Arbeitsblatt: Anleitung Traumfänger

Material-Details

Traumfänger
Werken / Handarbeit
Gemischte Themen
3. Schuljahr
5 Seiten

Statistik

174297
277
7
07.09.2017

Autor/in

Maria Hercegovac- Lukic
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

Downloads Arbeitsblätter / Lösungen / Zusatzmaterial

Die Download-Funktion steht nur registrierten, eingeloggten Benutzern/Benutzerinnen zur Verfügung.

Textauszüge aus dem Inhalt:

Traumfänger Die Geschichte des Traumfängers ist eine Tradition, die auf einen alten Indianer- Stamm zurückgeht. Die Menschen dort haben diese ersten Traumfänger aus Weidenruten und Sehnen geschaffen. Sie glaubten, dass so alle bösen Träume eingefangen werden können. Sie werden im Netz gefangen und bleiben dort fest gehalten. Erst am Morgen werden sie von den ersten Sonnenstrahlen aufgelöst. Die schönen Träume hingegen fliessen durch das Netz hindurch. Das braucht ihr – bunte Baumwollstoffe – Wolle, Lederstreifen oder Stoffstreifen für den Ring – Garn – einen Metallring (Z.B aus Metalldraht gebogen) – eine Schere – Perlen, Federn und anderer Schmuck Am besten überlegt ihr euch vorher, in welchen Farben ihr den Traumfänger halten wollt. Es sieht nämlich einfach viel besser aus, wenn ihr ein harmonisches Farbschema habt. Anleitung 1. Umwickele den Reifen mit einem Band oder Garn Deiner Wahl und verknote die Enden fest miteinander. Am besten bildest du beim wickeln gleichkleine Schlaufen, damit es besser hält. 2. Knote das eine Ende des Garnes, das Du für das Netz verwenden möchtest, an eine beliebige Stelle des umwickelten Reifens und fädele das andere Ende auf eine Nadel. Nun führst Du die Nadel von vorne nach hinten über den Reifen und dann durch die Schlaufe, die sich dadurch gebildet hat ( ein einfacher Knoten). Diesen Vorgang wiederholst Du so oft, bis Du ein Mal um den ganzen Reifen herum bist. 3. Etwa 1/2 bis 1 Schlaufenbreite vor dem Anfang machst Du die letzte Schlaufe am Reifen. Dann ziehst Du den Faden mit der Nadel von unten nach oben (oder umgekehrt) durch die erste Schlaufe durch. Das machst Du solange weiter, bis sich das Netz schließt. Halte den Faden während der ganzen Zeit möglichst straff, so kannst Du sicherstellen, dass sich das Netz nicht aus Versehen verknotet (pass aber auf, dass der Faden nicht reißt). Außerdem kannst Du nur so gut erkennen, wo Du die nächste Schlaufe machen musst. Sollte der Faden mal reißen, oder nicht reichen, knotest Du ein neues Stück an und verdeckst den Knoten dann mit einer Perle. 4. Während Du das Netz spannst kannst Du Perlen mit einarbeiten. Du kannst die Perlen entweder lose auffädeln oder genau an einer bestimmten Stelle fixieren, indem Du mit dem Faden eine Schlaufe in die Perle machst, bevor Du zur nächsten Schlaufe im Netz übergehst. Wenn Du willst, kannst Du mit den Perlen ein Muster im Netz bilden. 5. Zum Schluss, wenn das Netz geschlossen ist, muss das Fadenende fest verknotet werden. Du kannst das Netz komplett schließen, und in die Mitte eine Perle setzen, Du kannst aber auch ein Loch in der Mitte lassen, und den Faden in einer Schlaufe festknoten. 6. Jetzt schmückst Du Deinen Traumfänger noch mit Perlen und Federn, die Du mit dem dicken Band an den Reifen hängst. Beispiele von Traumfänger