Arbeitsblatt: 5 Wochen Grobplanung Fische Paul Klee

Material-Details

BG
Bildnerisches Gestalten
Farbe
4. Schuljahr
3 Seiten

Statistik

182132
410
7
08.07.2018

Autor/in

Géraldine Schlup
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Grobplanung BG Woche Themen Woche 1 23.1.18. Thema: Stimmung in Bild/Farbmischu ng bringen. Dienstag 13:45 – 15:20 Thema Fische von Paul Klee: Einleitung: Geschichte von Swimmy. Heft fische Paul Klee S. 23 Mittelstufe: Die Lehrperson verteilt auf einem Tisch Fotokopien von Fischen aus Bilderbüchern, Comicbüchern und Fachzeitschriften; Bilder betrachten. Was kommt euch in den Sinn? Inwiefern unterscheiden sich die Fische voneinander? Sortiert die Fische nach Grösse oder Farbe. Zählt deren typische Merkmale auf. Welche gefallen euch besser? Weshalb?Beispiele von Paul Klees Fische werden gezeigt. Vielleicht kennt jemand Paul Klee oder war schon im Museum à Vorwissen aktivieren Farbe mischen. Wir beginnen mit einem Hintergrund. Der Hintergrund/ Wasser (wo Fische dann drin schwimmen) soll zu einer vorgegebenen Beschreibung passen: z.B. Angsteinflössend, fröhliche Stimmung, Verloren in der Tiefe etc. Beispiele werden auf Visualizer gezeigt. Mit Wasserfarben Zum Schluss: Endprodukt, welches nach nächster Einheit entstehen könnte wird gezeigt. Techniken: Schwamm, Bürste, Kamm, Pinsel Punkte zur Bewertung, was sicher enthalten sein sollte, wird kommuniziert. Z.B. wie viele Fische müsse auf dem Blatt sein, der Hintergrund muss deckend sein. 1 Wahrnehmung und Kommunikation. Wahrnehmung und Reflexion: 1. Die Schülerinnen und Schüler können bildhaft anschauliche Vorstellungen aufbauen, weiterentwickeln und darüber diskutieren. 2. Die Schülerinnen und Schüler können Bilder wahrnehmen, beobachten und darüber reflektieren. Woche 2 30.1.18. Beispiele auf Visualizer. Fische werden gezeichnet (rezeptive Erarbeitungsphase zu den Formen und Teilen der Fische), Farben und Muster werden hinzugefügt, Fische werden ausgeschnitten. Kleine grosse, jegliche Arten von Fischen können auf den Hintergrund gemalt werden. Reflexion über die versch. Formen, Farben, Techniken. SuS erklären in ihren Worten. Woche 3 6.2.18. 2 Prozesse und Produkte. Bildnerischer Prozess: 1. Die Schülerinnen und Schüler können eigenständige Bildideen zu unterschiedlichen Situationen und Themen alleine oder in Gruppen entwickeln. Bildnerische Grundelemente: 1. Die Schülerinnen und Schüler können die Wirkung bildnerischer Grundelemente untersuchen und für ihre Bildidee nutzen. Arbeitsprozess der SuS wird ausgelegt und Beschreibungen der SuS werden hinzugefügt. Fertigstellung der Bilder. (schnelle SuS können weiteres Tier in dieser Technik erstellen.) Woche 4 20.2.18. Woche 5 26.2.18. Aus Lehrmittel Süssholz NMG S. 56. Zum Thema Kleidung 1 Wahrnehmung und Kommunikation. Wahrnehmung und Reflexion: 1. Die Schülerinnen und Schüler können bildhaft anschauliche Vorstellungen aufbauen, weiterentwickeln und darüber diskutieren. 2. Die Schülerinnen und Schüler können Bilder wahrnehmen, beobachten und darüber reflektieren. Alltagskonsum Plakat: Versch. Gruppen werden gebildet. Jede Gruppe hat ein Thema zu den Vorgegangenen NMG Themen der letzten Wochen. Auf dem Plakat wird dieses Thema wiedergegeben. Materialien werden recyclet. Ende Lektion stellen die Gruppen ihre Idee der Umsetzung des Themas vor. 2 Prozesse und Produkte. bildnerischer Prozess: 2. Die Schülerinnen und Schüler können eigenständig bildnerische Prozesse alleine oder in Gruppen realisieren und ihre Bildsprache erweitern. Bildnerische Grundelemente: 1. Die Schülerinnen und Schüler können die Wirkung bildnerischer