Arbeitsblatt: Buddhismus

Material-Details

Kurze Übersicht über das Leben des Buddha und über den heutigen Buddhismus.
Lebenskunde
Religionslehre / Bibel
6. Schuljahr
1 Seiten

Statistik

174
3043
59
10.11.2005

Autor/in

Fabienne Klesser


Land: andere Länder
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Wer war Buddha? Buddha wurde vor etwa 2560 Jahren in Nordindien geboren. Er war der Sohn eines Fürsten, also ein Prinz. Er hiess Siddharta Gautama und wurde als Kind nach Strich und Faden verwöhnt Das luxuriöse Leben gefiel ihm nicht. Er spürte, da musste noch mehr sein! Mit 29 Jahren verliess er seine Frau, mit der er einen Sohn hatte und seine Eltern, um die Wahrheit des Lebens zu suchen. Zuerst wurde er Bettelmönch und zog sieben Jahre lang durch die verschiedensten Länder. Schon fast verhungert, im Sterben liegend, spürte er, dass ihn das Hungern nicht zur Erleuchtung bringen würde. Er begann wieder zu essen. Später schrieb er über diese Zeit: . Wenn ich meine Bauchhaut fassen wollte, fasste ich mein Rückgrat und wenn ich mein Rückgrad fassen wollte, fasste ich meine Bauchhaut: so haftete meine Bauchhaut auf dem Rückgrad infolge dieser geringen Nahrungsaufnahme. Und wenn ich Kot und Urin entlassen wollte, stürzte ich vornüber hin infolge dieser geringen Nahrungsaufnahme. Und um meinen Körper zu beleben rieb ich mir die Beine, Hände und Füsse mit der Hand. Wie ich da mit der Hand rieb, fiel die Behaarung, deren Wurzeln verfault waren, mir vom Leib ab infolge dieser geringen Nahrungsaufnahme. Im Nachdenken über die Welt und die Geschehnisse fand er dann im Schatten unter einem Feigenbaum sitzend die Erleuchtung. Der Feigenbaum soll da plötzlich voller Blüten gewesen sein. Seither trägt Siddharta den Namen Buddha, was der Erleuchtete bedeutet! Buddha merkte, dass Geburt, Alter, Krankheit und Tod in einem ewigen Kreislauf stehen, der die Menschen gefangen hält. Was glauben Buddhisten? Der buddhistische Erlösungsweg ist ein Weg der Mitte. Er vermeidet die Extreme und der Hingabe an die irdischen Genüsse, aber auch die übertriebene Enthaltsamkeit. Die Buddhisten glauben an vier Wahrheiten: 1. 2. 3. 4. Die Wahrheit des Leidens Die Wahrheit der Entstehung des Leidens Die Wahrheit von der Überwindung des Leidens Die Wahrheit des Weges, der zur Befreiung führt Das Symbol des Buddhismus ist das Rad. Es wird Dharma genannt, was „Lehre, „Naturgesetz oder „so wie es ist bedeutet. Die Buddhisten meditieren oft, dabei soll man sich auf einfache Sachen konzentrieren, z.B. den eigenen Körper, den Atem. und zur Ruhe finden. Oft meditieren sie mit Hilfe eines Mandalas. Zeichne eines auf die Blattrückseite, indem du aussen beginnst, und nach innen arbeitest. Die Buddhisten schöpfen aus der Meditation Kraft, um den Alltag zu bewältigen.