Arbeitsblatt: Bremen
Material-Details
Aufsatz
Geographie
Deutschland
1. Schuljahr
1 Seiten
Statistik
16734
1992
1
06.03.2008
Autor/in
Gaël Plomteux
Land: andere Länder
Registriert vor 2006
Textauszüge aus dem Inhalt:
Bremen-Freie Hansestadt Bremen Die Freie Hansestadt Bremen ist mit 404 km das kleinste Land der Bundesrepublik Deutschland. Es wird üblicherweise zu den Stadtstaaten gerechnet, obwohl es eigentlich ein Zwei-Städte-Staat ist: Es besteht aus den Städten Bremen und Bremerhaven und hat insgesamt rund 664.000 Einwohner. 1. Landschaft Obwohl Bremen ein sehr kleines Land ist, bietet es viele naturbelassene Flächen, die in beiden voneinander getrennten Landesteilen miteinander vergleichbar sind. So befinden sich entlang der Flüsse Wümme, Lesum, Ochtum und Geeste fruchtbare Wiesen die zum Teil unter Naturschutz stehen und eine natürliche Flora und Fauna aufweisen. Hier wird auch Landwirtschaft betrieben. Diese Gebiete dienen auch als Naherholungsgebiete für die Bremer und Bremerhavener. 2. Politik Präsident des Senats: Jens Böhrnsen (SPD) Regierende Parteien: SPD und Bündnis 90/Die Grünen Stimmen im Bundesrat: 3 3. Sport Fußball Internationale Bekanntheit genießt der Fußballverein Werder Bremen. Daneben gibt es in den verschiedenen Stadtteilen viele andere Fußballvereine. Handball Der Bremer Stadtteil Grambke war früher Hochburg des Handballs. Heute werden einige Spiele des Zweitliga-Vereins SG Achim/Baden, der aus dem Bremer Umland stammt, im Bremer AWD-Dome ausgetragen. Tanzsport Die Städte Bremerhaven und Bremen gelten als überregionale bekannte Zentren im Tanzsport. Besonders im Formationstanzen haben sich viele Vereine und Mannschaften gebildet. In der laufenden Saison 2007/08 sind Bremen und Bremerhaven mit 16 Mannschaften vertreten: Basketball Die Eisbären Bremerhaven spielen in der Basketball-Bundesliga. Eishockey Die Fishtown Pinguins aus Bremerhaven spielen in der Asstel-Eishockey-Liga. Tischtennis In der Tischtennis-Bundesliga spielt Werder Bremen seit 2007 wieder. 4. Bevölkerung Ethnische Zusammensetzung Die Bevölkerung bestand ursprünglich aus Sachsen und Friesen, hat sich jedoch durch Zuwanderung in ihrer Zusammensetzung stark verändert. Hinzu gekommen sind nach dem Zweiten Weltkrieg viele Heimatvertriebene. In den 1960er und 1970er kamen vor allem Gastarbeiter aus dem Mittelmeerraum ins Land Bremen. Ferner kamen in dieser Zeit viele Westafrikaner nach Bremen. Seit Öffnung des Eisernen Vorhangs stammen die meisten Zuwanderer aus Osteuropa. 5. Sprache In Bremen wird weit überwiegend Hochdeutsch gesprochen. Weit verbreitet ist ein Hochdeutsch mit Einflüssen aus dem Niederdeutschen, ähnlich dem in Hamburg verbreiteten Missingsch (hier als Bremer Schnack bezeichnet). In Familien mit Migrationshintergrund sind daneben noch die jeweiligen Heimatsprachen verbreitet (vor allem die Russische Sprache und die Türkische Sprache). 6. Wirtschaft Aufgrund der Hafengruppe Bremen/Bremerhaven ist das Land Bremen Deutschlands Außenhandelsstandort Nummer zwei, gleich nach Hamburg. Die Palette der verschiedenen Handelsgüter die hier im- und exportiert werden, erstreckt sich von Fisch-, Fleisch- und Molkereiprodukten über traditionelle Rohstoffe wie Tee, Baumwolle (siehe Bremer Baumwollbörse), Reis und Tabak bis hin zu Wein und Zitrusfrüchten. Besondere Bedeutung besitzt Bremen für den Kaffeeimport und den Autoexport. In Bremen befinden sich ein Daimler-Werk, Airbus-Produktion und Raumfahrt- (EADS, OHB Technology) sowie Lebensmittelindustrie (Kraft Foods, Hachez, Brauerei Beck Co., Kellogg, Melitta-Kaffee). 7. Bildung Im Land Bremen gibt es die staatliche Universität Bremen und die private Jacobs University Bremen, die staatlichen Hochschulen Bremen und Bremerhaven, eine staatliche Hochschule für Künste sowie zahlreiche außeruniversitäre Einrichtungen, wie zum Beispiel das deutsche Zentrum für Polarforschung im Alfred-Wegener-Institut Bremerhaven. Darüber hinaus wurde Bremen vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft zur „Stadt der Wissenschaft 2005 gewählt. Allerdings schneiden laut deutscher PISA-Studie die 15jährigen Schülerinnen und Schüler in Bremen im Bereich der alltagsrelevanten Kenntnisse und Fähigkeiten schlecht ab.