Arbeitsblatt: Genetik

Material-Details

Werkstatt
Biologie
Genetik
3. Schuljahr
1 Seiten

Statistik

180017
375
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21.03.2018

Autor/in

Johanna Bisegger
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Werkstatt Genetik Posten 1 Zellen – Bausteine der Lebewesen Arbeiten mit dem Lichtmikroskop Lerne einige allgemeine Regeln für das Arbeiten mit dem Mikroskop kennen und übe die notwendigen Handgriffe. Regeln 1. Stelle das Mikroskop so auf den Tisch, dass es möglich ist, im Sitzen bequem in das Okular zu sehen. Mikroskopiere grundsätzlich im Sitzen, weil man dabei besser und genauer beobachten kann als im Stehen. 2. Beginne jede mikroskopische Untersuchung mit einem schwach vergrössernden Objektiv (4x oder 10x). Stecke das 10x vergrössernde Okular oben in den Tubus. 3. Lege das Präparat auf dem Objekttisch, und zwar so, dass sich das Untersuchungsobjekt gerade über der runden Öffnung befindet. Nun wird der Objekttisch mit dem Grobtrieb eingestellt. Er wird so weit nach oben gedreht, bis der Abstand zwischen Objektiv und Präparat etwa 1 mm beträgt. Blicke dabei nicht in das Okular, sondern beobachte von der Seite her und achte darauf, dass das Objektiv das Präparat nicht berührt. Dies darf unter keinen Umständen geschehen, weil das Präparat zerstört und die Linse des Objektivs zerkratzt werden kann. 4. Blicke nun in das Okular und drehe gleichzeitig den Objekttisch langsam nach oben. Beobachte dabei sorgfältig das Gesichtsfeld im Mikroskop. Bei einer bestimmten Stellung des Objekttisches wird das Bild des Objektes auftauchen. Zunächst ist es noch unscharf. Beim vorsichtigen Weiterdrehen wird es allmählich immer schärfer, dann jedoch wieder unscharf und schliesslich verschwindet es wieder. Drehe den Objekttisch jetzt langsam nach oben (bzw. nach unten). Das Bild wird wieder auftauchen. Es ist also nur bei einer ganz bestimmten Entfernung des Objektivs vom Präparat vollständig scharf zu sehen. Diese Entfernung ist für jedes Objektiv verschieden. Sie heisst Arbeitsabstand und ist umso geringer, je stärker ein Objektiv vergrössert. 5. Mit dem schwach vergrössernden Objektiv gewinnt man einen Überblick über das Präparat. Stärker vergrössernde Objektive werden erst dann benutzt, wenn eine Stelle des Präparates genauer untersucht werden soll. 6. Besitzt das Mikroskop einen Objektivrevolver, so braucht er für die nächste Vergrösserung nur bis zum Einrasten gedreht zu werden. Man sieht nach dem Umschalten eventuell ein unscharfes Bild des Objektes. Zur Scharfeinstellung wird nur noch der Feintrieb verwendet. 7. Mit der Blende unter dem Objekttisch kann die Helligkeit des mikroskopischen Bildes an die Lichtempfindlichkeit der Augen angepasst werden.