Arbeitsblatt: Fantasiereise - Wüste

Material-Details

Fantasiereise in Textform
Geographie
Afrika
5. Schuljahr
2 Seiten

Statistik

168914
378
5
16.02.2017

Autor/in

Vanessa Dias Pinto
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Fantasiereise – Wüste Legt euch irgendwo bequem hin. Ihr dürft niemanden berühren. Schliesst nun die Augen und konzentriert euch auf euren Atem. Wir atmen durch die Nase langsam ein und aus. Spürt wie euer Brustkorb sich anhebt und senkt. Du begibst dich auf eine Reise in ein fernes Land. Du liegst auf einem sanften warmen Boden. Deine Augen sind geschlossen, du spürst aber wie die Sonne einen Körper wärmt. Langsam streichst du mit der linken Hand über den Boden und spürst etwas Körniges. Sand. Der Boden besteht aus Sand. Du steckst deine Finger tiefer in den Sand und merkst, dass der Sand dort etwas kühler ist. Mit den Beinen und Armen machst du einen Sandengel und lachst dabei. Plötzlich hörst du ein lautes Schnauben neben dir. Du öffnest die Augen und drehst deinen Kopf auf die Seite. Zwei Meter von dir entfernt liegt ein Kamel. Das Kamel schaut dich herausfordernd an. Mit seinem Blick will es sagen: Genug ausgeruht Schlafmütze! Lass uns aufbrechen und ein Abenteuer erleben. Du springst auf. An den Füssen spürst du nun die Körner des Sandes. Du schwingst dich auf das Kamel und langsam richtet es sich auf. Aus deiner Tasche nimmst du ein Tuch und bindest es dir um den Kopf um von der Sonne geschützt zu sein. Auf dem Kamel oben hast du eine tolle Aussicht. Vor dir liegen unendlich viele Hügel aus Sand. Du schaust nach rechts, links und hinter dir. Nichts als Sand. Das Kamel beginnt zu laufen. Während dem Laufen kannst du auf den Sandhügeln die Wellen beobachten die durch den Wind entstanden sind. Weit und breit ist keine Menschenseele zu sehen. Nichts als ein Meer aus Sand. Die Sonne brennt dir auf dem Kopf und Schultern. Nach einer Weile wirst du durstig. Du erinnerst dich, dass du gar kein Wasser dabei hast. Macht nichts, denkst du, irgendwann kommt bestimmt eine Stadt. Du reitest weiter auf deinem Kamel und hast nichts als Sand um dich herum. Du geniesst es wenn ihr in den Schatten eines Sandhügels kommt und du für einen Moment Ruhe von der Sonne hast. Langsam wird dein Hals trocken. Im Horizont siehst du wie die Sonne untergeht und dir wird etwas mulmig. Wirst du es noch rechtzeitig in die Stadt schaffen bevor es dunkel wird? Oder musst du im Sand schlafen? Das Kamel läuft weiter und du hältst Ausschau am Horizont. Sind das Umrisse die du da siehst? Umrisse eines Gebäudes? Vor Freude treibst du das Kamel an, damit es schneller läuft. Die Umrisse kommen immer näher und Tatsache es ist ein Gebäude. Aber nicht einfach irgendein Gebäude! Es ist ein Palast! So etwas hast du noch nie gesehen. In der Sonne glitzern die Dächer des Palastes in allen wunderbaren Farben. Du kannst nun den Eingang erkennen und treibst das Kamel noch weiter an. Vor dem Tor steigst du vom Kamel und trittst in den Palast hinein. Gleich vor dir ist der schönste Brunnen den du je gesehen hast aus goldenen und türkiesen Mosaiksteinen. Du springst gleich in den Brunnen und trinkst so viel du kannst. Der Brunnen ist recht tief, also schwimmst du ein paar Runden. Jetzt bist du ziemlich erschöpft und du legst dich auf den Rücken ins Wasser, so dass du darin schwebst. Du schliesst die Augen und lässt dich im Wasser treiben. Das kühle Wasser ist beruhigend. Langsam wirst du immer müder. Du konzentrierst dich auf deinen Atem. Du merkst wie dein Brustkopf sich langsam senkt und hebt. Wir kommen langsam zurück ins Schulzimmer. Öffnet eure Augen und steht langsam auf. Streckt euch.