeder Internet-Surfer, der dir im Netz begegnen kann, erst einmal fremd für dich. Stell dir vor, du wärst ganz alleine in einer grossen, dir völlig unbekannten Stadt. Dort würdest du auch nicht jedem Menschen, der dir auf der Strasse begegnet einfach deinen Namen und deine Adresse verraten. Und schon gar keine geheimen Dinge wie Passwörter, Kontonummern oder Geheimzahlen vor dir oder deinen Eltern. Verrate niemandem deinen richtigen Namen, deine richtige Adresse oder deine Telefonnummer! Selbst wenn dir versprochen wird, dass kein anderer davon erfährt. Es gibt Ausnahmen, über die du mit deinen Eltern sprechen solltest (z.B. bei Clubmitgliedschaften, dazu werden in vielen Fällen deine Angaben und die Bestätigung deiner Eltern benötigt). 2. Surf am Anfang mit jemandem, der sich auskennt! Wenn dir das Netz noch unbekannt ist, erforsche doch die neuen Möglichkeiten erstmals zusammen mit deinen Eltern oder jemandem, der sich auskennt. Informiere deine Eltern über dein Vorhaben. 3. Sei vorsichtig und aufmerksam! Sei beim Surfen genau so vorsichtig und aufmerksam, wie beim Spielen auf der Strasse, im Park oder in der Fussgängerzone. Sprich mit deinen Eltern oder anderen Erwachsenen, zu denen du Vertrauen hast, wenn du irgendetwas merkwürdig findest oder dir jemand sehr persönliche Fragen stellt. Sag ihnen auch, wenn dich jemand bittet, nicht von den Gesprächen zu erzählen oder Dinge zu dir sagt, die du nicht verstehst. 17 Sag deinen Eltern ebenfalls, wenn du dicht mit einem Internet-Nutzer treffen möchtest! Vereinbare keine (heimlichen) Treffen mit anderen, ohne mit deinen Eltern darüber zu sprechen. 4. Glaube nicht alles, was dir erzählt wird! Das Internet macht vieles möglich. Zum Beispiel kann eine Person in die Rolle einer völlig anderen Person schlüpfen. Ähnlich wie bei Schauspielern, die für kurze Zeit die Identität einer anderen Person annehmen. Im Internet ist dies noch einfacher, weil man sich dort nicht sieht. So kann es sein, dass Jungen so tun, als seien sie Mädchen. Mädchen die Rolle eines Jungen spielen. Erwachsene so tun, als seien sie Kinder. Kinder sich als Erwachsene ausgeben. Dieses Versteckspiel kann sehr viel Spass machen, aber du musst aufpassen, denn ein fieser Mensch kann die Rolle eines netten Menschen spielen, ohne dass du etwas davon merkst. 5. Sprich darüber, wenn dich etwas stört! Wenn du das Gefühl hast, dass dich jemand ärgert, dich nicht in Ruhe lässt, dich bedrängt, dann sag einer Person Bescheid, der du vertraust! Niemand hat das Recht, Dinge zu dir zu sagen, die dich verletzen, beleidigen oder dir unangenehm sind! 18 Internet – Gefahren Chancen Was wusste ich noch nicht? Worauf möchte ich mich in Zukunft gut achten, wenn ich im Internet bin? 19 Wie schaue ich Fernsehen? Was schaust du am liebsten im Fernsehen? Warum? Was schaust du überhaupt nicht gerne? Warum? Schau dir dein Medientagebuch auf der 3. Seite an. Wie lange schaust du jeden Tag fern? Ca. Schaust du lieber allein oder mit jemandem zusammen Fernsehen? Mit wem? Wie viele Fernseher gibt es bei euch zu Hause? In welchen Zimmern? Welche Fernsehregeln gelten bei euch zu Hause? Liest du vorher das Fernsehprogramm oder machst du einfach mal den Fernseher an? 20 Fernsehen Benenne die beschriebenen Sendungen mit dem richtigen Sendungsformat und ordne die Beispiele richtig zu! Sendungsformat Beschreibung Beispiele .ist eine über viele Folgen erzählte Geschichte. Die Personen sind immer dieselben. Jede Folge knüpft an die nächste an. Sie kommt entweder jeden Tag oder einmal in der Woche, zum Beispiel