Grundelemente untersuchen und für ihre Bildidee nutzen. Geschichte von Swimmy Irgendwo in einer Ecke des Meeres lebte einmal ein Schwarm kleiner, glücklicher Fische. Sie waren alle rot. Nur einer von ihnen war schwarz. Schwarz wie die Schale der Miesmuschel. Aber nicht nur in der Farbe unterschied er sich von seinen Brüdern und Schwestern: er schwamm auch schneller. Sein Name war Swimmy. Eines schlimmen Tages kam ein Thunfisch in diese Ecke des Meeres gebraust, ein schneller, grimmiger, überaus hungriger Bursche. Der verschlag alle kleinen roten Fische mit einem einzigen Maulaufreißen. Nur ein Fisch entkam ihm. Das war Swimmy. Erschrocken, traurig und einsam wedelte der kleine Swimmy hinaus ins große, große Meer. Nun ist das Meer aber voller wunderbarer Geschöpfe, die Swimmy in seiner heimatlichen Meeresecke nie gesehen hatte. Als der große Ozean ihm Wunder um Wunder vorführte, wurde er bald wieder so munter wie ein Fisch im Wasser (Und ein Fisch im Wasser war er ja, wenn auch nur ein kleiner). Zuerst sah Swimmy die Meduse, die Qualle. Er fand sie wunderbar. Sie sah aus, als wäre sie aus Glas, und sie schillerte in allen Farben des Regenbogens. Dann sah Swimmy eine Art lebenden Schaufelbagger. Das war der Hummer: Gleich darauf schwammen sehr seltsame Fische an ihm vorbei, leise und gleich mäßig, als ob sie von unsichtbaren Fäden gezogen würden. Dem kleinen munteren Swimmy waren sie ein bisschen unheimlich. Bald aber war Swimmy wieder heiter. Er durchschwamm einen prächtigen Märchenwald. Einen Wald aus Meeresalgen, die auf bonbonbunten Felsen wuchsen. Swimmy kam aus dem Staunen nicht heraus. Jetzt begegnete er nämlich einem Aal, der ihm unendlich lang erschien. Als Swimmy endlich wild wedelnd am Kopf des Aals angekommen war, konnte er sich schon nicht mehr an die Schwanzspitze erinnern. Ein Wunder schloss sich ans andere an. Das nächste waren Seeanemonen. Sie schwangen in der Strömung sanft hin und her, wie rose Palmen, vom Wind bewegt. Dann jedoch glaubte Swimmy seinen Augen nicht zu trauen: er sah einen Schwarm kleiner, roter Fische. Hätte er nicht gewusst, dass sein eigener Schwarm verschlungen und verschwunden war, er hätte die Fische für seine Schwestern und Brüder gehalten. „Kommt mit ins große Meer, rief er ihnen munter zu. „Ich will euch viele Wunder zeigen! „Geht nicht, antworteten die kleinen roten Fische ängstlich. „Dort würden uns die großen Fische fressen! Wir müssen uns im sicheren Felsenschatten aufhalten. Die Antwort der kleinen roten Fische machte Swimmy nachdenklich. Er fand es traurig, dass der Schwarm sich nicht ins offene Meer trauen durfte. „Da muss man sich etwas ausdenken! dachte er. Und er dachte nach. Er überlegte und überlegte. Und endlich hatte er einen Einfall. „Ich habs! rief er fröhlich. „Lasst uns etwas ausprobieren. Da Swimmy den kleinen roten Fischen gefiel, befolgten sie seine Anweisungen. Sie bildeten einen Schwarm in einer ganz bestimmten Form. Jedes Fischchen bekam darin seinen Platz zugewiesen. Als der Schwarm diese bestimmte Form angenommen hatte, da war aus vielen kleinen roten Fischen ein großer Fisch geworden, ein Fisch aus Fischen, ein Riesenfisch. Es fehlte dem fisch nur das Auge. Also sagte Swimmy: „Ich spiele das Auge!. Dann Schwamm er als kleine schwarzes Auge im Schwarm mit. Jetzt traute der Schwarm sich endlich hinaus ins offene Meer, hinaus in die große Welt der Wunder. Niemand wagte mehr sie zu belästigen. Im Gegenteil: selbst die größten Fische nahmen vor dem Schwarm Reißaus. Und so schwimmen viele kleine rote Fische, und Swimmy fühlte sich in seiner rolle als wachsames Auge sehr, sehr wohl.