Arbeitsblatt: Buddhismus - Verbreitung, Mönchtum, Bestattung

Material-Details

Ergänzend zu Blickpunkt 3
Lebenskunde
Feste / Traditionen
8. Schuljahr
3 Seiten

Statistik

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461
2
08.08.2018

Autor/in

Anina Katharina Rüdisüli
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Bestattung im Buddhismus Vergleich Buddhismus Christentum Der Buddhismus hat seinen Ursprung in Asien und wird nicht überall gleich praktiziert. Auch buddhistische Bestattungsrituale sind sehr vielfältig und von Land zu Land unterschiedlich. Welche unterschiedlichen Bestattungsmöglichkeiten gibt es in Europa? Der menschliche Körper bedeutet den Buddhisten nicht so viel, er ist nur eine Art Werkzeug. Im Moment des Todes trennt sich das Bewusstsein vom alten Körper und bindet sich an einen neuen. Einfach gesagt, ist Sterben für einen Buddhisten fast wie Kleider wechseln. Was denken wir/du über die Wiedergeburt? Wenn ein Buddhist stirbt, soll der Tote drei Tage lang in Ruhe gelassen und nicht angefasst werden. Nach dieser Zeit wird sein Leichnam verbrannt. Traditionell sammelt man die Knochen aus dem Aschehaufen und bestattet sie in turmartigen, mehrgeschossigen Gebäuden, den Pagoden. Die restliche Asche wird in der Erde vergraben. Weil der Pagodenbau sehr aufwändig ist und viel Platz braucht, werden die Toten heutzutage vorwiegend im Krematorium eingeschert. Die Asche wird anschliessend dem Fluss übergeben. Wie sehen bei uns Gräber aus? Welche verschiedenen Arten von Gräbern gibt es? Diese Rituale zum Gedenken an den Toten erfolgen nach ganz genauen Regeln. Die Angehörigen beten und spenden Almosen (Geld), die Mönche halten Predigten und lesen aus den Reden des Buddha vor. Dadurch will man gute Taten auf den Verstorbenen übertragen und seine Wiedergeburt positiv beeinflussen. Jährlich werden Gedenkfeiern für die Toten abgehalten. Wie läuft im Christentum eine Beerdigung ab? Verbreitung Buddhismus Der Buddhismus kommt hauptsächlich in asiatischen Ländern vor. Male auf der AsienKarte mit Hilfe des Schulatlas folgende Länder aus: China, Japan, Bhutan, Kambodscha, Laos, Mongolei, Sri Lanka, Südkorea, Taiwan, Thailand und Vietnam. Versuche mit Hilfe des Schulatlas Internetrecherche herauszufinden, welche anderen Religionen in Asien vertreten sind. Zeichne sie mit einer weiteren Farbe auf der Karte ein. Mönche Mönche werden können alle buddhistischen Männer über 20, vorausgesetzt die Familie ist einverstanden und er ist nicht kriminell. Nach einer Zeit als Novize (Mönch auf Probe) im Kloster, wird er als Mönch aufgenommen. Auch Kinder können Novizen werden. So ist es gerade kinderreichen Familien möglich, ihren Kindern eine Schulbildung zukommen zu lassen. Der Austritt aus dem Kloster kann jederzeit erfolgen. Im Buddhismus gab es von Anfang an Mönche. Noch heute befolgen sie fast die gleichen Regeln wie vor fast 2500 Jahren. Das sind neben den 227 Geboten 10 Sittenregeln, die folgendermaßen lauten: 1. kein lebendes Wesen töten 2. nicht stehlen 3. keine Sexualität 4. nicht lügen 5. keine berauschenden Mittel zu sich nehmen 6. nach Mittag nichts essen 7. sich fernhalten von Tanz, Gesang, Musik und Schaustellungen 8. Vermeidung von Blumenschmuck 9. Vermeidung von hohen, üppigen Betten 10. Abstehen von Annehmen von Gold und Silber Daneben gibt es genaue Regeln, wie sich der Mönch zu kleiden hat, bzw. wie sein Haar geschnitten sein muss. Auftrag 1: Schaut euch die 10 Sittenregeln genau an und diskutiert folgende Fragen. Welche Regeln kommen euch bekannt vor? Woher kennst ihr sie? Welche drei Regeln findet ihr die wichtigsten? Weshalb? Welche drei Regeln findet ihr unwichtig? Weshalb? Schau dir die Bilder der Mönche an. Wie denkst du, lauten die Regeln für die Kleidung und die Frisur der Mönche?