Arbeitsblatt: Draht/ Gipsfigur

Material-Details

Es wird eine Drahtfigur erstellt, welche vollständig oder teilweise mit Gipsbandagen eingekleidet wird.
Werken / Handarbeit
Anderes Thema
klassenübergreifend
4 Seiten

Statistik

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25.07.2018

Autor/in

ananelein (Spitzname)
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Gipsfigur Caroline Murer, Ariane Mouttet Lektionsplanung Im Vordergrund steht das figürliche Modellieren aus Draht und Gips. Dabei kann die Figur fächerübergreifend erstellt werden. • Traumberuf • Freizeitbeschäftigung • Je nach NMG-Thema (Ritter, ) Die Lektionsplanung ist für die Darstellung der eigenen Freizeitbeschäftigung ausgerichtet. Zeit Kompetenzen, Lernziel, Unterrichtsverlauf 1. Lektion 2. Lektion Einstieg: Jedes Kind stellt kurz die eigene Lieblingsfreizeitbeschäftigung vor. Dabei erzählen sie, wie sie zu diesem Hobby gekommen sind und was sie besonders daran mögen. Material, Organisation Stuhlkreis Vorstellen eines möglichen Endprodukts (Ballerina) und darlegen der Bewertungskriterien. Dafür wird der Klasse das Kriterienraster, welches am Ende des Herstellungsprozesses von Lehrperson und Schüler/in ausgefüllt wird, aufgezeigt. Murmelgruppe? à über Ideen für eine Umsetzung Aufbau Kompetenzen: Die Lernenden experimentieren selbst, was sie mit Draht alles machen können. Dabei können sie bspw. eine selbst gewählte Form modellieren. Besprechung: Was haben sie geformt? Wie haben sie die einzelnen Elemente geformt? Haben einige Kinder Tricks herausgefunden? Die Lehrperson zeigt vor, wie die einzelnen Elemente geformt werden. Diese Kompetenzen sind wichtig, um eine menschliche Figur während der Freizeitbeschäftigung zu formen. Alle Lernenden stellen folgendes her: • Formen vom dreidimensionalen Figuren (Kopf, Fussball, .) • Biegen (eckig rund) • Draht umwickeln, Spirale (Beine, Arme, ) • Verbindung von mehreren Drahtelementen Die LP zeichnet die zu formenden Elemente an die Wandtafel. Diese Figuren werden anschliessen eingegipst. Bei grossen leeren Flächen, muss mit Klebeband gearbeitet werden, damit die Gipsbandagen nicht durchfallen. Allenfalls können grössere Hohlräume auch mit Zeitung ausgekleidet werden. Pädagogische Hochschule PHSG Blumendraht Klebeband Zangen Gipsbandagen Gipsfigur 3. Lektion 4. Lektion 5. Lektion Caroline Murer, Ariane Mouttet Anwendung Transfer Ideensammlung in Skizzen: Die Lernenden stellen diverse Skizzen her, in welchen verschiedene Positionen, Figuren, etc. dargestellt werden. Diese Skizzen müssen noch nicht genau sein, sondern dienen als Ideensammlung. Anfertigung der Endskizze der Drahtfigur: Die Drahtfigur wird in der richtigen Position abgebildet. Zudem wird festgehalten, wie die einzelnen Körperteile geformt werden (z.B. Beine Draht spiralförmig umwickelt) und an welcher Stelle mit Klebeband oder allenfalls Zeitung gearbeitet werden muss (bspw. Kopf). Diese Skizze wird genau gemalt. 6. Lektion Beginn der Umsetzung. Anfertigung der Skizze mit der Farbgebung der gegipsten Figur. Eventuell zusätzliches Dekomaterial (Knöpfe, Schnur, Pailletten, ) vermerken. Dabei wird auch festgehalten, welche Drahtteile eingegipst werden und welche als Draht belassen werden. Anfertigung einer Materialliste. Beginn mit dem Eingipsen der Drahtfigur. Zangen Klebeband Blumendraht Gipsbandagen Wasserschalen Eimer für das Abwaschen Wichtig: Gips darf nicht in den Abfluss!! Also separate Eimer bereitstellen für die Entsorgung von Resten bzw. für das Putzen der Arbeitsflächen. Wer fertig gegipst hat und die Figur trocknen lassen muss, kann sich bereits um die Halterung kümmern. Optimal wird ein Restholzstück dafür verwendet. Dieses kann in die gewünschte Form gebracht und geschliffen werden. 