Arbeitsblatt: Mitspielgeschichte "Tiger und Bär"

Material-Details

Diese Geschichte eignet sich zum erkunden der Orffinstrumente und zur spielerischen Einführung von Begriffen wie laut-leise, schnell-langsam.
Musik
Musizieren
1. Schuljahr
1 Seiten

Statistik

17783
2612
42
30.03.2008

Autor/in

Mahei (Spitzname)
Land: Deutschland
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Tiger und Bär im Zauberwald Eines Tages hörten Tiger und Bär, dass es ganz weit weg, am Ende der Welt ein Wunderland gebe. Dort solle es einen geheimnisvollen Wald geben, einen Zauberwald mit lauter Instrumentenbäumen. Eines Abends saßen sie gemütlich zusammen auf ihrem Sofa und träumten von diesem Zauberwald. „Wie schön muss es dort sein., seufzte der Bär. „Oh ja, lauter Musik. Das wäre schön., träumte der Tiger. Sie beschlossen sie nach einiger Zeit den Zauberwald zu suchen. Nach einigen aufregenden Tagen kamen die beiden in diesen Wald. Überall, wo Tiger und Bär vorbei kamen, wurden sie von den Instrumentenbäumen in ihrer Sprache begrüßt. „Guten Tag!, sagten sie in Ihrer Instrumentensprache. Die beiden hatten ihren Spaß daran durch den Wald zu gehen, mal schneller und mal langamer. Nach einiger Zeit setzten sich die beiden auf eine kleine Wiese mitten im Wald und ruhten sich aus. Die Bäume wurden ganz still. Der Bär wollte sich zurückfallen lassen und berührte zufällig einen Baum. Dieser begann sofort wieder zu spielen. Der Bär schaute erschrocken. Aber Tiger hüpfte aufgeregt und begann nach und nach alle Bäume zu berühren. Bald musizierte so der ganze Wald. Nach einiger Zeit kam Tiger auf die Idee die Bäume wieder zu berühren. Da verstummte ein Baum nach dem anderen bis es wieder ganz still im Wald war. Da es so schön in dem Wald war, beschlossen die beiden dort zu übernachten. Was sie jedoch nicht wussten, dass dieser Wald einem Zauberer gehörte. So waren sie erstaunt als bei Sonnenuntergang plötzlich Musik erklang. Er stand in seinem Gewand mitten im Wald mit seinem Zauberinstrument. Immer wenn er spielte, spielten alle Bäume zart mit. Hörte er auf, so beendeten auch die Bäume ihr Spiel. An einigen Tagen lies er die Bäume auch nach einem Zauberzeichen spielen. Hob er seine Arme in die Höhe, so wurde die Musik immer lauter. Senkte er die Arme wieder, so spielten die Bäume ganz leise auf ihren Instrumenten. Bär und Tiger beobachteten den Zauberer begeistert. Um Mitternacht jedoch kamen sie aus dem Staunen nicht heraus. Die Bäume verließen plötzlich ihre Plätze und wandelten auf ihren Wurzelbeinen umher. Sobald sie einem Freund begegneten, unterhielten sie sich mit ihm in ihrer Instrumentensprache. Um ein Uhr, als die Glocke läutete, war der Spuk vorbei! Tiger und Bär waren sich sicher: So etwas Schönes hatten sie noch nie erlebt!