montags. Wir schauen sie zur Unterhaltung. informieren uns täglich über alles wichtige, was in der Welt geschieht. Die Inhalte sind immer echt. Es berichtet normalerweise ein Moderator, dazu werden verschiedene Ausschnitte von Geschehnissen eingeschoben. behandelt interessante, echte Themen und Forscherfragen, um Wissen zu vermitteln. Es werden viele Beispiele gezeigt, Menschen interviewt, Tiere gefilmt, etc. ist eine Sendung, in der es einen Moderator, verschiedene Gäste und oft viele Zuschauer gibt. Der Moderator und die Gäste sprechen über bestimmte Themen und werden dabei gefilmt. hat das Ziel, einen Gewinner zu küren. Oft werden besondere Talente, Sänger oder Tänzer gesucht. Die Teilnehmer treten auf, die Jury, die Zuschauer und die Menschen am Fernsehen zu Hause entscheiden, wer gewinnt. .will den Eindruck erwecken, dass die gefilmten Szenen wahr sind. Der Zuschauer soll sich „dabei fühlen und das Gefühl haben, die Geschichte stimme. Meistens sind die Geschichten frei erfunden und völlig übertrieben. .ist eine von der Wirklichkeit nachgespielte oder frei erfundene Geschichte. Es gibt verschiedene Genres (Arten), zum Beispiel Krimis, Liebesfilme, Komödien, Sendungsformat Beispiele von Sendungen Spielfilm Schellen-Ursli Nachrichten Tagesschau Serie Dok Dokumentation Wetten, dass? Castingshow The Voice Talkshow Die Supernanny Reality-TV Two and half men 21 Word 1. Word starten Schritt 1: Starte ein Word-Dokument, indem du auf das blaue klickst. 2. Word: Text bearbeiten Wenn du in einem Text die Schrift verändern möchtest, dann musst du zuerst die Textstelle markieren und dann im Menü bei Start die Schriftart, Schriftgrösse, verändern. Hier kannst du mittels Klick auf den winzigen Pfeil die Schriftart auswählen. Hier kannst du mittels Klick auf den winzigen Pfeil die Grösse deiner Schrift wählen. Hier kannst du anklicken, ob deine Textstelle fett, kursiv oder unterstrichen wird. Wenn du auf dieses Zeichen klickst, kannst du deine Schrift farbig machen. Klickst du auf den winzigen Pfeil, so kannst du die Farbe verändern. 22 3. Word: Titel einfügen und gestalten Klicke in der Symbolleiste auf „Einfügen und dann auf WordArt. Nun kannst du eine passende Schriftart für deinen Titel auswählen. 4. Word: Tabelle einfügen Wähle bei der Symbolleiste „Einfügen und dann „Tabelle. Hier kannst du selber angeben, wie gross deine Tabelle werden soll. 23 Hier kannst du wählen, aus wie vielen Kästchen deine Tabelle bestehen soll. Wenn du eine Tabelle verändern möchtest, musst du immer zuerst in das gewünschte Kästchen klicken oder das Kästchen markieren. Hier kannst du wählen, ob die Schrift im Kästchen zentriert, links- oder rechtsbündig oder im Blocksatz ist. Möchtest du ein Kästchen einfärben oder eine Linie dicker machen, so klickst du mittels Rechtsklick in das Kästchen. Anschliessend wählst du „Rahmen und Schattierung. 24 Hier kannst du die Linienart und Liniendicke deiner Kästchen verändern. Hier kannst du die Farbe der einzelnen Kästchen verändern. 5. Word: Mit ClipArt ein Bild einfügen Wenn du auf deinem Blatt ein Bild einfügen möchtest, kannst du das mit ClipArt machen. Klicke hierbei in der Symbolleiset auf „Einfügen und dann auf ClipArt. 25 Rechts im Fenster erscheint nun dieses Fenster. Jetzt kannst du oben einen beliebigen Suchbegriff eingeben. ClipArt sucht dann Bilder für dich. Wenn du ein passendes Bild gefunden hast, kannst du es mittels Klick in dein Dokument einfügen. 