Arbeitsblatt: Bildnerisches Gestalten

Material-Details

Text zu den beiden Kunstrichtungen. Unterschied von Impressionismus und Expressionismus
Bildnerisches Gestalten
Kunstgeschichte
8. Schuljahr
1 Seiten

Statistik

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29.03.2017

Autor/in

Ursula Bordin
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Von Impressionismus und Expressionismus Impressionismus ist eine in Frankreich um 1870 entstandene Kunstrichtung in der Malerei. Eine Gruppe junger Künstler schloss sich zusammen, um ihre Bilder mit neuen Licht- und Farbeindrücke der Natur zur Geltung zu bringen. Das Bildnis Impressionen eines Sonnenaufgangs des Malers Claude Monet wurde zum Namensgeber der Kunstrichtung Impressionismus. Sie gingen mit Pinsel, Farbe und Staffelei in die Natur, um Ihre Eindrücke festzuhalten. Die Darstellung des Lichts und der atmosphärischen Bedingungen wurde im Impressionismus zur malerischen Hauptaufgabe. Farbe wurde als Folge von Licht und Atmosphäre gesehen und als Träger des Lichts wiedergegeben. Der teilweise Verzicht auf Schwarz und erdige Farbtöne ließ die Farbpalette aufhellen. Im Jahr 1874 stellen einiger der Künstler in der ersten Gruppenausstellung der Impressionisten ihre Werke in Paris aus. Der Erfolg stellte sich jedoch nicht ein. Von Nahem sind auf einem impressionistischen Gemälde relativ grobe und eher kurze Pinselstriche zu sehen. Wenn man aber etwas weiter weg steht, verschwimmen die Farben und lassen in der Fantasie des Betrachters das Bild entstehen. Einer der bekanntesten Künstler unter ihnen war Claude Monet. Sein Gemälde „Impression eines Sonnenaufgangs wurde zuerst beschimpft. Die Zeitungen hatten somit einen Namen für all die jungen Künstler und nannten sie Impressionisten. Die Impressionisten zählt man heute zu den größten Malern. Zu ihnen gehören neben Monets auch Camille Pissarro und Paul Gauguin. Max Pechstein Stilleben (um 1913). Expressionismus ist eine komplett andere Kunstrichtung, welche um 1905 aus Deutschland kam. Wenn man daher vom Expressionismus spricht, meint man eine „Ausdruckskunst. Es werden also innerlich gesehene Wahrheiten und Erlebnisse dargestellt, nicht die Lichtreize, wie sie auf das Auge fallen. Die Künstler des Expressionismus schockierten das Publikum, weil sie mit ausdrucksstarken, keineswegs wirklichkeitsgetreuen Farben und Formen tiefe Gefühle zum Ausdruck brachten. Die Expressionisten wollten Impulse und Affekte wecken. Zu ihnen gehören Max Beckmann, Franz Marc, Wassily Kandinsky, Max Pechstein, August Macke, Paul Klee und Emil Nolde. Max Pechstein Als Wegbereiter des Expressionismus gelten unter Stilleben um anderem Vincent van Gogh, Henri Matisse und 1913 Edvard Munch.