Arbeitsblatt: Arbbeitsblatt Alltagschemie

Material-Details

Zwei einfache Experimente für den Einstieg in die Chemie
Chemie
Anderes Thema
7. Schuljahr
3 Seiten

Statistik

178282
203
5
19.01.2018

Autor/in

Romy Schleiss
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Chemie Einführung Chemielabor AB Alltagschemie Experimente Chemie steckt überall im Alltag: egal, ob wir ein Frühstücksei kochen, uns die Haare färben, putzen oder backen. Mit den folgenden Experimenten wollen wir dir zwei Beispiele für Chemie im Alltag zeigen. Experiment 1 – Oberflächenspannung von Wasser Die Wasserteilchen halten, wie alle Flüssigkeiten, zusammen. Es wirken sogenannte Anziehungskräfte (Kohäsion). Am besten kann man es sich so vorstellen, dass sich einzelne Wasserteilchen immer wieder an einander festhalten. Wasserteilchen ziehen sich also gegenseitig an. Das passiert in alle Richtungen: nach oben, nach unten sowie nach links und nach rechts. Die Wasserteilchen an der Wasseroberfläche können sich allerdings nicht nach oben orientieren. Da gibt es nur Luft! Umso intensiver halten sie sich an benachbarten Wasserteilchen und Wasserteilchen unter ihnen fest. Das ist eine besondere Kraft von oben, die dazu führt, dass sich die Oberfläche des Wassers soweit wie möglich verkleinert und irgendwie auch spannt. Diese Spannung nennt man Oberflächenspannung. Sie macht es möglich das leichte Gegenstände und Tiere auf dem Wasser laufen können. Versuchsablauf Wir wollen jetzt versuchen die Oberflächenspannung zu nutzen um eine Büroklammer schwimmen zu lassen. Fülle ein Becherglas mit Wasser und versuche vorsichtig eine Büroklammer auf die Oberfläche zu legen. Die Büroklammer muss dabei ganz vorsichtig und flach auf die Oberfläche gelegt werden. Hinweis: Es ist nicht einfach, du wirst wahrscheinlich mehrere Versuche benötigen. Wenn die Büroklammer schwimmt, dann kannst du einen Tropfen Seife in das Wasser geben. Notiere deine Beobachtungen: Wie kannst du deine Beobachtungen erklären: Chemie Einführung Chemielabor AB Experiment 2 – Mischbarkeit von Öl und Wasser Vielleicht kennst du den Vorgang von der Salatsauce: Auch wenn du Öl und Essig (eine wässrige Flüssigkeit) noch so gut durchmischst, haben sich die beiden Flüssigkeiten nach einer gewissen Zeit wieder getrennt. Das Öl schwimmt dabei auf dem Wasser auf. Der Grund dafür liegt im chemischen Aufbau der beiden Stoffe. Wasser besteht aus einem negativ geladenen SauerstoffAtom und zwei positiv geladenen WasserstoffAtomen. Aufgrund deren Anordnung ist eine Seite des Wasserteilchens negativ geladen und die andere Seite positiv. ÖL Wasser Die Chemie nennt diese unregelmässige Verteilung der Ladung „polar – und sie ist der Grund dafür, dass die Wasserteilchen unter sich bleiben. Denn die negativ geladene Sauerstoffseite zieht die positiv geladene WasserstoffSeite eines anderen WasserMoleküls an. So verbinden sich alle Wassermoleküle zu Wasser. Bei Fettmolekülen hingegen ist die Ladung „unpolar, also regelmässig über das gesamte Molekül verteilt. Die Fettmoleküle können sich nicht mit dem Wasser mischen, weil sie weder positiv noch negativ geladene Seiten aufweisen: Das Fett wird sozusagen vom Wasser ausgeschlossen. Weil Öl zudem noch leichter und weniger dicht ist, schwimmt es auf dem Wasser. Versuchsablauf Nimm zwei Reagenzgläser und fülle in beide Gläser 4 cm Wasser. Danach fülle in beide Reagenzgläser 1 cm Öl. Stelle beide Gläser in das Reagenzglasgestell. Notiere deine Beobachtungen: Gebe in das linke Reagenzglas einen Spritzer Seife dazu und schaue, was mit der Seife passiert. Notiere deine Beobachtungen: Chemie Einführung Chemielabor AB Jetzt werdet ihr durch Schütteln das Öl und das Wasser vermischen. Wichtig ist, dass die beiden Reagenzgläser gleichzeitig geschüttelt werden. Jeder von euch nimmt sich also ein Reagenzglas, hält man mit der flachen Hand die Öffnung des Reagenzglases zu und schüttelt dann gleichzeitig und gleichlange, bis sich das Öl und das Wasser vermischt haben. Danach stellt ihr die Reagenzgläser wieder zurück in das Reagenzglasgestell. Notiere deine Beobachtungen: Wie kannst du deine Beobachtungen erklären: