Arbeitsblatt: Unfälle / Unfallursachen /Unfallverhütung

Material-Details

Arbeitsblatt
Wirtschaft, Arbeit, Haushalt
Gesundheit
10. Schuljahr
2 Seiten

Statistik

173448
469
4
10.08.2017

Autor/in

Kathrin Holinger
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Berufsfachschule Basel Unfallverhütung Ein Unfall ist ein unerwünschtes, von außen auf einen und/oder mehrere Menschen oder Dinge rasch einwirkendes Ereignis, das ohne eine Absicht bewirkt wurde. Aus einem Unfall folgt die Schädigung der Gesundheit und/oder eines Sachwertes. wikipedia Bei der Unfallverhütung wird zwischen Berufs und Nichtberufsunfall unterschieden: Berufsunfälle (während der Arbeit) Die Arbeitssicherheit beinhaltet die Verhütung von Berufsunfällen und Berufskrankheiten. Sie liegt in der Verantwortung des Arbeitgebers. Die Mitarbeitenden wirken in der Verhütung mit. Nichtbetriebsunfälle (in der Freizeit) Die Verhütung von Nichtberufsunfällen wird von der SUVA (Schweizerische Unfall versicherungsanstalt) und der anderen Versicherer gefördert. Sie betreiben zusammen die Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu), die mit Aufklärung und allgemeinen Sicherheitsvorkehrungen zur Verhütung von Nichtberufsunfällen beiträgt, sowie gleichartige Bestrebungen koordiniert. Jährlich passieren in der Schweiz rund 59000 Unfälle und 1400 Todesfälle in Haus und Freizeit. Zu den Unfallschwerpunkten gehören Stürze, Verletzungen durch Werkzeuge und Geräte, Scherben, Bleche und das Ersticken. Die Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) setzt alles daran, diese hohe Zahl zu vermindern. Die Schwerpunkte der Präventionsarbeit: Stürze und deren Folgen vermeiden, vor allem bei Senioren Bauliche Sicherheit erhöhen, mit Schwergewicht auf Hochbauten Produktesicherheit verbessern, Vergabe des bfuSicherheitszeichens FaBe 1 Lehrjahr/HW/Unfallverhütung/HS16/Lilian Lanz Berufsfachschule Basel Beratung der Bevölkerung und Zusammenarbeit mit Fachorganisationen Quelle: www.bfu.ch Gründe für einen Unfall Technische Mängel Infrastruktur, Boden, Schuhe, Licht, Reinigung Organisatorische Mängel Reinigungszeiten, Stress, fehlende Signalisation Persönliches Verhalten menschliches Versagen Fehlende Aufmerksamkeit, Risikobereitschaft, Ablenkung, Unordnung, Nicht Beachten von Vorschriften (Unvorsichtigkeit), Übermüdung, Wut, Sorge, Unsachgemässer Umgang mit Geräten dazu kommt oft auch die Verkettung von unglücklichen Zufällen! Haushaltsunfälle: Wo sind die Gefahren im Haushalt Estrich Kinderzimmer Schlafzimmer Wohnzimmer Küche Badzimmer Keller Bastelraum Garage FaBe 1 Lehrjahr/HW/Unfallverhütung/HS16/Lilian Lanz Berufsfachschule Basel Unfallverhütung im Haushalt Stürze: • Für gute Beleuchtung sorgen • Gleitschutz auf Treppen, unter Teppichen, in und vor Badewannen • Standfeste Leitern benutzen • Zweckmässige Schuhe und Kleider tragen • Boden frei und sauber halten Verbrennungen/Verbrühungen • Töpfe, Pfannen, Schüsseln mit heissem Inhalt nicht in Griffbereich von Kindern stellen • Pfannenstiele dürfen niemals über den Herd Hinaus ragen • Gesicht und Hände vor Dampf schützen • Heisses Bügeleisen sicher abstellen (Rückfront) Schnittwunde/kleine Verletzungen • Defekte Schneidegeräte ersetzen • auf fester Unterlage schneiden, Technik und Handgriffe beachten • Scherben und leere Metalldosen vorsichtig beseitigen Vergiftungen/Verätzungen • Reinigungsmittel kindersicher aufbewahren • Reinigungsmittel in den Originalverpackungen lassen • Medikamente beschriftet, mit Datum versehen, kindersicher aufbewahren • Überalterte Medikamente der Verkaufsstelle zurückbringen • bei Arbeiten mit gefährlichen Flüssigkeiten Warnaufschriften befolgen • Selbst gesuchte Pilze kontrollieren lassen • Zweifelhafte und verdorbene Nahrungsmittel wegwerfen Stromunfälle: • Elektrizität und Feuchtigkeit vertragen sich nicht!! • nur geprüfte elektronische Geräteverwenden • Defekte Geräte, Kabel und Steckdosen reparieren lassen • Elektrische Sicherungen bei Bedarf ersetzen • Evtl. Fehlerstromschutzschalter einbauen • Kinderschutz auf Steckdosen anbringen Brände/Explosion FaBe 1 Lehrjahr/HW/Unfallverhütung/HS16/Lilian Lanz Berufsfachschule Basel • • • • • • Zündhölzer und Feuerzeuge kindersicher aufbewahren Kerzenlicht und offenes Feuer überwachen Nie im Bett rauchen nur gut ausgekühlte Asche leeren Spritrechaud nie bei offener Flamme nachfüllen Gashahn nach Gebrauch der Apparate zudrehen Erstickungen: Plasticsäcke sind kein Spielzeug für Kleinkinder Zweckmässige Ausstattung des Kinderbettes beachten Bänder und Schnüre an Kleidung und Spielzeug entfernen Achtung: Kinder nehmen alles in den Mund Schränke und Truhen sind keine geeigneten Orte für Versteckspiele FaBe 1 Lehrjahr/HW/Unfallverhütung/HS16/Lilian Lanz