Arbeitsblatt: Klausur Kalter Krieg

Material-Details

Klausur über den Kalten Krieg mit Quellenanalyse
Geschichte
Neuzeit
12. Schuljahr
4 Seiten

Statistik

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1203
18
07.01.2018

Autor/in

Miriam Marschall
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Collège de Genève Miriam Marschall 4 Hialdf Geschichtsklausur November 2017 Name Thema Der Kalte Krieg Aufgabenstellung: Gründe und Verlauf des Kalten Krieges: Rechtfertigungen und Ideologien der beiden Supermächte. Erklären Sie anhand der Quellen, die verschiedene Momente des Kalten Krieges darstellen, warum es zum Kalten Krieg gekommen ist. Versuchen Sie zu erklären, wie er sich in verschiedenen Regionen der Welt geäussert hat und gehen Sie auf die Gründe für das Ende des Kalten Krieges ein. Strukturieren Sie Ihre Darstellung in eine Einführung, einen Hauptteil, in dem Sie sich auf die Quellen beziehen und einen Abschluss, in dem Sie die Rechtfertigungen der Supermächte mit Ihrer persönlichen Ansicht bewerten Karikatur zum Anfang des Kalten Krieges 1947, England John F. Kennedy: Fernsehansprache 22.10.1962 Guten Abend, meine Mitbürger, unsere Regierung hat wie versprochen die Entwicklung des militärischen Aufbaues auf der Insel Kuba genauestens verfolgt. Der Zweck dieser Stützpunkte kann nichts anderes sein als der, die Möglichkeiten für einen nuklearen Schlag gegen die westliche Hemisphäre zu schaffen. (.) Weder die Vereinigten Staaten von Amerika noch die Weltgemeinschaft der Völker können vorsätzliche Täuschung und offensive Drohungen von Seiten irgendeines Landes dulden, sei dies nun groß oder klein. Wir leben nicht mehr in einer Welt, in der nur das tatsächliche Abfeuern von Waffen eine genügende Herausforderung an die Sicherheit einer Nation und eine maximale Gefahr darstellt. Kernwaffen sind so zerstörerisch und ballistische Raketen sind so schnell, dass irgendeine wesentlich erhöhte Möglichkeit ihrer Anwendung oder irgendein plötzlicher Wechsel in ihrer Verteilung sehr gut als eine eindeutige Bedrohung des Friedens betrachtet werden kann. Unsere eigenen strategischen Raketen wurden nie in das Territorium irgendeines anderen Landes unter einem Mantel der Geheimhaltung und der Täuschung verbracht, und unsere Geschichte im Gegensatz zu der der Sowjetunion seit dem Zweiten Weltkrieg zeigt deutlich, dass wir nicht den Wunsch haben, irgendeine andere Nation zu beherrschen oder zu erobern oder unser System deren Volk aufzuzwingen. (.) Unsere Politik war von Geduld und Zurückhaltung getragen, wie es sich für eine friedliebende und mächtige Nation, die eine weltweite Allianz anführt, gehört. Wir waren entschlossen, uns von unseren Hauptzielen nicht durch Störenfriede und Fanatiker abbringen zu lassen.(.) Wir wollen nicht voreilig und ohne zwingenden Grund das Risiko eines weltweiten Atomkriegs auf uns nehmen, in dem auch die Früchte des Sieges bitter schmecken müssten. Aber wir werden auch vor diesem Risiko nicht zurückschrecken, wenn wir uns ihm stellen müssen. Unser Ziel ist nicht der Sieg der Macht, sondern die Verteidigung des Rechts, nicht der Frieden auf Kosten der Freiheit, sondern Frieden und Freiheit, hier in dieser Hemisphäre und, wie wir hoffen, in der ganzen Welt. Mit Gottes Hilfe wird dieses Ziel erreicht werden. Brief N.S. Chruschtschows an J.F. Kennedy 27. Oktober 1962 Sehr geehrter Herr Präsident, (.) Ich verstehe, daß Ihnen die Sicherheit der Vereinigten Staaten am Herzen liegt, Herr Präsident, denn das ist die erste Pflicht eines Präsidenten Sie waren besorgt über die Tatsache, daß wir Kuba mit Waffen unterstützt haben, um sein Verteidigungspotential zu stärkenl. Unser Ziel war und ist, Kuba zu helfen; und niemand kann den humanitären Charakter unserer Motive in Zweifel ziehen, die sich darauf richten, Kuba in die Lage zu bringen, daß es friedlich leben und sich so entwickeln kann, wie sein Volk es wünscht. Sie sind beunruhigt über Kuba. Sie sagen, das beunruhigt Sie, weil es nur 150 Kilometer vor der Küste der Vereinigten Staaten von Amerika liegt. Aber die Türkei grenzt an unser Land; unsere Wachposten patrouillieren hin und her und können einander sehen. Meinen Sie denn, Sie hätten das Recht, Sicherheit für Ihr Land zu verlangen und den Abzug der Waffen zu fordern, die Sie offensiv nennen, uns aber dasselbe Recht nicht zuzugestehen? Sie haben vernichtende Raketenwaffen, die Sie offensiv nennen, in der Türkei stationiert, buchstäblich in nächster Nähe unseres Landes. Wie läßt sich denn die Anerkennung unserer gleichwertigen militärischen Stärke mit so ungleichen Beziehungen zwischen unseren großen Staaten vereinbaren? Das ist unvereinbar. Ich denke, es wäre möglich, diese Kontroverse schnell zu beenden und die Lage zu normalisieren; dann könnten die Menschen aufatmen, in Anbetracht der Tatsache, daß die Staatsmänner, die die Verantwortung tragen, vernünftig denken, sich ihrer Verantwortung bewußt und fähig sind, komplexe Fragen zu lösen, ohne die Dinge in eine militärische Katastrophe zu treiben. Ich mache daher folgenden Vorschlag: Wir sind bereit, die Waffen, die Sie für offensiv halten, aus Kuba abzuziehen. Wir sind bereit, dies durchzuführen und diese Zusage in den Vereinten Nationen zu geben. Ihre Vertreter werden eine Erklärung des Inhalts abgeben, daß die Vereinigten Staaten ihrerseits in Anbetracht der Besorgnis und des Unbehagens in der Sowjetunion ihre entsprechenden Waffen aus der Türkei abziehen. (.) Hochachtungsvoll N. Chruschtschow 27. Oktober 1962 Durchschrift an Thant, Amtierender Generalsekretär der Vereinten Nationen Karikatur zum Gipfeltreffen Gorbatschow/ Reagan, 1987, Deutschland Korrekturkriterien Einleitung Klarheit der Aussageabsicht Zahl und Vielfältigkeit der historischen Beispiele Bezug auf die Quellen Pertinenz der historischen Einordnung Klarheit der Argumentation Persönliche Meinung und deren Erklärung Verständlichkeit und Richtigkeit der Sprache Insgesamt: 6 8 12 8 12 10 4 XXX 60 Note Kommentar