Arbeitsblatt: Wellness im antiken Rom - die Thermen

Material-Details

Zusammenfassung zum sachkundlichen Hintergrund einzelner Lektionstexte
Antike Sprachen
Anderes Thema
klassenübergreifend
1 Seiten

Statistik

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06.04.2008

Autor/in

Benjamin Suess


Land: Deutschland
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Latein Klasse 6a/b 2008 Wellness im alten Rom Die Räume der römischen Thermen Betrachtet man die römische Thermaltechnik genauer, kann man, abseits von den Umkleideund Eingangsräumen und Kleiderspinden, ein immer gleiches System von Räumen entdecken, die den zentralen Badetrakt bilden: • das Caldarium (Heißbad, ca. 33 42C) • das Tepidarium ((Lau)warmbad, ca. 23C) • das Frigidarium (Kaltbad ohne Heizung) • und letztendlich die Palaestra (Sportplatz). Das römische Wellness-Programm Der gewohnte Baderhythmus • Nach Zahlen des Eintrittspreises, der für Frauen bei einheitlich As und für Männer bei einheitlich As lag, betrat man den Eingangsraum und begab sich von da aus ins Apodyterium, den Umkleideraum, wo es Bänke und Ablagefächer gab. • Nun begann der mehrstündige Aufenthalt in den Thermen mit dem sportlichen Teil: Sport und Spiel fanden in der Palaestra statt, einer etwa 20 mal 50 Meter großen, teilweise überdachten Fläche. • Nach den Leibesübungen betrat der Thermenbesucher nun das Sudatorium, den Schwitzraum, • worauf er in das Caldarium, einen sehr heißen und feuchten Raum wechselte. Der Boden des Caldariums war so heiß, dass man dicke Holzsandalen anziehen musste. • Danach ging man ins Tepidarium, das mit dem Sudatorium vergleichbar ist, jedoch eine geringere Wärme aufbieten sollte und konnte, da es als Abschwitzraum diente und mit der Restwärme des Caldariums gespeist wurde. Nach dem Aufenthalt hier hatte der Körper jedoch oft noch nicht aufgehört zu schwitzen. • Schließlich folgte der reinliche Römer dem Rundgang ins Frigidarium, wo sich entweder ein Kaltwasserbecken befand oder wo dieses als Durchgang zur Piscina (Natatio), einem Kaltwasserbecken im Freien, diente. • Zum römischen Wellness-Programm in den Thermen gehörten zudem meist eine Massage, eine Friseur- oder Arztbehandlung, entspannendes Lesen in der Bibliothek, Vorträge und ein Besuch der Taberne.