Arbeitsblatt: Pop Art

Material-Details

Dossier zu Andy Warhol und Pop Art
Bildnerisches Gestalten
Gemischte Themen
6. Schuljahr
5 Seiten

Statistik

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438
28
19.09.2018

Autor/in

Nadine Duss
Land: Schweiz
Registriert vor 2006

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Textauszüge aus dem Inhalt:

Pop Art Andy Warhol Name: ANDY WARHOL – Kultfigur der Pop-Generation ANDY WARHOL, eigentlich ANDREW WARHOLA, wurde am 6. August 1928 als Sohn von Einwanderern aus dem Gebiet der heutigen Ostslowakei in Pittsburgh geboren. Nach einer Ausbildung als Schaufensterdekorateur und einem Grafikdesignstudium am Carnegie Institute of Technology in Pittsburgh ging er 1949 nach New York. Dort arbeitete er zunächst erfolgreich als Werbegrafiker und Illustrator, bevor er in den 1960er-Jahren als führender Vertreter der amerikanischen Pop-Art hervortrat. Für seine Bilder übernahm er Motive aus der Alltagswelt, aus der Werbung oder Fotografien aus Massenmedien und reproduzierte sie in Variationen. Seit 1962 erarbeitete er die meisten Bilder gemeinsam mit seinen Mitarbeitern in seiner „Factory genannten kollektiven Arbeits- und Wohnstätte, die innerhalb New Yorks mehrmals den Standort wechselte. Ab 1963 produzierte WARHOL auch Filme. Konsequenter als alle anderen erhob ANDY WARHOL die Pop-Art zu seinem Lebensstil und wurde mit seinen Werken zum Inbegriff einer kommerziellen Kunst. Er erkannte früh die Mechanismen einer Gesellschaft, in der Stars an die Stelle von Heiligen treten. Ihr Leben wird zur Legende, sie erscheinen in unüberschaubarer Zahl auf Plakaten, in Zeitungen und Zeitschriften oder in der UBahn. ELVIS PRESLEY, LIZ TAYLOR oder MARILYN MONROE sind solche Gestalten, die WARHOL wiederholt auch in seine Kunst übernimmt. Wie kaum ein anderer Künstler inszenierte er sich auch selbst konsequent in der Öffentlichkeit als Kunstwerk: Perücke, Sonnenbrille, Schminke, schwarze Kleidung, wilde Partys. Die von allen Museen begehrten Bilder aus der Welt des amerikanischen Konsums machten ihn zu einem Medienstar. In die Schlagzeilen geriet er aber auch ungewollt: Am 3. Juni 1968 feuerte VALERIE SOLANAS, eine frühere Mitarbeiterin, mehrere Schüsse auf WARHOL ab. Eine Notoperation rettete sein Leben. Die Rundfunkanstalten unterbrachen ihre Programme und die Morgenzeitungen berichteten auf den Titelseiten über das Attentat. Diese Publicity währte allerdings nur kurz. Denn einen Tag später wurde ROBERT F. KENNEDY, der demokratische Präsidentschaftskandidat und Bruder des ermordeten amerikanischen Präsidenten JOHN F. KENNEDY, Opfer eines Mordanschlags in Los Angeles, an dessen Folgen er zwei Tage später starb. Von WARHOL gingen in der bildenden Kunst und im Film nachhaltige Impulse aus. Immer wieder scharte er Gleichgesinnte und Gruppen um sich, die in seiner „Factory seine Ideen und Konzepte realisierten. WARHOL starb am 22. Februar 1987 in New York. Words, words, words Welche Wörter/ Ausdrücke findest du hip oder passen perfekt zur Pop Art? Schreibe sie hier auf: Skizziere mit dem Bleistift mindestens 3 deiner aufgeschriebenen Wörter/ Begriffe im Pop Art look. Bekenne Farbe Wähle eines von oben aus und führe es auf dieser Seite weiter aus. Nimm dazu auch passende Farben. Du mal anders Mache zusammen mit einem Gspänli ein Foto von deinem Gesicht. Schaut, dass die Aufnahme möglichst nahe gelingt. Ladet die Bilder auf einen Computer. Stellt einen starken Kontrast ein und druckt die Fotos auf einem A4 Papier aus. Zeichne nun deine Grundrisse auf deine Pultunterlage. Du kannst auch eine Art abpausen, falls dir das besser geht. Gestalte nun zuerst mit Bleistift alle Konturen deines Gesichtes. Male die Teile, die du schwarz haben möchtest aus. Wähle nun die Farben für die anderen Teile. Du sollst auch einen gepunkteten Teil gestalten. Nimm dazu ein Lochblech oder ähnliches. Wenn du mit deinem Gesicht fertig und zufrieden bist, darfst du deine Pultunterlade mit weiteren Pop-Art Elementen ergänzen.