7. Lektion Anwendung Transfer: Bemalung und Gestaltung der Gipsfigur: • Genug Trocknungszeit der Figur einberechnen • Keine Sprayfarben, sondern Acryl oder Gouache-Farben verwenden Sprays verstopfen die Poren und sind nicht ökologisch! Die Lernenden befestigen am inneren der Drahtfigur einen dicken Draht (z.B. von altem Kleiderbügel) damit man diesen anschliessend dem vorbereiteten Holzstück oder Styropor (wahrscheinlich zu leicht) befestigen kann. Präsentation /Evaluation Die Figuren werden in eine schöne Umgebungssituation eingebettet und ausgestellt (entweder im Schulzimmer oder Schulhaus). Jedes Kind gibt dem Werk einen Namen (Ballerina: Schwanensee oder die schöne Ballerina, ) und stellt eine Karte davor. Pädagogische Hochschule PHSG Acryl-/Gouache-Farben Farbteller/-paletten Pinsel Schwämme Je nach Materialliste Dekomaterial Dicker Draht Holzstücke /Styropor Evtl. Bohrmaschine Kleber Gipsfigur Caroline Murer, Ariane Mouttet Wie in einer Vernissage betrachten die Lernenden die verschiedenen Werke. Zu jedem Werk wird kurz erläutert, wie es zum Titel gekommen ist und weshalb diese Sujets gewählt wurden. Zu Beginn der Unterrichtseinheit wurde ein Kriterienraster aufgezeigt. Diesen erhalten die Lernenden und füllen diesen als Selbsteinschätzung aus. Dasselbe Raster füllt die Lehrperson aus. Bei grossen Unstimmigkeiten kann ein Gespräch zwischen dem Kind und der Lehrperson stattfinden. Kriterienraster Reflexion Besonders gut an dieser gestalterischen Aufgabe gefällt uns die Adaption auf verschiedene fachübergreifende Themen. Beispielsweise kann parallel zum NMG-Thema Ritter jedes Kind eine Ritterfigur gestalten. Hier bietet die Aufgabe viele verschiedene Möglichkeiten. Die Kinder können selbst differenzieren, da sie nach ihrem Können den Detailierungsgrad selbst bestimmen. Frau Murer bevorzugte es, das Lieblingstier zu modellieren während Frau Mouttet ihre Leidenschaft als Figur umsetzte. Ausserdem werden verschiedenen Verfahren und Materialien des technischen Gestaltens damit abgedeckt, wie bspw. das Gipsen und den Draht. Zudem wird die Forme gegeben sowie mit Farben gespielt. Die Aufgabenstellung bieten ebenfalls eine Vereinfachung für jüngere Klassen. Dort kann anstatt von dreidimensionalen Figuren mit zweidimensionalen Motiven gearbeitet werden. Dies war Frau Mouttet ein Anliegen, weil sie auch eine 3. Klasse unterrichtet. Abschliessend kann gesagt werden, dass die Umsetzung Frau Murer sowie Frau Mouttet grosse Freude bereitet hat und deshalb gerne mit Kinder umgesetzt wird. Pädagogische Hochschule PHSG Gipsfigur Caroline Murer, Ariane Mouttet Beurteilungsraster Name: Name der Gipsfigur: Bereich Kriterien Punkte 2 1 Produkt Kriterien je nach Schwerpunkt zu: Gestaltungselemente, Verfahren, Material Die Figur ist optisch stimmig (Proportionen und 3D-Wirkung). Die Figur ist stabil. Die Bemalung und Dekoration mit zusätzlichen Materialien wurde sorgfältig gemacht. Die Figur wiederspiegelt den genannten Auftrag (z.B. ein Hobby). Die Figur hat ein erkennbares Erscheinungsbild (entsprechend der Skizze). Prozess Kriterien je nach Schwerpunkt zu: Prozessphasen (Recherche, Experimentierphase, Entwicklung, Umsetzung, Arbeitsweise etc.) Die Skizze ist vorhanden und enthält die nötigen Elemente und Hinweise auf die Umsetzung. Die Figur wurde anhand der Skizze umgesetzt respektive eine abweichende Umsetzung wurde begründet. Die Figur wurde sorgfältig hergestellt und mit den Materialien wurde nicht verschwenderisch umgegangen. Maximale Punktzahl: erforderliche Mindestpunktzahl: Pädagogische Hochschule PHSG Erreichte Punktzahl: 0