Arbeitsblatt: Aufbau des Periodensystems

Material-Details

Das Schalenmodell von Niels Bohr - Theorie
Chemie
Elemente / Periodensystem
8. Schuljahr
1 Seiten

Statistik

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288
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05.06.2017

Autor/in

Andrea Dahinden
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Der Aufbau des Periodensystems Schon zu Beginn des 19. Jahrhunderts hatten verschiedene Chemiker entdeckt, dass gewisse Elemente (z.B. Eisen und Kupfer) in ihren chemischen Eigenschaften einander ähnlich sind. 1868 und 1869 fanden der Russe Dimitri Mendelejew und der Deutsche Lothar Meyer unabhängig voneinander die noch heute gültige Anordnung der bekannten chemischen Elemente. Sie stellten dabei fest, dass die Eigenschaften der Elemente in periodischer Weise regelmässig wechseln. So entstand nach und nach das wichtige Verzeichnis der bekannten Elemente, das Periodensystem. Das Periodensystem ist zum einen in waagerechte Reihen, den sogenannten Perioden eingeteilt und zum anderen in senkrechten Reihen, sogenannte Gruppen, eingeteilt. Die Elemente sind nach ihrer Grösse geordnet. Jedes Atom-masse Element, welches im Periodensystem aufgeführt ist, besitzt eine bzw. zwei Zahlen. Die obere Zahl ist die Atommasse. Sie gibt an, wie viele Protonen und Neutronen im Kern vorhanden sind. Die Ordnungszahl gibt die Elektronenzahl an. OrdnungsDamit das Element nach aussen neutral ist, müssen gleich zahl viele Elektronen wie Protonen vorhanden sein. Im Fall von Lithium (Li) sind das also drei. Die Atommasse macht den Atomkern des Atoms aus. Für Lithium also (aufgerundet) 7. Da es im Kern 3 Protonen hat, erhalten wir zu den Protonen noch 4 Neutronen. Alle Elemente im Periodensystem lassen sich in Form des 1913 von Niels Bohr entwickelten Schalenmodells darstellen. Ähnlich wie die Planeten um die Sonne kreisen, sollten auch die Elektronen auf verschiedenen Bahnen um den Atomkern kreisen. Im Gegensatz zum Sonnensystem können pro Bahn allerdings mehrere Elektronen auf der gleichen Bahn sein. Des Weiteren sind die Bahnen nicht wie beim Sonnensystem kreisförmig, sondern kugelförmig. Die Ordnungszahl gibt jeweils die Anzahl Elektronen an, welche von innen nach aussen eingefüllt werden. Fülle die Elektronen ins Schalenmodell und gib an, wie viele Elektronen sich maximal auf den Schalen befinden. Beispiel Phosphor (P): K-Schale: L-Schale: M- Schale: N-Schale: Andere Beispiele: Lösung: K-Schale: max. 2 Elektronen L-Schale: max. 8 Elektronen M-Schale: max. 18 Elektronen N-Schale max. 32 Elektronen