26 6. Word: Bild aus dem Internet einfügen Klicke auf das Internetzeichen und gib www.google.ch ein. Im google-Menü klickst du auf Bilder und gibst einen Suchbegriff ein. Gib hier deinen Suchbegriff ein und drücke dann auf das blaue Feld mit der Lupe. Nun erscheinen verschiedene Bilder zu deinem Suchbegriff. Wenn du genug herumgestöbert hast und dein Bild gefunden hast, kannst du es anklicken. Dein Bild erscheint nun vergrössert. Jetzt kannst du mit der Maus auf dieses Bild fahren und Rechtsklick machen. 27 Jetzt wählst du „kopieren mittels Klick. Nun gehst du ins Word und machst in deinem Dokument einen Rechtsklick. Es erscheint das links abgebildete Kästchen. Dort klickst du bei Einfügeoptionen auf das linke Feld. Jetzt wird ein Bild ins Word eingefügt. ACHTUNG: Die Bilder im Internet sind für jeden zugänglich, dürften aber eigentlich nicht ohne Quellenangabe verwendet werden! 28 Finde die Unterschiede! Hier steht zweimal der gleiche Text. Aber Achtung, er ist ganz anders formatiert Findest du alle Unterschiede? Tastaturschreiben Unsere Tastatur, das die Fingertasten für unseren Computer, ist ganz speziell angeordnet. Jeder Buchstabe hat seinen Platz und ist einem Finger zugeordnet. Mit solchen Tastaturen schnell zu schreiben braucht etwas Übung, ist aber eigentlich sehr leicht zu lernen. Aber wieso sind die Buchstaben denn eigentlich genau so angeordnet, wie sie denn nun angeordnet sind? Ursprünglich, bei den ersten Schreibmaschinen also, waren alle Buchstaben der Tastaturen dem Alphabet nach angeordnet. Das heisst also: ABCDE und so weiter. Da war es natürlich sehr einfach die Buchstaben zu finden. Aber wirklich gut schreiben konnte man so nicht. 1868 tüftelte ein Amerikaner ein neues System aus. Er wollte, dass die häufigsten Buchstaben beim Schreiben mit zehn Fingern möglichst bequem zu erreichen waren und dass sich die einzelnen Buchstaben beim Schnellschreiben nicht ineinander verhakten. Diese Anordnung hat sich dann mit der Zeit auf der ganzen Welt durchgesetzt. Je nach Sprache variiert es aber etwas. Zum Beispiel kommen die Buchstaben ä, ö und ü nur in der Deutschen Tastatur vor. Die Tastatur in der Schweiz ist besonders speziell. Sie muss sich nämlich an ihre vier Landessprachen anpassen. Das heisst, wir brauchen ä, ö und ü, aber wir brauchen auch é è für das Schreiben auf Französisch. 29 Tastaturschreiben Unsere Tastatur, das die Fingertasten für unseren Computer, ist ganz speziell angeordnet. Jeder Buchstabe hat seinen Platz und ist einem Finger zugeordnet. Mit solchen Tastaturen schnell zu schreiben braucht etwas Übung, ist aber eigentlich sehr leicht zu lernen. Aber wieso sind die Buchstaben denn eigentlich genau so angeordnet, wie sie denn nun angeordnet sind? Ursprünglich, bei den ersten Schreibmaschinen also, waren alle Buchstaben der Tastaturen dem Alphabet nach angeordnet. Das heisst also: ABCDE und so weiter. Da war es natürlich sehr einfach die Buchstaben zu finden. Aber wirklich gut schreiben konnte man so nicht. 1868 tüftelte ein Amerikaner ein neues System aus. Er wollte, dass die häufigsten Buchstaben beim Schreiben mit zehn Fingern möglichst bequem zu erreichen waren und dass sich die einzelnen Buchstaben beim Schnellschreiben nicht ineinander verhakten. Diese Anordnung hat sich dann mit der Zeit auf der ganzen Welt durchgesetzt. Je nach Sprache variiert es aber etwas. Zum Beispiel kommen die Buchstaben ä, ö und ü nur in der Deutschen Tastatur vor. Die Tastatur in der Schweiz ist besonders speziell. Sie muss sich nämlich an ihre vier Landessprachen anpassen. Das heisst, wir brauchen ä, ö und ü, aber wir brauchen auch é è für das Schreiben auf Französisch. 30