Arbeitsblatt: Die erstmalige Landung eines Sateliten (Rosetta) auf einen Kometen

Material-Details

Beschreibung der erstmaligen Landung auf einen Kometen mit schönen Farbfotos
Physik
Astronomie
6. Schuljahr
2 Seiten

Statistik

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02.05.2018

Autor/in

heinrich spartech
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Erstmalige Landung auf einen Kometen Im Jahr 1969 entdeckte zwei ukrainische Astronomen einen Kometen (Asteroid), der nach ihnen als „Tschurjumow-Gerasimenko-Komet benannt wurde. Schon damals entstand die Idee ein wissenschaftliches Labor auf den Kometen zu schicken. Doch die Ausführung dieser Idee, war ein sehr langer Prozess. 25 Jahre später, am 12. November 2015, gelang es der Weltraumsonde Rosetta ein Forschungslabor (‚Philae‘) auf den Kometen auszusetzen. Dies war ein ganz besonderes Ereignis der Geschichte der Weltraumfahrt! Man hat schon früher versucht auf einen Kometen zu landen. Doch erst jetzt gelang es erstmals einen Kometen einzuholen. Zehneinhalb Jahre flog Rosetta durchs All, eine mehr als 6,4 Milliarden Kilometer lange Reise. Zwar ist der Komet nur 510 Millionen Kilometer von der Erde entfernt, doch der Weg der Raumsonde verläuft nicht geradeaus. Um Schwung auf ihrer Reise aufzunehmen, passierte die Rosetta-Sonde im vergangenen Jahrzehnt dreimal die Erde und einmal den Mars. Der Komet ist ein gebirgiger Brocken aus Eis, Gas und Staub mit Spalten und Abhängen. Die Landung des 100 Kilogramm schweren Labors war daher alles andere als einfach. Es hätte leicht umfallen können oder im Boden versinken können. Das Labor ist etwas so gross wie eine Waschmaschine und enthält Messinstrumente und Kameras, die das Gestein des Kometen untersuchen sollen. 1 2 1. Eine ArianeVRakete bringt die Raumsonde Rosetta am 2. März 2004 ins All. 2. Die Abkoppelung des Labors ‚Philae‘ von Rosetta am 11. November 2014. Rosetta ist die teuerste Europäischen Raumfahrt Mission in der Geschichte der 17 Nationen haben sich an dem Gesamtprojekt der Europäischen Raumfahrtagentur (ESA) beteiligt. Das hat seinen Preis: Die Kosten belaufen sich mittlerweile auf mehr als eine Milliarde Euro.